
Artikelbeschreibung
Sommerzeit in den Zeitungsredaktionen der Stadt. Ein wahrhaft bedeutender Redakteur schreitet zur Zubereitung seiner Frühstückssemmel. Beilage: knackige Gurkerl. Als er hineinbeißt, spritzt ihm das Essigwasser direkt ins Auge. Das Geschrei ist groß, der Redakteur kurz vor der Erblindung! Der Zwischenfall zieht Kreise: Aus dem Missgeschick wird eine Kolumne, dann ein Thema für Leserbriefe, Interviews, schließlich eine öffentliche Debatte. Gurkerl werden verboten, Proteste formieren sich, die Redaktion spaltet sich in Lager. Mit beißender Ironie kommentiert Johanna Sebauer mit 'Das Gurkerl', kongenial illustriert von Nikolaus Heidelbach, unsere heutige Empörungskultur. »Sebauer beweist, dass Literatur unterhaltsam und lustig und dennoch bedeutsam sein kann.« AUS DER JURYBEGRÜNDUNG DES BACHMANN-WETTBEWERBS
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| Hersteller: | DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG |
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Amsterdamer Straße 192 DE-50735 Köln |
| Kontakt: | herstellung@dumont.de |
Personeninformation
JOHANNA SEBAUER, 1988 in Wien geboren, ist im Burgenland aufgewachsen. Ihr Roman 'Nincshof' (DuMont 2023) wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für das Hamburger Buch des Jahres 2023. Ihre Kurzgeschichte 'Das Gurkerl' (DuMont 2026) erhielt beim Bachmann-Wettbewerb 2024 den 3sat-Preis und den Publikumspreis. Nach vielen Jahren in Hamburg lebt Johanna Sebauer heute wieder in einem kleinen Dorf im Burgenland.
NIKOLAUS HEIDELBACH lebt in Köln. Seine Bilderbücher und Illustrationen wurden vielfach ausgezeichnet, für sein Gesamtwerk erhielt er den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. Bei DuMont erschienen zuletzt die Bücher 'Wörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt' (2019), 'Schimpfwörter, die es nicht auf Hochdeutsch gibt' (2023), 'Hier geht es um die Wurst' (2024) und 'Die kleine gute Fee und der Tod' (2025) mit seinen Illustrationen.
Pressestimmen
»Sebauers Text ist erstens sehr lustig, zweitens legt er auf satirische Weise gleich eine ganze Reihe unschöner Mechanismen der Gegenwart frei. [...] Die liebevoll-bissigen Illustrationen von Nikolaus Heidelbach untermauern die Stärken von Johanna Sebauers kleinem, hochkomischen Lehrstück.« Christoph Schröder, SWR KULTUR lesenswert Kritik »[ein] bibliophiles Kleinod« Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER »'Das Gurkerl' [...] ist Unterhaltung voll auf die Zwölf.« Konstantin Ames, TAZ »heitere Mediensatire« Welf Grombacher, RHEIN-NECKAR-ZEITUNG, NORDKURIER »Satire vom Feinsten!« Kerstin Wassermann, KRONEN ZEITUNG »Ihr Ton ist herrlich lakonisch, wenn sie die Gesundheitsfetischisten, Großkapitalisten und Menschenrechtsaktivisten unter den Gurkengegnern auf kürzestem Weg ins Visier nimmt.« Christiane Pfau, MÜNCHNER FEUILLETON »Johanna Sebauer beschreibt das mit österreichischem Schmäh, mit sehr, sehr viel Humor, sehr sarkastisch und mit einer ganz großartigen Wortwahl.« Dirk Sackis, HR2 KULTUR Neue Bücher »Klug und lustig - eine selten köstliche wie knackige Mischung. Passt auch gut als intellektuelle Beilage für lauschige Grillabende.« Judith Leopold, OE24 »Johanna Sebauer brachte selbst die strenge Bachmann-Jury zum Lachen.« KURIER »hochkomische Analyse unserer heutigen Empörungskultur« Nicole Abraham, HR2 KULTUR »Johanna Sebauer nimmt in ihrer munteren Mediensatire die erhitzten Debatten unserer Zeit aufs Korn.« Welf Grombacher, FREIE PRESSE »Beim Bachmannpreis vor zwei Jahren waren sich Zuhörer und Juroren einmal weitgehend einig im Lob für Johanna Sebauer, die in ihrem Text aus einem sauer eingelegten Gemüse ein mediales Großtheater zur Sommerzeit entstehen lässt.« WELT AM SONNTAG »Mit großartigem Humor und viel Ehrlichkeit, ist dieses Werk wie ein Spiegel der österreichischen Gesellschaft, in der Grant über Macht und Niederlage entscheidet.« Patricia Kornfeld, KULTUR*KNISTERN »'Das Gurkerl' ist ein herrlich-komischer Beleg dafür, dass Johanna Sebauer ihr Ruf als ausgezeichnete Humoristin vollkommen zu Recht vorauseilt.« Gaby Wertebach, WESTERWÄLDER ZEITUNG »herrlich gehässige Illustrationen von Nikolaus Heidelbach« Tobias Jochheim, RHEINISCHE POST »hochkomische Analyse unserer heutigen Empörungskultur« Nicole Abraham, HR2 KULTUR »Seebauer schreibt unglaublich präzise und stilsicher und macht aus dem Plot keinen Klamauk, sondern einen Text, der sitzt.« Anna Jeller, ANNA JELLER &DIE LITERATUR Podcast
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