Die Stimme meiner Mutter

Roman | Maria Callas biografischer Roman | Kinofilm Maria mit Angelina Jolie Frauen der Weltgeschichte |
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Buchprofile - Rezension
Das Leben der großen Operndiva, von ihrem totgeborenen Sohn erzählt.
Maria Callas, die größte Operndiva, wird in diesem Buch von ihrer persönlichen Seite beschrieben. Ihr Kampf um Anerkennung und ihre Ängste. Ihre Ehe mit dem viel älteren Giovanni Battista Meneghini, der ihr Manager ist, basiert alleinig auf sachlicher vernünftiger Ebene. All das wird ihr aber erst bewusst, als sie als Stargast auf die "Christina", das Schiff von Aristoteles Onassis, eingeladen wird. Sie lassen sich auf eine zutiefst emotionale und verletzliche Liebesbeziehung ein. Maria Callas bekennt sich zu Onassis und lässt sich scheiden. Onassis selbst gibt seine Ehe mit Tina Onassis nicht auf, mit der er zwei Kinder hat. Als Maria Callas ihm mitteilt, dass er der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, zieht sich Onassis zurück, die Leidenschaft ist verflogen. Gebrochen zieht sie sich zurück und ersehnt ihr Kind und ihr Mutter-Sein. Viel zu früh wird durch ihr Einwirken ihr Sohn Omero durch Kaiserschnitt geholt. Das Kind überlebt nicht. Onassis bleibt als Geliebter bei Maria Callas, kauft eine Insel, auf der sie zeitweise miteinander lebten. Die Beziehung bleibt ein Leben lang bestehen, auch nach seiner Hochzeit mit Jackie Kennedy. All dies und noch viel mehr wird auf wundervolle Weise aus der Sicht des Sohnes Omero geschildert. Es ist eine sehr bewegende Schilderung des Lebens einer der größten Operndiven, welches die Autorin hervorragend recherchiert hat. Es zeigt diese Frau, deren Namen jeder kennt, von einer zutiefst menschlichen Seite. Der Leser erhält dabei auch einen Einblick in das Luxusleben mit und um Aristoteles Onassis, die Tragödie und die Verletzlichkeit auch der Reichen und Schönen. Unbedingte Empfehlung!
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Artikelbeschreibung

»Und Triumphe waren - das hatte sie in ihrem Leben gelernt - ein guter Ersatz für die Liebe.«

1959 hat die Karriere von Maria Callas ihren Zenit längst überschritten, als sie in Monte Carlo an Bord der Christina geht, der legendären Luxusyacht des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis. Drei Wochen dauert die Kreuzfahrt über die Ägäis bis nach Istanbul, und danach ist nichts wie zuvor. Maria Callas, die amerikanisch-griechische Opernsängerin, die sich aus eigener Kraft ganz an die Spitze gearbeitet hat, findet in Onassis zum ersten Mal einen Mann, dem sie ihre verletzliche Seite zeigen kann. Ungeachtet ihrer Ehepartner, die ebenfalls an Bord sind, werden sie ein Paar - ein Skandal, auf den sich die Presse sofort stürzt.
Ein Roman, der dem Menschen hinter der Maske der Maria Callas zum ersten Mal gerecht wird, denn der Erzähler, ihr ungeborener Sohn Omero, kennt sie wie kein anderer.

»Kurzweilig und mit ironisch liebevollem Blick auf ihre Protagonisten.« Berliner Morgenpost, 08.08.2021

»Dieses Buch ist ein Lesegenuss, weil es brillant geschrieben ist und betörende Bilder schafft.« BR Klassik, 24.08.2021

»Das Buch insgesamt ist so stark.« »Ein literarischer Resonanz-Roman für diese besondere Stimme.« NDR Kultur, 27.08.2021

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Personeninformation

Eva Baronsky, 1968 geboren und aufgewachsen im Rheingau, studierte Innenarchitektur und Marketingkommunikation und war unter anderem als Journalistin, Marmeladenverkäuferin, Grafikerin und Kommunikationsberaterin tätig. Mittlerweile schreibt sie Romane, Theaterstücke, Libretti und Essays. Für ihren Debütroman Herr Mozart wacht auf, der sich über hunderttausend Mal und in zehn Länder verkaufte, wurde sie mit dem Hölderlin-Förderpreis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Dieses Buch ist ein Lesegenuss, weil es brillant geschrieben ist und betörende Bilder schafft.« Michael Atzinger BR Klassik 20210824
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