50 historische Wirtshäuser in Unterfranken

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Bayern im Buch-Rezension
Kulturhistorischer Wirtshausführer zu 50 Traditionsgasthäusern.
Zur Klarstellung gleich vorab: es handelt sich nicht um noch einen Restaurantführer, sondern um historisch orientierte Darstellungen von 50 Traditionsgasthäusern in Unterfranken. Es wird die Weinstube des Würzburger Juliusspitals vorgestellt, das auf die Stiftung von Fürstbischof Julius Echter von 1576 zurückgeht. Der „Schlappeseppel“ in Aschaffenburg hat seine Wurzeln in der Besetzung der Stadt durch Gustav Adolf von Schweden im Jahr 1631. Das Gasthaus zum Schiff in Obereisenheim weist eine Familientradition ebenfalls bis ins 17. Jh. auf. Eine besondere Geschichte verkörpert die „Krone“ in Unsleben, die samt historischer Kegelbahn von einer Dorfgenossenschaft wieder belebt wurde. Was mit Traditionsbewusstsein, Denkmalpflege und sanfter Modernisierung auf heutige Standards erreicht werden kann, demonstriert dieser Band auf Schönste. Am liebsten möchte man gleich auf Tour gehen und dem einen oder anderen Haus einen Besuch abstatten. Für alle Büchereien geeignet.
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Artikelbeschreibung

"Weinfranken", wie Unterfranken auch genannt wird, ist ohne seine zahlreichen Weinstuben und Häckerwirtschaften entlang des Maines kaum denkbar. Wer jetzt aber "Unterfranken" hört und automatisch "Bocksbeutel" denkt, der denkt zu kurz: Spätestens wenn man an das seit 1731 gebraute Klosterbräu des Klosters Kreuzberg in der Rhön erinnert, wird klar, dass der Unterfranke seit jeher auch einem schönen Bier nicht abgeneigt war. Dieser kulturhistorische Führer lädt ein, die facettenreiche unterfränkische Wirtshauslandschaft zu entdecken.

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