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Amerikanische Eleganz seit 1967
Von zeitlosen Poloshirts und langlebiger Strickmode bis hin zum Ausstatter für Wimbledon und die Olympischen Spiele steht Ralph Lauren für Qualität, Beständigkeit und Stil.
Die Marke definiert alltäglichen Luxus neu und ist die Verkörperung zurückhaltender Eleganz - mit einem Angebot, das von lässigen Bootsschuhen bis zur maßgeschneiderten Abendgarderobe für die Met Gala reicht. Verwurzelt in der Reitsportkultur und der Ivy-League-Tradition ist Ralph Lauren zu einem Symbol subtiler Raffinesse geworden, getragen von Ikonen wie Zendaya, Gwyneth Paltrow und Diane Keaton.
Mit sorgfältig kuratierten Fotografien und fachkundigen Texten zeichnet Little Book of Ralph Lauren den unaufhaltsamen Aufstieg einer All-American Modemarke nach.
Ein wilder Ritt durch 1000 Jahre Kunst - alle Epochen im Überblick!
Warum ist der Barock das Koks der Kunst?Was hat der Expressionismus mit der Milka-Kuh zu tun?Und wieso ist die Renaissance die Streberin unter den Epochen?
Voller Humor liefert der Comedian und Kunsthistoriker Jakob Schwerdtfeger einen verständlichen und fundierten Überblick über alle Kunstepochen - vom Mittelalter bis heute. Wie ein Trüffelschwein sucht er nach Funfacts und Anekdoten, egal ob bei großen Meistern oder unterschätzten Underdogs. Weshalb landete die Mona Lisa in einer Pizza-Werbung? Warum beeinflussten Geisterbeschwörungen die Erfindung der Abstraktion? Und wie machte die Sängerin Taylor Swift ein unbekanntes Gemälde weltberühmt? Dieses Buch hat die Antworten parat.Schwerdtfegers einzigartige Mischung aus Wissen und Unterhaltung lässt uns die Kunstgeschichte neu erleben. Also Schluss mit Überforderung und Langeweile! Nach dieser Lektüre wird jeder Museumsbesuch zum Hochgenuss.
So macht Kunstgeschichte Spaß!
Neue Erfahrungen führen uns an die Schwelle zu einem anderen Leben. Aber wagen wir auch den nächsten Schritt? Das erste Mal ohne Stützräder Fahrrad fahren. Eine Auster essen. Den Job verlieren. Jede neue Erfahrung könnte uns aufrütteln und unser Leben verändern. Der erste Kuss kann uns die Liebe eröffnen - oder verderben. Fritz Breithaupt zeigt in seinem faszinierenden Buch, dass die Konturen unseres Lebens fundamental von Erfahrungen bestimmt werden: von solchen, die wir zum ersten Mal machen, von Wiederholungen oder von imaginierten Erlebnissen.
Das erste Mal öffnet Türen - oder schließt sie. In der Wiederholung können wir vergleichen, genießen, beurteilen, revidieren. Wir entwickeln Standards. Das erlaubt uns, auszusortieren. Wiederholungsfixierung, sei es im eigenen Leben oder in der Politik, kann allerdings auch zur Vermeidung des Neuen führen. Imaginierte Erfahrungen schließlich sind die geheimen Leitsterne unserer Navigation. Denn auch das ungelebte Leben pocht auf seine Geltung. Breithaupt stützt sich auf reiche Befunde der Psychologie und Philosophie, verarbeitet neue wissenschaftliche Erkenntnisse seines eigenen Labors und durchleuchtet die Archive auf der Suche nach Aufzeichnungen sexueller und ästhetischer Natur. An unseren vielschichtigen Erlebnisweisen zeigt sich, was uns von intelligenten Maschinen unterscheidet: Wir Menschen sind Erfahrungswesen.
