Den Frieden gewinnen

Die Gewalt verlernen
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Buchprofile - Rezension
Grundsätzliche Überlegungen über Wege zum Frieden.
In Deutschland wird angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine wieder über "Kriegstüchtigkeit" geredet. Der palästinensisch-israelische Dauerkonflikt, kulminiert im Terror der Hamas vom 7. Oktober 2023 und dem Gazakrieg, beherrscht die Schlagzeilen. Angesichts dieser großen Konflikte in unserer Zeit und den daraus resultierenden Verunsicherungen schreibt der bekannte Publizist Heribert Prantl über den Frieden, über das Friedensgebot des Grundgesetzes, über Ghandis Strategie der Gewaltlosigkeit, über zähes Ringen um Ausgleich und Gerechtigkeit im Westfälischen Frieden von 1648, über Pazifismus und Friedensbewegungen und auch die Rolle des Christentums in der Frage von Krieg und Frieden. – Ein ungemein gedankenreiches Buch, das ausgehend von der aktuellen politischen Lage ganz grundsätzliche Fragen aufwirft. Das Buch eignet sich mit seinen vielfältigen Anregungen sehr gut zur gemeinsamen Lektüre in Lese- und Diskussionsrunden. Sehr empfehlenswert!
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Artikelbeschreibung

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten
Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu wenige: Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen - es wäre der letzte. Und er denkt darüber nach, wie die Zähmung der Gewalt, wie Entfeindung gelingen kann, wie wir Frieden lernen.
Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kultur des Friedens - in dem Bewusstsein, dass der Weg zum Frieden kein Sommerspaziergang ist, sondern ein Höllenritt sein kann.

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Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
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Personeninformation

Heribert Prantl, Jahrgang 1953, Dr. jur., gelernter Richter und Staatsanwalt, ist Autor und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung, war Mitglied der Chefredaktion und 25 Jahre lang Leiter der innenpolitischen Redaktion und der Meinungsredaktion. Er wurde unter anderem mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis, dem Erich-Fromm-Preis, dem Theodor-Wolff-Preis und dem Brüder-Grimm-Preis ausgezeichnet. Heribert Prantl ist Honorarprofessor an der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld.
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