Die Sonette an Orpheus

Aus dem Nachlass des Grafen C. W. und Gedichte 1919-1922
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Artikelbeschreibung

»Die Sonette an Orpheus« sind ein spätes Hauptwerk Rilkes von größter poetischer Freiheit und werden hier wie der Werkkomplex »Aus dem Nachlass des Grafen C. W.« erstmals aus dem Nachlass ediert.Mit dem Band »Die Sonette an Orpheus, aus dem Nachlass des Grafen C. W. und Gedichte 1919-1922« präsentiert die historisch-kritische Ausgabe der »Werke« Rilkes ein spätes Hauptwerk Rilkes. Der Doppelzyklus von 55 Sonetten entsteht für Rilke unerwartet im Februar 1922, als er im gleichen Monat die »Duineser Elegien« abschließt. Die Sonette setzen der früh verstorbenen Tänzerin Wera Ouckama Knoop ein »Grab-Mal« und tun das im Anruf an den Dichtergott Orpheus. Ein Dichter spricht und fragt: Wie kann ich mich auf Orpheus berufen: »Da stieg ein Baum, o reine Übersteigung | O Orpheus singt!« Die Gedichte leben bis heute in unserem kulturellen Gedächtnis. Neben die Elegien und die Sonette tritt der bislang kaum bekannte, 1920/21 entstandene Zyklus »Aus dem Nachlass des Grafen C. W.« und die den Zyklus zu einem Werkkomplex »C. W.« ergänzenden Gedichte. Schließlich enthält der vorliegende Band alle Gedichte Rilkes, die im Zeitraum von 1919 bis 1922 entstanden sind. Die Edition stützt sich auf eine bislang nicht gekannte, weitläufige Materiallage von über 200 Manuskripten aus aller Welt und aus Rilkes Privatarchiv (nun im Deutschen Literaturarchiv), auf Taschenbücher, Manuskripthefte, Reinschriften und Abschriften mit Widmungen etwa an Merline und die Fürstin Marie von Thurn und Taxis.

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Personeninformation

Rainer Maria Rilke (1875-1926) ist der weltweit berühmteste Dichter deutscher Sprache. Seine Werke sind ebenso populär wie schwer zu verstehen - der »Cornet«, das »Stunden-Buch«, die »Neuen Gedichte«, die »Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge«, die »Duineser Elegien« und »Die Sonette an Orpheus«, ebenso seine Prosaschriften und seine Übersetzungen aus dem Französischen, Italienischen und anderen Sprachen. Christoph König, geb. 1956, Professor für deutsche Literatur an der Universität Osnabrück, 2008/9 Fellow im Wissenschaftskolleg zu Berlin, 2011/12 Fellow im Forscherkolleg »Fate, Freedom and Prognostication« der Universität Erlangen-Nürnberg, 2019 Professeur invité an der École normale supérieure, Paris. Mitglied des internationalen PEN.Veröffentlichungen u. a.: Kreativität. Lektüren von Rilkes "Duineser Elegien" (2023), Historisch-kritische Ausgabe der Werke Rainer Maria Rilkes (Hg., seit 2023), Zweite Autorschaft (Nietzsche, 2021), Lektüre und Geltung (Mithg. 2020); Jean Bollack. The Art of Reading (Mithg., 2017); L'intelligence du texte. Rilke - Celan - Wittgenstein (2016); »O komm und geh«. Skeptische Lektüren der »Sonette an Orpheus« von Rilke (2014), Internationales Germanistenlexikon 1800_-_1950 (Hg., 3 Bde., 2003), Hofmannsthal (2001), Geschichte der Philologien (Hg., seit 1991). Christoph König, geb. 1956, Professor für deutsche Literatur an der Universität Osnabrück, 2008/9 Fellow im Wissenschaftskolleg zu Berlin, 2011/12 Fellow im Forscherkolleg »Fate, Freedom and Prognostication« der Universität Erlangen-Nürnberg, 2019 Professeur invité an der École normale supérieure, Paris. Mitglied des internationalen PEN.Veröffentlichungen u. a.: Kreativität. Lektüren von Rilkes "Duineser Elegien" (2023), Historisch-kritische Ausgabe der Werke Rainer Maria Rilkes (Hg., seit 2023), Zweite Autorschaft (Nietzsche, 2021), Lektüre und Geltung (Mithg. 2020); Jean Bollack. The Art of Reading (Mithg., 2017); L'intelligence du texte. Rilke - Celan - Wittgenstein (2016); »O komm und geh«. Skeptische Lektüren der »Sonette an Orpheus« von Rilke (2014), Internationales Germanistenlexikon 1800_-_1950 (Hg., 3 Bde., 2003), Hofmannsthal (2001), Geschichte der Philologien (Hg., seit 1991).

Pressestimmen

»Eine kleine Sensation für Rike-Fans.« (Undine Fuchs, DLF Büchermarkt, 25.11.2025) »Der Leserschaft sei dieser Band (...) dringend empfohlen.« (Ulrich Klappsein, literaturkritik.de, 07.01.2026)
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