Das Klavier gilt als eines der vielseitigsten Instrumente der Musikgeschichte - doch die Geschichten der Frauen, die es geprägt haben, sind oft in Vergessenheit geraten. In Frauen am Klavier erzählt die international renommierte Pianistin und Autorin Susan Tomes die faszinierenden Lebenswege von fünfzig Pianistinnen aus drei Jahrhunderten: von Pionierinnen des 18. Jahrhunderts über Ikonen wie Clara Schumann, Teresa Carreño und Amy Beach bis hin zu Jazzgrößen wie Nina Simone und Mary Lou Williams oder zeitgenössischen Künstlerinnen wie Zhu Xiao-Mei.
Die porträtierten Musikerinnen waren weit mehr als nur Interpretinnen: Sie komponierten, gaben Uraufführungen, setzten sich für neue Werke ein, organisierten eigene Konzerte und eroberten sich öffentliche Bühnen, die lange Zeit Männern vorbehalten waren. Clara Schumann und Fanny Mendelssohn stehen hier stellvertretend für Musikerinnen, die sowohl spielten wie komponierten.
Mit Leidenschaft, Sachkenntnis und einem feinen Gespür für historische Zusammenhänge macht Susan Tomes sichtbar, wie Frauen die Geschichte des Klaviers entscheidend geprägt haben - trotz gesellschaftlicher Widerstände, Vorurteile und kollektiven Vergessens. In jeder Zeil ist zu spüren, dass sie selbst Pianistin ist und weiß, worüber sie schreibt.
Seit 1905 steht Rolex für robuste, unverwüstliche Präzisionsuhren und chronografische Luxusobjekte aus der Schweiz, die so begehrt sind, dass es für viele Modelle ellenlange Wartelisten gibt. Von der legendären Oyster bis hin zu Ikonen wie der Submariner oder Daytona - dieses Buch präsentiert die bahnbrechenden und innovativen Zeitmesser von Rolex auf faszinierende Weise. Es ist der erste "Little Books" Band zum Thema (Herren-)Accessoires und zeigt die kulturelle Bedeutung von Rolex für vergangene, gegenwärtige und zukünftige Generationen. Mit seiner hochwertigen Ausstattung einschließlich Goldfolie und zahlreichen detaillierten Modellabbildungen ist dieses Buch ein perfektes Geschenk für Uhrenliebhaber und Rolexfans, ob Männer oder Frauen. Und ein guter Trost für alle, die sich eine echte Rolex (noch) nicht leisten können.
Hermès wurde im 19. Jahrhundert als Sattlerei gegründet und stieg später auf die Herstellung von Luxusaccessoires um. Über Generationen hinweg hat das berühmte Modehaus einzigartige Accessoires für die Glamourwelt kreiert und die Arme sowie Kleiderschränke von Stilikonen wie Grace Kelly, Jane Birkin, Victoria Beckham und Kim Kardashian geschmückt. Die Birkin Bag und Seidenschals sind bis heute legendär.
»Little Book of Hermès« erzählt die Geschichte des luxuriösen Modehauses und porträtiert die begehrtesten Stücke.
Seit mehr als 150 Jahren schmücken sich Royals und andere Berühmtheiten mit den ikonischen Taschen der Marke Louis Vuitton. Das opulenteste aller Modelabels florierte wie kaum ein anderes über alle Jahrzehnte und Epochen hinweg: Sein Siegeszug begann mit dem jungen Louis Vuitton, der 1835 sein Glück in Paris suchte und die Marke nach seiner Lehre zum Täschner etablierte. Das visionäre Unternehmen überdauerte Krisen, Kriege und Trends und entwickelte sich schließlich zu einem der erfolgreichsten Mode-Imperien weltweit, das die Fashionwelt bis heute prägt.
»Little Book of Louis Vuitton« erzählt die faszinierende Geschichte eines der luxuriösesten Modehäuser der Welt und seines Wandels vom Gepäckhersteller zum exklusiven High-Fashion-Label.
