Die Gesetze von Liebe und Logik

Roman | »Eine großartige, fesselnde Liebesgeschichte« Clare Leslie Hall
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Buchprofile - Rezension
Eine feinsinnige Geschichte über Identität und Verantwortung.
„Die Gesetze von Liebe und Logik“ erzählt von einer knappen, aber intensiven Folge von Begegnungen und Entscheidungen, deren Ausgangssituation die erste Liebe der Protagonistin zu einem jungen Mann ist, der im Verlauf der Handlung nie mit Namen genannt wird. Die Geschichte entfaltet sich ausgehend vom dramatischen Ende dieser Beziehung nun mit der darauf folgenden Beziehung, moralischen Fragen und rationalen Überlegungen, die auf emotionale Bedürfnisse stoßen. Statt großer äußerer Ereignisse ist es das innerliche Ringen der Figuren — mit Sehnsüchten, Schuld und Erwartungen — das den Erzählfluss trägt. Das Ende bleibt offen genug, um verschiedene Lesarten zuzulassen, und lässt die Frage nach Verantwortung und Selbstbestimmung nachklingen. Der Roman gewinnt stark durch sein Erzählen. Die Perspektive bleibt nah, oft beobachtend, und die Erzählstimme führt den Leser souverän durch Szenen und Zeitsprünge. „Die Gesetze von Liebe und Logik“ besticht weniger durch spektakuläre Wendungen als durch die erzählerische Kraft und die dichte Beschreibung seiner Figurenwelt. Die genaue Beobachtung macht die Lektüre lohnend, auch wenn nicht alle inneren Beweggründe der Charaktere vollständig einsichtig sind. Die bewusste Entscheidung, dem zentralen Jungen keinen Namen zu geben, verstärkt die Vieldeutigkeit des Romans und lädt zur Interpretation ein — ein Buch für Leser, die feine Erzählkunst und atmosphärische Tiefe schätzen.
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Artikelbeschreibung

Eine große Liebe über fünf Jahrzehnte, geprägt von Sehnsucht, Schuld und dem Schmerz des Verlusts

Eine Jugend in einem kleinen Ort an der Ostküste, Wochenenden am Strand und wilde Partys: Lily und ihr Freund erleben die erste große Liebe und sind überzeugt, dass sie ewig halten wird. Bis ein tragisches Ereignis in einer Partynacht das Leben mehrerer Menschen zerstört, woran auch ihre Beziehung zerbricht. Lily findet Halt und ein neues Glück in ihrer zweiten großen Liebe. Ihr Ehemann, der Ornithologe Marshall, wird der ruhende Pol in ihrem Leben. Doch die Erinnerung an ihre Jugendliebe lässt Lily nie ganz los. Über Jahrzehnte hinweg kreuzen sich ihre Wege immer wieder, bis zu einer weiteren schicksalhaften Nacht. Zerrissen zwischen Loyalität und Leidenschaft, zermürbt von Schuldgefühlen, muss Lily eine Entscheidung treffen.

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Personeninformation

Debra Curtis ist emeritierte Professorin für Anthropologie. Die Gesetze von Liebe und Logik ist ihr erster Roman. Sie ist Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern und lebt mit ihrem Mann und ihrer englischen Bulldogge Harry in Rhode Island.

Susanne Höbel übersetzt seit dreißig Jahren belletristische und essayistische Werke aus dem Englischen. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören William Faulkner, Nadine Gordimer, John Updike, Graham Swift, Janet Lewis, Vita Sackville-West und Amor Towles. Von 2007 bis 2013 war sie Präsidentin des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen. Sie war Mitglied im Organisationsteam der Jahrestagung der Übersetzer in Wolfenbüttel und hat zudem acht Jahre lang das Lesefest der Jahrestagung mitgestaltet. Seit 2009 ist sie Jury-Mitglied in der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt Stiftung, die jährlich drei Übersetzerpreise verleiht. Susanne Höbel lebt in Lewes, East Sussex.

Pressestimmen

»Was zunächst wie eine vertraute Liebesgeschichte wirkt, entwickelt sich zu einem klugen Roman über die Last der Vergangenheit und die Möglichkeit, Frieden mit ihr zu schließen. Gerade die Verbindung aus emotionaler Tiefe und philosophischen Fragestellungen macht 'Die Gesetze von Liebe und Logik' zu einem bemerkenswerten Debüt.« Claas Reiners 20260602
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