Trag das Feuer weiter

Band 3
Der neue große Roman der SPIEGEL-Bestsellerautorin - »Was für ein schönes, großes, reiches Buch.« Volker Weidermann, DIE ZEIT
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Buchprofile - Rezension
Ein erzählerisches Feuerwerk über Toleranz und gesellschaftliche Tabus in Marokko.
Über alle drei Romane ihrer marokkanisch-französischen Trilogie hat Leïla Slimani einen großartigen erzählerischen Bogen zwischen Familien- und Gesellschaftsgeschichte aufgespannt. In dem abschließenden Band wächst die Protagonistin Mia Daoud, mit einigen autobiografischen Zügen der Autorin ausgestattet, in den 1980er und 1990er Jahren mit ihrer jüngeren Schwester Inès in einer liberalen Familie der marokkanischen „Upper Class“ auf. Vater Mehdi ist erfolgreicher Direktor einer Kreditbank, Mutter Aïcha eine angesehene Gynäkologin: Die ökonomischen Privilegien sind scheinbar selbstverständlich, im Privaten gibt man sich freigeistig, modern und unabhängig. Doch im Politischen, im öffentlichen Leben, sind die Zwänge der Religion und die patriarchalen Rollenmuster wirksam, die Kontrolle durch den monarchistischen Staatsapparat allgegenwärtig. Außerdem lebt das koloniale Erbe in den gravierenden sozialen Ungleichheiten zwischen der frankophonen Elite und der arabischen Bevölkerung weiter. Die Spannung zwischen diesen beiden Welten in Marokko wird dupliziert durch den Gegensatz von Heimat und Fremde. Im Ausland – Mia arbeitet als Bankerin in London, Inès studiert Medizin in Paris – begegnet ihnen der unverhohlene Alltagsrassismus. Die staatliche Willkür trifft Mehdi mit voller Wucht. Wegen konstruierter Vorwürfe verliert er seinen Posten und wird für längere Zeit inhaftiert. Als Teenagerin und junge Frau muss Mia außerdem ihr lesbisches Begehren verheimlichen, da offen gelebte Homosexualität im Maghreb gesellschaftlich nicht toleriert wird. Kann man sich einem Land zugehörig fühlen, das so tief gespalten ist? Welche Erinnerungen, welche Geheimnisse und welches Erbe aus der Vergangenheit der eigenen Familie trägt man, einem Feuer gleich, in sich weiter? Überzeugend verwebt Leïla Slimani die Fragen nach der kulturellen Zugehörigkeit, weiblichen Emanzipation und kolonialen Geschichte. Eindeutige Leseempfehlung!
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Artikelbeschreibung

»Eine atemberaubende Lektüre.« Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung

»Ein literarisches Meisterwerk.« DER SPIEGEL
Von der beeindruckenden Suche zweier Schwestern nach Freiheit: der neue große Roman des literarischen Weltstars Leïla Slimani. SPIEGEL-Bestsellerautorin. Prix-Goncourt-Preisträgerin. Der faszinierende Abschluss der Familientrilogie - nach »Das Land der Anderen« und »Schaut, wie wir tanzen«.


Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit »brain fog«, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt. Auf Anraten ihres Arztes reist sie nach Marokko, in das Land ihrer Kindheit, das sie als junge Frau verlassen hat. Als sie auf der Farm ihrer Großeltern in Meknès eintrifft, hat sie das Gefühl eine Fremde zu sein. Sie fragt sich, wer sie ohne die Erinnerungen an ihre Familie ist. Und taucht ein in ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise vom Kampf gegen gesellschaftliche Grenzen erzählt - und von dem Streben nach Freiheit.

Rabat, 1980. Mia ist sechs Jahre alt, als ihre Schwester Ines geboren wird. Ihre Mutter ist Gynäkologin. Ihr Vater leitet eine Bank. Die beiden Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit stillem Befremden verfolgt Mia, wie mühelos sich Ines anpasst, und es braucht Jahre, bis die beiden Schwestern einander näherkommen. Als Mia zum Studium nach Paris zieht, ist es ein Aufbruch in die Freiheit: Zum ersten Mal kann sie dort ihre Homosexualität offen leben. Und es ist ein Versprechen an ihren Vater: das Feuer, das in ihrem Innern brennt, weiterzutragen. So wie Mathilde, ihre Großmutter, und Aisha, ihre Mutter, entscheidet sie sich für einen ganz eigenen Weg.

»So schafft es Leila Slimani wieder einmal Frauenfiguren zu erschaffen, die einem enorm nahe kommen in ihrem Witz, ihrer Wut.« Marie Schoeß, Deutschlandfunk

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Personeninformation

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Ihre Bücher sind internationale Bestseller. Slimani, 1981 in Rabat geboren, wuchs in Marokko auf und studierte an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po. Für den Roman »Dann schlaf auch du« wurde ihr der renommierte Prix Goncourt zuerkannt. Zuletzt erschien im Luchterhand Literaturverlag die Romane »Das Land der Anderen«, »Schaut, wie wir tanzen« sowie »Trag das Feuer weiter«. Sie sind Teil einer Trilogie, die auf der Geschichte von Leïla Slimanis eigener Familie beruht. »Leïla Slimani hat auf traumhaft schöne, lebendige, mitreißende Weise Weltgeschichte in Literatur verwandelt, die uns über drei Generationen trägt.« (Volker Weidermann, DIE ZEIT) Amelie Thoma übersetzt Literatur aus dem Französischen, u. a. Texte von Marc Levy, Joël Dicker, Françoise Sagan und Simone de Beauvoir.

Pressestimmen

»Was für ein schönes, großes, reiches Buch« Volker Weidermann / DIe Zeit
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