1870/71 ist Paris im Aufruhr. Während auf den Straßen der Hauptstadt die Monarchie ihren Geist aushaucht, die Kommune blutig niedergeschlagen wird und sich eine bürgerliche Regierung etabliert, sitzt die junge Berthe Morisot dem Maler Édouard Manet Modell und findet nach und nach zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Malstil. Zusammen mit ihren Familien sind die beiden einige der wenigen impressionistischen Künstler, die während des Schreckensjahres in Paris bleiben. Inmitten von Chaos und Ruin suchen sie nach einer neuen Art der malerischen Wahrnehmung in Opposition zu traditionellen Techniken und Themen. Verband beide eine Liebesbeziehung? Immerhin war Manet verheiratet. Hat Morisot versucht, die unkonventionelle Freundschaft zu retten, indem sie (später) Manets Bruder Eugène heiratete?
Brillant recherchiert, mit scharfem Blick fürs Detail und literarischem Gefühl für Charaktere und Situationen schreibt Sebastian Smee über Künstler, die sich dem Neuen verpflichtet hatten: neuen politischen Kräfteverhältnissen; einer neuen Art zu leben und zu fühlen; und einer neuen Art zu sehen - und zu malen.
Kaum ein anderes Luxuslabel löst so viel Sehnsucht aus wie Tiffany & Co. mit seinen Diamantringen und eleganten Colliers in der berühmten blauen Box. Unter Juwelieren ist es die Traditionsmarke schlechthin und hat eine enorme kulturelle Bedeutung. Nicht nur aufgrund des Romans Frühstück bei Tiffany und der gleichnamigen Verfilmung, die dem Unternehmen Kultstatus verschafft haben, sondern auch wegen der Verbindung zu großen Weltstars. Beyoncé, Jay-Z, Elizabeth Taylor und Zendaya tragen zum kulturellen Erbe bei und sorgen dafür, dass Tiffany auch heute noch das angesagteste Label für Diamanten ist.
Little Book of Tiffany erzählt die Geschichte des Unternehmens von den Anfängen 1837 als unscheinbarer Schreibwarenladen bis zu seinem Aufstieg zum bedeutendsten Schmuckhersteller der Welt. Begleitet von über 100 beeindruckenden Fotos der berühmtesten Schmuckstücke und ihrer Trägerinnen, beleuchtet dieses Buch, was die Marke ausmacht und wie Designer und Designerinnen wie Jean Schlumberger, Elsa Peretti und Paloma Picasso sie geprägt haben.
Nicole Seifert erzählt die Geschichte der Gruppe 47 aus einer neuen Perspektive: der der Frauen. Ihr Ergebnis kommt einer Sensation gleich. »Einige Herren sagten etwas dazu« macht es zwingend, die deutsche Gegenwartsliteratur neu zu denken, die literarische Landschaft neu zu ordnen.
Es waren viel mehr Autorinnen bei den berühmt-berüchtigten Treffen der Gruppe 47 als Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger, aber sie sind in Vergessenheit geraten, sie fielen aus der Geschichte heraus - wie sich nun herausstellt, hatte man ihnen oftmals gar nicht erst Zutritt gewährt. Und wurden sie miterzählt, dann nicht als Autorinnen ihrer Texte, sondern als begehrenswerte Körper oder als tragische Wesen. Nicole Seifert erzählt von den Erfahrungen der Autorinnen bei der Gruppe 47, von ihrem Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in der BRD und von ihren Werken.
Ein kluges, augenöffnendes Buch, das sofort große Lektürelust entfacht. Schriftstellerinnen wie Gisela Elsner und Gabriele Wohmann müssen neu gelesen, Schriftstellerinnen wie Ruth Rehmann, Helga M. Novak und Barbara König neu entdeckt werden. Ein ganz neuer Blick auf die Gruppe 47 und die Nachkriegsliteratur, der uns bis in die Gegenwart führt.
Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch!»Es fängt mit mir an, und es hört mit mir auf.« - Karl Lagerfeld stilisierte sich selbst zum lebenden Logo und zu einem Mythos der Modewelt. Die eigene Lebensgeschichte hielt er dagegen geheim.
