Zum Weinen schön, zum Lachen bitter

Erzählungen aus vielen Jahren
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Buchprofile - Rezension
Eine furiose Geschichtensammlung aus mehreren Jahrzehnten.
Die Geschichten von André Heller, der in Wien und Marrakesch lebt, erzählen von bodenständiger Wiener Mentalität, von Kindheitserinnerungen und überraschen ab und an auch mit orientalischer Erzählkunst. Menschliche Schicksale und spöttische Seitenhiebe sind ebenso zu finden, wie augenzwinkernde Beobachtungen. Kindlich-Phantastisches, Erhellendes und Erheiterndes, aber auch Ernsthaftes wechseln sich ab in diesem bunten Reigen von Erzählungen. Da sinniert ein Kellner über Schein und Sein von Kaffeehausbesuchern und stellt fest: "Im Irrenhaus ist es so ähnlich, aber weniger verraucht." In der Geschichte "Die Frau in der Tür zum Park" fragt sich eine Frau, ob ihr Ehemann oder der Geliebte die bessere Wahl ist, und ist ununterbrochen auf der Suche nach der unzweifelhaft richtigen Entscheidung. Hin- und hergerissen zwischen den Männern stellt sie fest: "Bei ihm baut man auf sicherem Grund. Aber vom Grundstück des anderen hat man die schönere Aussicht." Die bildhaft erzählten Geschichten sind abwechslungsreich und unterhaltsam. Sie enthalten einige österreichische Worte, die sich aber aus dem Zusammenhang erschließen. Gerne empfohlen.
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Pressestimmen

"Ein Buch fast wie ein Porträt von Wien, ... ein Versuch, den Kontinent der Liebe neu zu kartografieren. ... Ein Lebensgrundmittel hält dieser Erzählungsband von André Heller bereit." Denis Scheck, SWR lesenswert, 02.07.20 "Neben allem, was André Heller sonst noch ist, ist er als Schriftsteller vor allem eins: ein glänzender Stilist. Sein Erzählungsband 'Zum Weinen schön, zum Lachen bitter', der Texte aus einigen Jahrzehnten sammelt, ist ein Lesevergnügen." Gunda Bartels, Tagesspiegel, 08.07.20 "Die kleinen Formen, also Kurzgeschichten, Feuilletons und Mini-Memoirs, kommen seinem Talent zur geschliffenen Formulierung, zur genauen Beobachtung und Beschreibung, zum treffenden Witz und Aperçu in fast idealer Weise entgegen. ... dort tritt auf wenigen Seiten sein Talent fürs Erschaffen von Atmosphären, Stimmungen und zu scharfzüngigen Bonmots umso deutlicher, um nicht zu sagen: heller hervor." Gerald Schmickl, Wiener Zeitung, 25.04.20 "Immer ist der Ton leicht und unsentimental und wie durchzogen vom Flirren eines Telegrafendrahtes an einem frühen Sommermorgen: Alles strahlt und surrt und leuchtet innig-magisch aus sich heraus. Die Welt, wie Heller sie kunstvoll, sinnenfroh und lebendig beschreibt, ist bei Tag und Nacht ein Abenteuer für Kopf und Hirn." Irene Bazinger, Berliner Zeitung, 30.03.20 "Vielleicht ist André Heller kein größerer, aber klügerer Dichter als manch anderer Dichter, Österreicher oder nicht." Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung "Wenn nicht wahr, so doch glänzend erfunden. Und so finden sich in Hellers Erzählungen aus fünf Jahrzehnten zahllose Glanzstücke." Alexander Kluy, literaturhaus.at "Wo Heller ins Erzählen findet, beginnt die Genussreise für den Leser. Er sieht, denkt und formuliert auf seine Art, von giftig-charmant bis heiter-skurril." Doris Kraus, Presse am Sonntag, 16.02.20 "Wunderbare und oft beglückend wundersame Erzählungen. (...) So ein funkelnder, erhellender Wort-Zirkus!" Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 15.02.20
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