
Artikelbeschreibung
Am Beispiel der neueren vornehmlich sozialwissenschaftlichen Forschung im Kontext der politischen Programme der Politik gegen Einsamkeit in Deutschland wird das Problem der letztendlichen Unverfügbarkeit des Subjekts dergestalt problematisiert, dass sich die Vorstellung von sozialpolitischen Interventionen als Strategien der Machbarkeit der Veränderung von Lebensformen von einem sozialliberal bzw. linksliberal engagierten Populismus zu einem Humanismus melancholischer Daseinsfreude verschieben muss. Dabei sollen epistemologisch die Kausalitätsmodelle wie auch die philosophischen Defizite und die ontoanthropologischen Lücken einer hinreichenden phänomenologischen Rekonstruktion des Weltverhältnisses von Subjekt und Welt ebenso problematisiert werden.
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