Alfons Kaiser, der Lagerfeld gut kannte, stellt in dieser Biografie anhand bisher unbekannter Quellen den charismatischen Modeschöpfer vor. Und erklärt die vielen Rollen seines Lebens: den jugendlichen Außenseiter im norddeutschen Flachland, das weltgewandte Genie in Paris, den unermüdlichen Zeichner, begeisterten Fotografen, leidenschaftlichen Büchersammler und den preußisch disziplinierten Workaholic.»Diese große Biografie ist zugleich Mode- und Kulturgeschichte.« FAZ
Was steckt hinter dieser überlebensgroßen Figur, die trotz aller Kommunikationslust die eigene Lebensgeschichte geheim hielt? Alfons Kaiser kommt in dieser Biographie dem Menschen Lagerfeld nahe: dem frühreifen Jungen, der lieber auf dem Dachboden zeichnete, als mit Altersgenossen zu spielen; dem Sohn, der mit seinen Eltern stritt, aber nie von ihnen loskam; dem Konkurrenten von Yves Saint Laurent, den er am Ende überstrahlte; dem Bruder, Onkel, Freund - und schließlich dem Partner von Jacques de Bascher, der großen Liebe seines Lebens.
»Diese Biographie beleuchtet, was Karl Lagerfeld im Dunkeln ließ.« 3sat kulturzeitMit bisher unbekannten Fotos, Briefen und Dokumenten
Die PISA-Studie hat gezeigt, daß Deutschland auch in einer Bildungskrise steckt. Zugleich aber ist Bildung im klassischen Sinn gar nicht mehr gefragt in den Tests, die mehr die Fähigkeit zur Lektüre einer Gebrauchsanweisung und ihrer praktischen Umsetzung als das Verstehen von Literatur überprüfen sollen. über Jahrhunderte gab es eine einheitliche europäische Bildung. Vom frühen Mittelalter bis zum ersten Drittel des 20. Jahrhunderts setzte sich jede wichtige Neuerung mit geringer Verzögerung auf dem ganzen Kontinent durch. Die Zeit aber, in der die philosophische, künstlerische und wissenschaftliche Tradition lebendig, in der ein Bildungskanon verbindlich war, scheint vorbei - und doch ist beides prägend auch noch für unsere heutige Kultur. Die neu entfachte Kanondebatte ist ein Indiz dafür.Nach der Definition der Begriffe »Bildung« und »Kanon« beschreibt Manfred Fuhrmann die Rezeption der Antike und die Institutionen, die entscheidend zu einer gesamteuropäischen Bildung beigetragen haben.In einem weiteren Teil des Buches werden die bürgerlichen Einrichtungen - Theater, Konzertwesen und Museum - dargestellt sowie die Gegenstände der bürgerlichen Bildung: Philosophie, Geschichte und Literatur, Musik, Mathematik und Naturwissenschaften. Abschließend untersucht Fuhrmann die gegenwärtige Bildungsmisere, zeigt ihre Ursachen auf und weist einen Weg aus ihr hinaus.
Unaufdringliche Eleganz und Luxus, technologisch fortschrittliche Stoffe und herausragende Originalität sind die Markenzeichen des Hauses Prada. Laia Farran Graves dokumentiert die Geschichte und das Erbe Pradas von den Ursprüngen des Unternehmens als Lederwarenhersteller bis hin zu dem von Miuccia Prada geschaffenen globalen Modeimperium. »Little Book of Prada« erforscht die Entwicklungen und Innovationen der Marke sowie ein Designethos, das von Minimalismus und zeitgenössischer Kunst geprägt ist.Bilder einzelner Kleidungsstücke, Laufstegaufnahmen und Modefotografien würdigen eines der einflussreichsten Modehäuser der Welt und die Frau, die dahinter steht.
Valentino - mehr als einen Vornamen braucht es nicht für die Legende der Modewelt.
Nur wenige Designer stehen so sehr für Glamour wie Valentino Garavani. Seit der Gründung des Hauses Valentino im Rom der 1950er-Jahre sind seine Kreationen heiß begehrt und seine atemberaubenden Kleider der Inbegriff von Glamour auf dem roten Teppich.
