Eine queere Art der Geschichte

Band 2492
Queeres Leben in Deutschland nach dem Faschismus
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 30.09.2026

Artikelbeschreibung

In ihrem preisgekrönten Buch entwickelt Jennifer V. Evans eine queere Zeitgeschichtsschreibung, die über vorgefertigte Konzepte und Narrative von Identität hinausgeht. Sie zeichnet die spannungsgeladenen und produktiven Wege nach, mit denen sich die Deutschen nach 1945 in sozialen Bewegungen, in der Kunst und im Alltag mit Fragen der ethnischen Zugehörigkeit, der Geschlechtervielfalt und der Sexualität auseinandergesetzt haben. Durch kreative Formen der »Verwandtschaft« gestalteten queere und transgeschlechtliche Menschen neue Möglichkeiten der rechtlichen Zugehörigkeit, der Liebe und des familiären Lebens im Nachkriegsdeutschland, die etablierte Vorstellungen über die liberale Demokratie, den Gesellschaftsvertrag und den Platz der Identität im Recht in Frage stellten.

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Personeninformation

Jennifer V. Evans ist Professorin für moderne europäische Geschichte an der Carleton University in Ottawa, Kanada. Sie ist Mitglied der Royal Society of Canada. Für ihre Forschung wurde sie u. a. 2023 mit dem Konrad Adenauer-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. 2024 kürte die German Studies Association Eine queere Art der Geschichte. Queeres Leben in Deutschland nach dem Faschismus zum besten Buch des Jahres. Elisa Barth ist Übersetzerin aus dem Französischen und Englischen sowie in Leichte Sprache. Sie hat lange den Merve Verlag mitgemacht und Bücher von Michel Serres, Paul Virilio und Rosi Braidotti übersetzt.

Pressestimmen

»Dieses Buch sollte als unverzichtbare Lektüre für alle Historiker:innen gelten, die sich auf deutsche Geschichte spezialisiert haben.« German History 20251205
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