Aufmarsch

Band 4
Reitmeyers vierter Fall. Kriminalroman
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Bayern im Buch-Rezension
In seinem 4. Fall muss sich der Münchener Kommissär Sebastian Reitmeyer mit zwei Morden und auch mit rechten Verbänden auseinandersetzen.
Im Jahr 1923 ist in München die politische Lage zunehmend unübersichtlich. Rechte Verbände rufen auf zum Marsch auf Berlin. Die Judenregierung soll abgesetzt werden, sei sie doch schuld an der Misere, Inflation, Wohnungsnot. Als eine Frau in ihrer Wohnung tot aufgefunden wird und kurze Zeit später auch die junge Leni, ein Blumenmädchen, ermordet wird, ist für Kommissar Reitmeyer und seinem Partner Rattler die Aufklärung der Morde das allerwichtigste. Im Verlauf der Ermittlungen stößt Reitmeyer auf Schiebereien aus Wehrmachtsbeständen und Schmuggel von Medikamenten. Bestimmte Kreise in der Reichswehr sind zusammen mit vermeintlich honorigen Münchener Bürgern in die Sache verwickelt. Einer der Drahtzieher wird dann aber auch ermordet, was der Angelegenheit eine neue Wendung gibt. - Diese Geschichte wartet mit einer ganzen Reihe von Volten und Wendungen auf; damit verpackte die Autorin viele historischen Aspekte und Begebenheiten in den Roman. Die Geschichte ist zweifellos gut recherchiert und flüssig in einfachem Stil erzählt. Bis auf einen kurzen Exkurs nach Berchtesgaden spielt sich das Geschehen fast ausschließlich in der Münchener Innenstadt ab. In einem fünfundzwanzigseitigen Epilog wird noch der gescheiterte Hitlerputsch aufgearbeitet. Dabei erfährt man eine ganze Reihe an Details über den Verlauf und die Beteiligten sowie die folgenden Prozesse. Eine gefällige, historisch unterfütterte Kriminalgeschichte, gut einsetzbar.
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Artikelbeschreibung

München im Sommer 1923. Die Stadt ächzt unter Inflation und Wohnungsnot. Rechte Verbände rufen auf zum Widerstand gegen die Besetzung des Rheinlands und zum »Marsch auf Berlin«. Und Kommissär Reitmeyer steht massiv unter Druck, der von der Presse so genannten »Spielseuche« Herr zu werden. Da nimmt ihn ein Frauenmord in Beschlag, der aussieht wie die Tat eines rasenden Liebhabers, hinter dem aber noch mehr zu stecken scheint.

Während Reitmeyer bei seinen Ermittlungen auf schmierige Immobilienspekulanten und dubiose Anwälte trifft, stößt sein unermüdlicher Assistent Rattler auf eine Gruppe von Jugendlichen, die sich auf die eine oder andere - nicht immer legale - Weise durchs Leben schlagen. Eine von ihnen, das Blumenmädchen Leni, könnte in der Mordnacht etwas beobachtet haben, doch sie hat offensichtlich Angst auszusagen. Auch ihre Freunde hüllen sich in Schweigen. Dann verschwindet Leni plötzlich ...

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Personeninformation

Felenda, AngelikaAngelika Felenda hat Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als literarische Übersetzerin in München.

Pressestimmen

»Souverän und geschickt verwebt [Felenda] auch hier Geschichte mit einer flotten Handlung, ohne dabei historische Authentizität einzubüßen.« Veronika Kügle Süddeutsche Zeitung 20210930
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