Little Book of Valentino erzählt die Geschichte dieser elegantesten aller Marken. Beginnend mit Valentinos Einführung in die Welt der Haute Couture in Paris, über New Yorks glitzernde High Society und die Vorherrschaft in Hollywood ab den 1980ern bis heute illustrieren prägnante Bilder und fachkundige Texte jede schillernde Ära und jedes fantastische Kleidungsstück.
»Ich denke, wir müssen träumen.« - Alessandro Michele, Kreativdirektor bei Gucci
Gucci ist eine der ältesten italienischen Modemarken und wurde 1921 von Guccio Gucci in Florenz als Werkstatt für Gepäck und Lederwaren gegründet. Edle Handtaschen sind noch heute das Markenzeichen des Unternehmens und Inbegriff für italienischen Luxus. Erst nach dem Tod des Gründers wurde das Label weltweit bekannt und das berühmte Logo etabliert. Nach dramatischen Familienstreitigkeiten gab es mehrere Besitzer- und Designerwechsel, heute ist Alessandro Michele für die Designs verantwortlich. »Little Book of Gucci« erzählt die bewegende Geschichte des Modehauses sowie seiner Schöpfer und zeigt die visionären Looks und Designs des Kultlabels.
»Faszinierend!« Spiegel Online
Was verbirgt sich hinter Flohfarben und Drachenblut?
Dieses Buch versammelt 73 ausgewählte Farben, Schattierungen und Farbnuancen, und die geheimnisvollen Geschichten, die sich hinter ihnen verbergen - ein kunterbuntes Lexikon und eine Fundgrube voller Anekdoten, die von Avocado, Baker-Miller-Pink und Himmelblau erzählen.
How do scientists use analogies and other processes to break away from old theories and generate new ones? This book documents such methods through the analysis of video tapes of scientifically trained experts thinking aloud while working on unfamiliar problems. Some aspects of creative scientific thinking are difficult to explain, such as the power of analogies, the use of physical intuition, and the enigmatic ability to learn from thought experiments. The book examines the hypothesis that these processes are based on imagistic mental simulation as an underlying mechanism. This allows the analysis of insight ("Aha!") episodes of creative theory formation. Advanced processes examined include specialized conserving transformations, Gedanken experiments, and adjusted levels of divergence in thinking. Student interviews are used to show that students have natural abilities for many of these basic reasoning and model construction processes and that this has important implications for expanding instructional theories of conceptual change and inquiry. "I regard this work as the most comprehensive account ever attempted to show how imagistic, analogic, and sensory-motor representations participate in creative thinking." Professor Ryan Tweney
Als Sehnsuchtstier durchzieht die Wildgans die jüngere Geschichte. Als das Leben in den Städten des 19. Jahrhunderts schwer erträglich wird, weist sie den Weg in die Natur. In Selma Lagerlöfs Roman «Nils Holgerssons wunderbare Reise» eint sie die schwedische Nation, indem sie einem missratenen Knaben den Sinn von Gemeinschaft offenbart, was auch den deutschen Lesern zum Vorbild wird. Im Ersten Weltkrieg wird sie von den Soldaten in den Schützengräben besungen und ist wenig später in der europäischen Kultur allgegenwärtig: als Wappentier des Naturschutzes, als Heldin der Revolution bei Bertolt Brecht ebenso wie als «Charaktertier des Nordens» bei Bengt Berg, Tierfotograf und Schriftsteller, dessen Träume von germanischen Urlandschaften in die Ideologie des Nationalsozialismus eingehen, im Film, in der Kunst, nicht zuletzt in der Wissenschaft, wo der Zoologe Konrad Lorenz glaubt, in der Graugans die durch die Zivilisation bedrohten Fundamente menschlichen Zusammenlebens entdeckt zu haben. Überall, wo die Wildgans auftritt, wird sie zur Chiffre einer Welt im Umbruch. Thomas Steinfeld folgt ihren Spuren - und zeichnet ein fesselndes Bild des 20. Jahrhunderts.
