Lucky Luke 102

Band 102
Letzte Runde für die Daltons
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Buchprofile - Rezension
Lucky Lukes Schlichtung eines Brauereistreiks liefert Anspielungen zur deutschen Geschichte.
Im US-Städtchen Neumünchen sitzen die Cowboys aufgrund eines Brauereistreiks auf dem Trockenen. Lucky Luke (zuletzt: BP/mp 23/357) soll in Milwaukee zwischen den von Karl Marx inspirierten Arbeitern und Fabrikbesitzer Martz schlichten. Nachdem auf den Mogul ein Attentat verübt wurde und sich die Streikenden uneinsichtig zeigen, sollen Strafgefangene im Betrieb aushelfen. Doch die Dalton-Brüder und andere Kriminelle zeigen sich als Streikbrecher wenig hilfreich und haben es eher auf die Biervorräte abgesehen. Inspiriert von Brauereipräsident Frederick Pabst nutzen Zeichner Achdé und Texter Jul die germanische Siedlerhistorie für zahlreiche Gags auf deutsche Lebensart und Geschichte. Neben Anspielungen auf Bier, Frankfurter Würstchen, Hamburger Frikadellen bis zur Studentenrevolte oder Marxismus dürfen Gags zu Donald Trump oder der Muppet Show nicht fehlen. Es zeigt sich, dass der Autorenwechsel der Westernparodie mehrfach frischen Wind verleiht, ohne vertraute Bahnen zu verlassen. Leider fehlen bis auf einige Fotos dieses Mal historische Hintergrundinformationen. Für alle Bestände geeignet.
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Artikelbeschreibung

Im Westen braut sich was zusammen ...

Ein Streik legt die Bierbrauereien im wilden Westen lahm und die Saloons sitzen auf dem Trockenen.
Die Bewohner Neumünchens sind so verzweifelt, dass sie Lucky Luke um Hilfe bitten. Der Cowboy folgt dem versiegenden Bierfluss bis nach Milwaukee, wo die Brauereibesitzer einen Coup planen: Um die Produktion wieder anzukurbeln, sollen Sträflinge zur Zwangsarbeit herangeschafft werden.
Und vier alte Bekannte von Lucky Luke melden sich sofort freiwillig.

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Personeninformation

Bereits mit 10 Jahren übte sich Julien Berjeaut an tagesaktuellen Zeichnungen und mit 12 gewann er seinen ersten Preis in Angoulême: den prix du concours jeunesse. Jul, wie sein Künstlername lautet, ist heute Presse-Cartoonist und Comic-Szenarist und seit Band 95 der Autor von Lucky Luke. Achdé (Hervé Darmenton) kaufte mit 9 Jahren seinen ersten Lucky Luke und träumte davon, sich dem Comiczeichnen zu widmen. Nach Publizierung eines ersten Albums nimmt ihn Dargaud unter Vertrag. Dann erfolgt der Ritterschlag: Als ein Nachfolger für Morris gesucht wurde, fällt die Wahl auf ihn - nun kann der lonesome Cowboy weiter reiten!

Pressestimmen

Eines der komischsten "Lucky Luke"-Alben der letzten Jahre. FAZ, Andreas Platthaus
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