
Artikelbeschreibung
Die Kunstlandschaft der Bundesrepublik ist wie kaum eine andere durch öffentliche Institutionen geprägt und durch staatliche Mittel finanziert. Politisch brisant wird diese Verschränkung von Staat und Kunst, wenn die geförderten Künstler und Institutionen Erwartungen der Öffentlichkeit erschüttern. Was darf der Staat etwa von Verfassungs wegen tun, wenn wie im Fall der documenta fifteen staatlich geförderte Kunst mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert wird? Christoph Möllers und Nils Weinberg entwickeln in diesem Buch die Grundsätze, nach denen sich die Kunstfreiheit im Dreieck von demokratischem Staat, öffentlicher Kulturinstitution und geförderten Künstlern entfalten kann.
Produktsicherheit
| Hersteller: | Suhrkamp Verlag GmbH |
| Anschrift: |
Torstr. 44 DE-10119 Berlin |
| Kontakt: | info@suhrkamp.de |
Personeninformation
Christoph Möllers ist Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und ab 2026 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Von ihm erschienen zuletzt Demokratie und Gewaltengliederung. Studien zur Verfassungstheorie und Freiheitsgrade. Elemente einer liberalen politischen Mechanik.
Nils Weinberg ist Rechtsreferendar am Kammergericht und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin und wurde dort zum Begriff der Identität im Antidiskriminierungsrecht promoviert.
Pressestimmen
»Die Staatsrechtler Christoph Möllers und Nils Weinberg haben eine bemerkenswerte Studie vorgelegt. ... Einfache Antworten sind nicht zu erwarten, und so verdeutlicht die vielschichtige Studie vor allem eindrucksvoll die Komplexität der grundrechtlichen Gemengelage, die sich nicht durch einseitige Radikallösungen auflösen lässt.« Klaus Ferdinand Gärditz Frankfurter Allgemeine Zeitung 20260522
Mehr von Möllers, Christoph; Weinberg, Nils
Mehr zum Thema
Bewertungen
Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.