Seit Jahrzehnten ist Chloé dank der Lässigkeit und Sexyness seiner Kleider und Accessoires ein Modehaus für Fashion-Fans, Stars und Sternchen. Von Oberteilen mit Bananendruck und Badeanzügen mit Ananasmotiv bis zur Paddington-Tasche und dem Signature Eau de Parfum - Chloés ikonische Stücke werden kultisch verehrt. Gründerin Gaby Aghion wollte Frauen zwanglose Luxuskleidung zu erschwinglichen Preisen bieten und soll den Begriff "Prêt-à-Proter" (Konfektionskleidung) erfunden haben - zu einer Zeit, als die Mode von Maßschneidern beherrscht wurde. Viele Jahre lang war Karl Lagerfeld Chefdesigner und konnte prominente Kundinnen wie Brigitte Bardot, Grace Kelly, Maria Callas und Jackie Kennedy gewinnen. Es folgten Design-Legenden wie Phoebe Philo und Stella McCartney. Die ganze Geschichte eines Modehauses, das für Freiheit und Unanbhängigkeit steht, von seinen avantgardistischen Anfängen bis heute.
Ein Buch für Fashion-Fans und It-Girls, das reich bebildert die Höhen und Tiefen von Chloé und Gründerin Gaby Aghion erzählt.
Dame Vivienne Westwood brachte den Punk und die Politik in die Mode und fand einzigartige Wege, um Traditionen zu unterwandern, Grenzen zu überschreiten und den Status quo zu hinterfragen.
Sie war Professorin an der Universität der Künste in Berlin, ihre Fans und Kunden reichen von Dita Von Teese über FKA Twigs bis Doja Cat, von Thomas Gottschalk bis zur TikTok-Generation; ihre charakteristischen Designs kommen in japanischen Mangas vor und Vintage-Stücke gehen immer wieder viral.
Dieses Buch feiert das Leben und Label einer feministischen Stillegende, von ihrem herausragenden Können als Schneiderin und ihrem Faible für Mieder-Kreationen bis zu ihren einzigartigen Interpretationen von Schottenkaros und Harris-Tweed. Mit aufschlussreichen Texten und zahlreichen Bildern von Kollektionen, Catwalks und Kostümen ist dieses Buch eine Hommage an eine provokative Modeschöpferin, deren Vermächtnis für immer in Erinnerung bleiben wird.
Die Geschichte einer der ältesten Modedynastien Italiens
Wie kaum eine andere Marke steht Fendi seit seiner Gründung 1925 für innovative Designs und Liebe zum Detail. Nicht nur berühmte Taschen wie die Croissant-, Baguette- oder Peekaboo-Bag, stylische Mäntel und Accessoires, sondern auch das ikonische Logo mit dem Doppel-F haben längst Kultstatus erreicht.
Anhand zahlreicher Fotos und spannender Texte erzählt Little Book of Fendi wie aus einem kleinen Pelz- und Ledergeschäft in Rom ein globales Imperium wurde. Von den Fendi-Schwestern und der Dolce-Vita-Ära über Karl Lagerfeld bis zu Kim Jones, steht in diesem Buch alles über die Luxusmarke und die große Rolle, die sie auch heute noch in der Modewelt und Popkultur spielt.
Der Typus des modernen Populisten hat seine Vorbilder in der Geschichte: Als Scharlatan oder Quacksalber ist er uns aus früherer Zeit bekannt. Heute feiert er unter anderem Gewand neue Erfolge - auf der Bühne der Weltpolitik.
