Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid

Roman
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Buchprofile - Rezension
"Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele." – Auftrag zur Spurensuche in Sachsen.
Eine altes Schwarz-Weiß-Foto mit der kryptischen Nachricht und ein besonderes Medaillon, welches die alleinstehende Historikerin Henrike von ihrer betagten Nachbarin Esther Feldstein erbt, veranlasst die Wissenschaftlerin, von der Erfurter Uni nach Waldenburg in Sachsen zu reisen, um dort dem Geheimnis um die Herkunft der Nachbarin nachzuspüren. Überraschenderweise schließt sich ihr Daniel Winter aus dem Erfurter Einwohnermeldeamt an, der auch ein hobbyhistorisches Interesse am „Fall Feldstein“ vorgibt. Nach anfänglichem Zögern und Misstrauen nimmt Henny die Hilfe des verschlossenen Beamten dann doch an und im Verlauf der Recherche kommen sie sich näher und werden ein Paar. Nur die ganze Wahrheit um die Herkunft und Kindheit der Nachbarin im Zweiten Weltkrieg, trotz Hilfe von Daniels Kollegen vor Ort und seinem Großvater, der auch in Waldenburg lebt, können sie nicht herausfinden. Sie sprechen mit Verwandten, lesen alte Briefe, forschen in Archiven und können schlussendlich nur mit Vermutungen belegen, dass die Nachbarin in Wirklichkeit nicht Esther Feldstein war, sondern wohl Meta Jürgens. – Eine Familiengeschichte um die junge Jüdin Esther und ihre arische Freundin Meta, um Flucht und Vertreibung während und nach dem Zweiten Weltkrieg, aber auch eine Geschichte um Freundschaft, die in düsteren Zeiten auf eine harte Probe gestellt wird. – Der Debütroman der gebürtigen Erfurterin ist unterhaltsam lesbar, kommt nur mitunter in den Dialogen etwas hölzern und brav daher. Man kann gespannt sein auf die weitere Entwicklung der Autorin.
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Artikelbeschreibung

Eine detektivische literarische Suche um ein historisches Unrecht
Für Leserinnen und Leser von Trude Teige und Alena Schröder

Ein Medaillon und ein altes Schwarz-Weiß-Foto sind das Erbe, das die Historikerin Henny Maxrath von ihrer verstorbenen Nachbarin Esther Seehagen erhält.
»Für Esther« lautet die Inschrift im Deckel des Schmuckstücks, und auf der Rückseite der Fotografie befindet sich eine rätselhafte handschriftliche Botschaft. Hennys Neugierde ist geweckt: Wer war diese Frau, die nach dem Krieg ins thüringische Erfurt floh?
Auf Esthers Spuren reist Henny nach Waldenburg, eine kleine Stadt in Sachsen. Unerwartet erhält sie bei ihren Nachforschungen Unterstützung von Daniel Winter, der selbst eine besondere Beziehung zum Ort von Esthers Jugend zu besitzen scheint. Gemeinsam tauchen sie tief in das Geheimnis der Verstorbenen ein, die Henny in ihrem Vermächtnis bat:
Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele!
Ein kraftvoller, hochatmosphärischer Debütroman über die Geister der
Vergangenheit und das Rätsel der Identität

Produktsicherheit

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Anschrift: Bauhof 1
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Kontakt: info@arsvivendiverlag.de

Personeninformation

Ruth Hörnlein, 1978 in Erfurt geboren, ist seit Abschluss ihres Studiums der Angewandten Medienwissenschaft in der Filmbranche tätig. Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Regensburg. Die Geschichten ihrer Familie, die aus Thüringen, Sachsen und Schlesien stammt, faszinieren sie seit ihrer Kindheit.

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