Atom

"Ein historischer Thriller mit überraschendem Bezug zur Aktualität." ARD titel thesen temperamente
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Buchprofile - Rezension
Spionageroman über die Entwicklung neuer Waffensysteme im Zweiten Weltkrieg.
Wie in seinen früheren Romanen legt der Autor auch im aktuellen Buch einen politischen und zeithistorischen Stoff zugrunde, in dem er seine Hauptfigur, den jungen englischen Physiker Simon Batley, während des Zweiten Weltkrieges als Geheimdienstmitarbeiter des britischen Auslandgeheimdienstes MI6 auf der Spur der deutschen Wunderwaffe agieren lässt. Eigentlich wollte Simon nie wieder etwas mit dem Geheimdienst zu tun haben, seit seinen katastrophalen Erfahrungen während seiner Studienjahre als blauäugiger informeller Mitarbeiter des Geheimdienstes Ende der 1920er-Jahre in Berlin. Damals lernte er auch die Mathematikstudentin Hedwig von Treyden kennen und lieben, die u.a. bei Einstein studierte. Doch nun sieht er sich in der Pflicht, England mit seinem physikalischen Wissen im MI6 gegen die Deutschen zu unterstützen, droht doch die Gefahr einer Atomwaffe in den Händen des Feindes. Er bringt all sein Wissen, seine Zweifel und seinen moralischen Kompass ein im Kampf gegen die Deutschen und muss dabei bittere Erfahrungen sammeln, auch den Verlust seiner Liebe. – Ein fundiert recherchierter Politthriller mit spannenden Agententätigkeiten und einer komplizierten Liebesgeschichte zwischen England, Deutschland und Russland, welcher die Kriegsjahre und den Umgang mit Wissenschaft detailreich beschreibt. Für politisch und physik-historisch interessierte Leser:innen ein hoch aktueller Lesestoff beim Entwicklungswettrennen um die erste Atombombe. Und der Frage, ob die Wissenschaft eine moralische Dimension hat.
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Steffen Kopetzky hätte „Atom“ auch als Sachbuch oder historischen Roman schreiben können, aber er hat sich für einen klassischen Spionageroman entschieden und das ist gut so, denn die Jagd nach den Wissenschaftlern, die in der Lage waren, eine Atombombe zu bauen, war ein echter Krimi.  Als profunder Kenner der Zeit-Geschichte musste er nur noch ein paar lebensechte Figuren erfinden, die in dieser realen Geschichte dem roten Faden folgen. Als ehemaliger Student in Deutschland bringt der englische Physiker und Geheimdienstler Simon Batley alle Voraussetzungen mit, im untergehenden Reich nach besagten Wissenschaftlern zu suchen. Eine lebensgefährliche Mission, die nicht nur sein Wissen und all seinen Mut erfordert, sondern die ihn auch zwingt, seinen moralischen Kompass immer wieder neu zu justieren. Dieser fundiert recherchierte und mitreißend ausgedachte Thriller kann mit jedem James-Bond-Film mithalten und passenderweise läuft auch der Erfinder der Kultfigur – Ian Flemming – einige Male durchs Bild. Und auch das ist historisch korrekt, denn der Autor war ebenfalls für den britischen Nachrichtendienst tätig. Zeit- und Wissenschaftsgeschichte verpackt in einer spannenden Agentenstory! 

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch
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Artikelbeschreibung

London zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Eigentlich will Simon Batley nie wieder mit dem britischen Geheimdienst zu tun haben. Jahre zuvor, als Physikstudent in Berlin, arbeitete er ihm zu, naiv und undercover. Das führte zu einer Katastrophe, die Batley nie ganz verstand, auch seine große Liebe zu seiner Kommilitonin Hedi von Treyden endete jäh. Doch der Krieg ändert alles. Agent Batley stößt auf die Spur einer neuen Waffe der Deutschen, von nie gekannter Zerstörungskraft. Bald darauf, instruiert von Niels Bohr und Rudolf Heß, reist er als Spion nach Lissabon - und schließlich ins Dritte Reich. Er will den mysteriösen Hans Kammler aufspüren: Der ist als Chefplaner von unterirdischen Forschungsstätten und geheimen Waffenprogrammen einer der mächtigsten Nazis. Während Batley versucht, vor den Sowjets und den USA an die deutsche Technik und an Kammler zu kommen, folgt er auch einer persönlichen Mission: Er will Hedi wiederfinden und endlich klären, was damals in Berlin geschah.
Steffen Kopetzkys spannungsvoller Roman erzählt von der Jagd nach der Atomtechnik, der Spur eines Phantoms - und einem Mann, der zwischen Schuld, Liebe und Hoffnung steht.

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Personeninformation

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Hörspielen und Reisereportagen. Sein Roman Monschau stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie Risiko, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Zuletzt erschien der Roman Atom (2025), über den Die Zeit schrieb: «Kopetzky zu lesen, macht Spaß. Er erzählt schmissig und doch präzise ... Aktueller kann ein vermeintlich historischer Roman wirklich nicht sein.» 2024 wurde Steffen Kopetzky mit dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt geehrt. Er lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen an der Ilm.

Pressestimmen

Profund recherchiert und glänzend erfunden zugleich ... Kopetzky zu lesen, macht Spaß. Er erzählt schmissig und doch präzise ... Aktueller kann ein vermeintlich historischer Roman wirklich nicht sein. Die Zeit
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