Ehrensache

Kämpfen gegen Judenhass
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Buchprofile - Rezension
Autobiografie eines Pädagogen, der sich gegen Antisemitismus einsetzt.
Burak Yilmaz ist in Deutschland geboren und hat kurdisch-türkische Eltern. Er schildert sein Leben im "Dichterviertel" in Duisburg und seinen Kampf, als Muslim auf das katholische Gymnasium gehen zu dürfen. Danach arbeitet er als Pädagoge in Jugendtreffs und organisiert dort die erste Reise von Muslimen nach Auschwitz, mit all den Schwierigkeiten - auch vor Ort. Stetig ist dies mit der Frage verbunden, warum Muslime Orte besuchen , an denen Juden getötet wurden, da doch angeblich Muslime gegen Juden sind? All dies und die Konfrontation mit den Nazis in Duisburg stärkt seinen Kampf für Minderheiten. Durch die Spurensuche nach jüdischem Leben in Duisburg gibt er Juden ein Gesicht. Sein stetiges Bemühen bis zur eigenen Erschöpfung und der aus positiven Erlebnissen und Erfolgen bestärkte Mut weiterzumachen, das kritische Auseinandersetzen mit den Vorurteilen, treibt ihn an, den Weg gegen den Hass weiterzugehen. Seine Arbeit wurde mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes geehrt. Dieses Buch macht Mut, für die zu kämpfen, die am Rande stehen, und Vorurteile nicht einfach stehenzulassen. Allen Büchereien sehr zu empfehlen!
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Artikelbeschreibung

Burak Yilmaz wächst in Duisburg auf, postmigrantisch. Sein Bildungsweg - katholisches Elitegymnasium, Koranschule, Universität - durchkreuzt Milieus, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz, Enttäuschung, Zugehörigkeit entsteht ...Ehrensache ist ein Zeugnis gegen den Hass, ein einzigartiger Lebensbericht und der dringend nötige Vorstoß an einen neuralgischen Punkt der deutschen Öffentlichkeit.

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Pressestimmen

»Eine wichtige Bereicherung für die Erinnerungskultur.« Timo Steppat Frankfurter Allgemeine Zeitung 20220308

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