Der Dom zu Eichstätt

Mit Fotografien von Anton Brandl
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Bayern im Buch-Rezension
Ein prächtiger Band zur mehr als 1200-jährigen Geschichte des Eichstätter Doms.
Der hl. Willibald wird im Jahr 740 im Ort "Eihstat" von Bonifatius zum Priester geweiht. Neben der kleinen Marienkirche will er ein Kloster nach benediktinischem Muster errichten. Aus diesem Saalbau 2 erwächst der Dom, der im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert wurde. Der großformatige Band stellt die Eichstätter Kathedralkirche als Ort des Glaubens, des Gebetes und des Gedenkens vor. Insgesamt 15 Beiträge von mehreren Autorinnen und Autoren führen in zahlreiche Themen ein. Hervorgehoben seien der Willibaldsaltar von 1514, neu platziert 1745, das Mortuarium, ein Anbau, in dem die Gräber mit eigens gestalteten Grabreliefs für die verstorbenen Mitglieder des Domkapitels ab dem Ende des 15. Jh. ihren Platz fanden, die vielen Mariendarstellungen aus dem späten 13. bis ins 20. Jh. sowie die Bischofsgrablege, die von Blasius Gerg und Fritz Koenig Ende der 1990er Jahre fertiggestellt wurde. Der Band zeigt die bewegte Geschichte der Entstehung des Dombaus in seinen vielfältigen Ausstattungsstücken. Neben den lesenswerten Texten ist insbesondere auf die zahlreichen, hervorragenden Abbildungen hinzuweisen; ein rundum empfehlenswerter Band.
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Artikelbeschreibung

Der Dom zu Eichstätt - ein Zentrum des Glaubens und ein kunsthistorisches Schmuckstück - zählt zu den herausragenden Kirchenbauten in Süddeutschland. Neue archäologische, architekturgeschichtliche sowie kunsthistorische Forschungen zeigen die Bedeutung der Kathedrale. In diesem reich illustrierten Band stellen ausgewiesene Fachleute den Dom als Ort des Glaubens, des Gebetes und des Gedenkens vor und erzählen so ein Stück Bistumsgeschichte.<BR><BR>Über Jahrhunderte hat die Kathedrale Künstler zu außergewöhnlichen Werken inspiriert. Dazu zählen die einzigartige Frührenaissance-Darstellung des Bistumsgründers Willibald, der Pappenheimer Altar, das Hochaltarretabel, die bronzenen Grabdenkmäler für Fürstbischof Johann Konrad von Gemmingen und für die Bischöfe aus der Familie Schenk von Castell oder die zahlreichen Werke von Loy Hering. Zudem beeindruckt das Mortuarium, in dem farbenprächtige Glasmalereien nach Entwürfen von Hans Holbein d. Ä. zu sehen sind.<BR><BR>Die Fotografien von Anton Brandl veranschaulichen die Architektur und die Kunstwerke, zugleich bringen sie die tiefe geistliche Dimension des Gotteshauses zum Ausdruck.<BR>

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