Wir lesen die kulturhistorische Analyse einer Gestalt, die in wechselnden Rollen die europäische Geschichte seit dem Altertum heimsucht - geschrieben 1937 von der jüdisch-österreichischen Gelehrten Grete de Francesco. In den verschiedenen Charakterzügen des Scharlatans sind schon seine modernen Nachfolger zu erkennen: Hier die Gier der Homöopathie - "Charlatan ist derjenige, der sich rühmt, zu wissen, was er nicht weiß, und Fähigkeiten zu haben, die er nicht hat" - , dort der Populist, der mit den Tugenden der Erfolgreichen bricht: "Die Macht des Charlatans bestand darin, daß er alle Unsicherheiten einer religiösen, geistigen, historischen oder ökonomischen Situation durch mannigfaltige Fälschungen so auszunützen und zu lenken wußte, daß eine Wertwelt enstand, in der seine eigenen Unwerte zu Werten wurden."
De Francesco reist durch Wort und Bild durch die Jahrhunderte und entdeckt uns einen markanten Akteur unserer Kultur: In den Taschenspielertricks der Wunderheiler und den Maskenspielen der Verwandlungskünstler auf den Jahrmärkten des 18. Jahrhunderts lassen sich schon die Mechanismen entdecken, die zu späterer Zeit in verheerender Weise die Massen zu beeinflussen und zu beherrschen vermögen. Die Beispiele, die sie in Literatur und Bildkunst für die habsüchtigen und opportunistischen Wahrheitsbeuger findet, fügen sich in eine Erzählung von der Verführbarkeit des Menschen.
Von den Alchimisten und Goldmachern zu den Salbenkrämern und Schwarzkünstlern geht de Francesco durch die Bilderwelten von Renaissance und Barock und präsentiert uns die Meister der Fälschung und auch - ihr Publikum. Denn ihr Buch ist ebenso kultur- und kunstgeschichtliche Studie wie soziologische Untersuchung: Der Tinkturenmischer braucht sein Publikum, es braucht ihn. Die Scharlatanerie ist ein Spiel mit den Hoffnungen des Publikums und der Massen. "Die Hauptkonsumentin der gefälschten Stoffe, die Masse, will sich billig jene Güter zu eigen machen, deren Besitz wegen Teuerkeit die Wenigen, eben die Besitzenden charakterisiert; sie will vermittels der Fälschung etwas scheinen, was sie nicht ist und taucht diesen Wunsch vor sich selber und vor anderen in Geheimnis."
Von den Geheimtränken ist es nur ein Schritt zum Betrug mit wissenschaftlichen Methoden, wie de Francesco mit Verweis auf die Erkenntnisse der Humanisten zeigt. Im 18. Jahrhundert wusste man schon vom Blendwerk auch im Politischen: "Dort Elixiere, hier Meinungen - am Ende läuft es auf eins heraus."
"Die Geschichte des Scharlatans schreiben heißt, die Vorgeschichte der Reklame darstellen." - Walter Benjamin 1937 in einer Rezension zu Die Macht des Charlatans
Chanel hat die Modegeschichte geprägt wie kein anderes Label, viele Kreationen der renommierten Marke sind heute nicht mehr wegzudenken. Klassiker wie das »Kleine Schwarze«, der Tweedanzug, oder das berühmte Parfum Chanel N°5 waren inspiriert von Gabrielle Chanels Geschmack, ihren Erlebnissen und Reisen. Aber es war Karl Lagerfeld, der sie für die Frau des 21. Jahrhunderts adaptierte. Die Zeit des visionären Modeschöpfers an der Spitze von Chanel gilt als legendär. Karl Lagerfeld steht für atemberaubende Laufstegshows und etablierte die vielseitige Verwendung des Chanel-Logos, u.a. auf Biker-Stiefeln und einer Weltraumrakete.
Mit zahlreichen Mode- und Laufstegfotografien widmet sich »Little Book of Chanel by Karl Lagerfeld« dem innovativen Designer, der Chanel zum berühmtesten Couture-Haus der Welt machte, und zeichnet sein Schaffen für die Luxusmarke nach.
Von den ikonischen Trenchcoats und dem weltberühmten Karomuster bis hin zu atemberaubenden Red-Carpet-Looks - die Modemarke Burberry ist für die ihre exklusiven und zugleich klassischen Designs bekannt.
