Das Meer der endlosen Ruhe

Roman | Der neue große Roman der New York Times-Bestsellerautorin
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Buchprofile - Rezension
Eine Anomalie in der Zeit verbindet Menschen aus vier Jahrhunderten.
Da den jungen Engländer Edwin in seiner Heimat keine Erbschaft erwartet, sucht er Anfang des 20. Jh. sein Glück in Kanada. Dort erlebt er bei einem Waldspaziergang einen überwältigenden Moment, eine Art Riss in der Realität, der Zeitalter miteinander verschwimmen lässt. Über hundert Jahre später verarbeitet ein Künstler eine Filmaufnahme, die an der gleichen Stelle eine ganz ähnliche Erfahrung zu erfassen scheint. Weiter in der Zukunft wird diese Szene in den Roman einer berühmten Autorin von den Mondkolonien Eingang finden. Doch erst im 25. Jahrhundert liegen der Menschheit die Mittel vor, um dem surrealen Phänomen auf den Grund zu gehen. - Die kunstfertig gewebten Verbindungen zwischen den Menschen und Jahrhunderten enthüllen sich schrittweise im Laufe der Handlung. Während der Roman inhaltlich für sich alleine steht, erkennen Leserinnen und Leser anderer Werke der Autorin Figuren aus "Das Glashotel" (BP/mp 22/158) wieder. Sehr gerne breit zu empfehlen!
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Artikelbeschreibung

Werden wir die Erde vermissen?

Die Menschheit kommt nicht zur Ruhe. 1912 wird Edwin St. Andrew, Adelsspross aus England mit einer ketzerischen Haltung zum britischen Imperialismus, in die britische Kolonie Kanada exiliert und sucht dort sein Glück. 2203 bricht die berühmte Schriftstellerin Olive Llewellyn eine weltweite Lesereise ab, um zurück zu ihrer Familie auf den nun kolonialisierten Mond zu fliegen, als erste Meldungen über eine Pandemie laut werden. 2401, es gibt inzwischen Kolonien auf den Monden des Saturns, soll Gaspery-Jacques Roberts durch die Zeit reisen, um einer Anomalie nachzugehen, die vermuten lässt, dass die gesamte Geschichte der Menschheit nichts weiter ist als eine Simulation. 

Mit erzählerischer Brillanz und Leichtigkeit verwebt Emily St. John Mandel so große Themen wie die Kolonialisierung der Erde und des Weltraums, Pandemie und Technologie zu einem organischen Ganzen. Ein Roman, der ebenso lustvoll zu lesen ist wie er zum Nachdenken - auch und insbesondere über unsere Gegenwart - anregt. 

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Personeninformation

Emily St. John Mandel ist die Autorin von sechs Romanen, zuletzt Das Meer der endlosen Ruhe. Zu ihren früheren Romanen gehören Das Glashotel, das von Präsident Barack Obama zu einem seiner Lieblingsbücher des Jahres 2020 gewählt wurde, auf der Shortlist für den Scotiabank Giller Prize stand und in 23 Sprachen übersetzt wurde, und Station Eleven, das in die Endauswahl für den National Book Award und den PEN/Faulkner Award kam, 2015 unter anderem mit dem Arthur C. Clarke Award ausgezeichnet wurde, in 36 Sprachen übersetzt ist und als limitierte Serie von HBO Max ausgestrahlt wurde. Sie lebt in New York City.

Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen u.a.: Ian McEwan, John Burnside, Salman Rushdie, John Steinbeck, John Williams, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 erhielt er den Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, 2013 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Ledig-Rowohlt-Preis geehrt.

Pressestimmen

«Für mich ist das die Literatur der Zukunft.» Denis Scheck WDR 20230814
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