Die neue Omi

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Buchprofile - Rezension
Bilderbuch zum Thema Altersverwirrtheit.
Finis neue Omi ist fast wie ein Wunder, weil die Ärzte im Krankenhaus sagen, dass es "ein Wunder ist, dass sie wieder aufgewacht ist", erzählt Fini Agatha. Agatha kommt jetzt jeden Tag, um sich ein paar Stunden um Omi zu kümmern. Denn Fini und ihre Mama haben das allein nicht so recht geschafft. Und allein, auch wenn es Fini schwer fällt, das einzusehen, kann die Omi nicht mehr auf sich aufpassen. Aber das macht nichts, denn Fini darf Agatha helfen, die Omi zu frisieren. Und anders als früher, als die Omi Finis Frisur immer bemängelte, haben sie jetzt viel Spaß dabei, wenn Fini die Omi kämmt. In historischen Fotografien nachempfundenen, ganz in braun-weiß gehaltenen Zeichnungen und mit wenig Text in kurzen, kindgerechten Sätze greifen die Autorinnen das schwierige Thema Verwirrtheit und Demenz auf. Dabei kommen sie ganz ohne Erklärtexte aus, stellen die Situation ausschließlich aus der Sicht des Kindes dar, das die neue Omi genauso liebt wie die alte. Eine Sicht, die betroffenen Erwachsenen schwerfällt, aber sehr genau die Unbefangenheit trifft, mit der Kindergartenkinder mit dem Thema und vor allem mit den betroffenen Menschen umgehen. Beim Betrachten mit älteren Kindern sollte man sich allerdings auf entsprechende Nachfragen gefasst machen. Empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Finis Omi hat sich verändert. Das belastet die ganze Familie und es gilt, neue Wege zu finden. Vieles ist anders - die Zuneigung bleibt.Finis Omi hat sich verändert. Früher hat sie sich über Finis Haare aufgeregt, mit ihr im Park die Enten gefüttert, ist viel gereist und war eine gute Köchin. Jetzt bewundert sie Finis Frisur, isst die harten Brotkrümel lieber selbst, und verreisen kann sie auch nicht mehr.Als die Omi alle Herdplatten aufdreht, um sich die Hände zu wärmen, sagt Mama, dass ab nun alle ein Auge auf die Omi haben müssen. Auch Fini, aber die nimmt das nicht ganz so ernst, wie sie sollte. Als Mama von einem kurzen Besuch bei der Nachbarin zurückkommt, liegt die Omi unterm Tisch und schläft. Mama schimpft und Fini versteht nicht, warum die Omi nicht auf sich selbst aufpassen kann.Am nächsten Morgen bringt Mama Agatha mit, eine Frau, die sich täglich einige Stunden um die Omi kümmern wird. Und Fini kann ihre neue Omi endlich genießen, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas schief läuft.

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Personeninformation

Elisabeth Steinkellner wurde 1981 geboren und wuchs im südlichen Niederösterreich auf. Lange Zeit wünschte sie sich nichts sehnlicher, als Zirkusartistin zu werden. Als sie zwölf war, und ihre Eltern immer noch keine Anstalten machten, sie endlich in einer Kompanie unterzubringen, änderte sie ihre Pläne und wollte fortan Schriftstellerin werden. Oder Meeresbiologin. Oder Schaufensterdekorateurin. Nach der Matura kam es anders: Sie machte eine Ausbildung zur Sozialpädagogin und absolvierte ein sozialwissenschaftliches Studium. In der Zwischenzeit entdeckte sie die Faszination des Zirkus von Neuem, schwamm in verschiedenen Meeren und dekorierte statt Schaufenstern ihre häufig wechselnden Wohnungen. Nur die Lust am Schreiben will sich in nichts anderes verwandeln lassen und begleitet sie bis heute - zieht immer wieder an ihrem Rockzipfel, schlüpft mitunter nachts unter ihre Decke und hätte am liebsten ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.Michael Roher wurde 1980 in Niederösterreich geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Krems. Nach Matura und Zivildienst zog er nach Wien, wo er die Ausbildung zum Sozialpädagogen absolvierte. Seine Liebe zum Zirkus führte ihn schließlich in die spiel- und zirkuspädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zeichnen ist, seit er denken kann, eine seiner Lieblingsbeschäftigungen.
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