Anspruchsvoll, schlicht und typisch britisch: Burberry vollzieht den Spagat zwischen Tradition und Innovation auf immer wieder neue und geschmackvolle Weise. Die Strahlkraft der "Burberry Girls" - wie Cara Delevingne, Kate Moss und Naomi Campbell - verkörpert genau das, was Burberry ausmacht: Anspruch, Eleganz und Anmut.
Mit einer exquisiten Auswahl von über 100 Fotografien von fertigen Designs und besonderen Details erzählt dieses Buch die Geschichte der Marke Burberry von den Anfängen im Jahr 1856 bis hin zu ihrem heutigen Kultstatus im Luxussegment und als Inbegriff britischen Stils. Ein unschätzbares Nachschlagewerk für alles, was Burberry betrifft.
Über Verlässlichkeit in zerrissenen Zeiten
Anselm Kiefer und Alexander Kluge verbindet eine langjährige Freundschaft - und ein ästhetisches und analytisches Interesse an der zutiefst menschlichen Möglichkeit von Verlässlichkeit. Aber was genau ist das: Verlässlichkeit? Und wie hängt sie zusammen mit den vier Währungen - Macht, Liebe, Wahrheit, Geld -, die unsere Lebenszeit regieren? Was aber ist überhaupt Zeit? Und wie sind unsere Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ineinander vermittelt?»Unter verschiedenen Umständen getreu zu bleiben« - das kann nach Hölderlins Satz als Orientierung unseres Handelns gelten. Für Kluge und Kiefer liegt darin aber auch ein künstlerischer Auftrag, das existenziell und historisch Verstockte flüssig zu halten, die Toten nicht tot sein zu lassen und die noch Ungeborenen unter uns willkommen zu heißen.
Alexander Kluge und Anselm Kiefer lassen Bilder und Texte ineinander oszillieren - sie betreiben historische Tiefenbohrungen und hochaktuelle Gegenwartsdiagnostik. Und schärfen damit unsere poetische Aufmerksamkeit für das, was unsere vielgestaltigen Zeitläufte immer wieder zusammenhält.
»Verflechten sich die Wurzeln des Unmenschlichen mit denen der Hochzivilisation?« Dieser Frage hatte George Steiner sich bereits in seinen Essays über Sprache und Schweigen gestellt. In Blaubarts Burg - anspielend auf ein berühmtes Gruselmärchen und dessen Vertonung in Béla Bartóks Oper - leitet die nicht eindeutig zu beantwortende Frage zu einem Ausblick auf die Kultur der Gegenwart und Zukunft über: die literarische Wort- und Wertekultur, die unwiederbringlich verlorengeht, wird abgelöst von einer universalen musikalischen Soundkultur und schließlich überwältigt von Naturwissenschaft und Technik. Angesichts der Unmöglichkeit, abzuschätzen, wohin eine solche Entwicklung führen mag, fühlt sich der Kulturkritiker wie Blaubarts Geliebte, als sie den Schlüssel zur letzten Tür verlangt, nachdem ihr die Öffnung der anderen Türen alle Spielarten des Schreckens vor Augen geführt hat. Zwei mögliche Haltungen bieten sich in einem solchen Moment der Nachkultur an: die grimmige Ergebung Freuds oder die »fröhliche Wissenschaft« Nietzsches.
Der Dolce-&-Gabbana-Look - kunstvoll, luxuriös und kraftvoll - strahlte schon immer dekadente Sinnlichkeit aus.
In den unverwechselbaren Ensembles aus Spitze, Leopardenprint und Blumenmustern, in Schneiderkunst und Korsetts, in barocken Drucken und innovativen Silhouetten spiegeln sich die italienischen Wurzeln des Modehauses wider. Domenico Dolce und Stefano Gabbana gründeten die Marke 1985; seither tragen Popstars, Promis und Ikonen auf der ganzen Welt die opulenten Kreationen des Designer-Duos.
Spannende Texte und Fotos von über 100 atemberaubenden Looks und Bühnen-Outfits lassen in Little Book of Dolce & Gabbana die Geschichte eines der glamourösesten Modehäuser der Welt lebendig werden.