Eine Welt nur für uns

Roman | Eine historische Liebesgeschichte - kraftvoll, schillernd, explosiv
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Buchprofile - Rezension
Ein ehemaliger Kriegsgefangener schließt sich dem Minenräumkommando an, um seine Geliebte wiederzufinden.
Ein sehr spannendes Hintergrundthema hat sich die französische Autorin für ihren Debütroman ausgesucht, der in Frankreich mit dem Leserpreis Grand Prix RTL-Lire ausgezeichnet wurde. Die Geschichte spielt an der Cote dAzur 1944/45 zur Zeit der Landminenräumung. Insgesamt vermutete man in Frankreich zu diesem Zeitpunkt bis zu 50 Millionen Landminen aus dem Zweiten Weltkrieg, die es für den Wiederaufbau des Landes und die Sicherheit der Bevölkerung aufzuspüren und zu entschärfen galt. Eine überaus riskante und lebensgefährliche Arbeit, für die vor allem französische Freiwillige und deutsche Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Bei den südfranzösischen Minenräumern in Deyas Roman heuert auch der junge Vincent, frisch aus deutscher Kriegsgefangenschaft heimgekehrt, an. Sein einziges Ziel: Er will die Liebe seines Lebens wiederfinden, Ariane, die seit zwei Jahren verschwunden ist. Hierzu erhofft er sich Hinweise von den deutschen Zwangsarbeitern, ehemals Besatzer auf Arianes Hof. Die nervenaufreibende Arbeit unter täglicher Lebensgefahr bringt unter den Männern, die bis vor kurzem noch Feinde waren, die unterschiedlichsten Gefühle zutage: von Hass, Rachelust, Wut bis zu Gemeinschaftssinn und Hoffnung auf einen Neubeginn. Sehr schnell wird klar, dass eine Aufgabe dieser Tragweite nur gemeinsam zu meistern ist und der erste Schritt zu einer deutsch-französischen Versöhnung und Freundschaft werden könnte. Auch Vincents Suche nach Ariane scheint nur unter bilateraler Zusammenarbeit eine Chance auf Erfolg zu haben. Hierfür müssen alle Beteiligten mehr als einmal über ihren eigenen Schatten springen. – Der Roman hat einige Längen, dennoch besticht er durch interessante geschichtliche Fakten, eingebettet in eine Liebesgeschichte mit überzeugend dargestellten Charakteren. Sehr bewegend auch das Nachwort der Autorin, das ihren persönlichen Bezug zur Geschichte erläutert.
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Artikelbeschreibung

Hyères an der Côte d'Azur, 1945: Vincent, ein Überlebender aus deutscher Kriegsgefangenschaft, kehrt nach Frankreich zurück, entschlossen, die Frau wiederzufinden, die ihm alles bedeutet: Ariane. Seit zwei Jahren ist sie verschollen, zuletzt gesehen bei den deutschen Besatzern. Um sie aufzupüren, schließt er sich einer Gruppe von Minenräumern an, die die tödlichen Hinterlassenschaften des Krieges an den Stränden der Côte d'Azur beseitigen. Unter ihnen: Die ehemaligen deutschen Besatzer, nun Internierte. Besonders einer, Lukas, scheint mehr zu wissen, als er zunächst preisgibt. Während die Bedrohung durch die Minen allgegenwärtig ist, wird Vincents Suche nach Ariane und nach einem Platz im neuen Frieden immer verzweifelter ...Claire Deya entspannt das Panorama einer Dorfgemeinschaft zwischen Aufbruch und Zerstörung. Bildreich erzählt sie von der unmittelbaren Nachkriegszeit, von einer leidenschaftlichen Liebe, von Vergeben, Vergessen und Versöhnung. Ein kraftvoller, schillernder, explosiver Roman.

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Pressestimmen

»Eine kraftvolle Darstellung der Nachkriegszeit, in der Claire Deya die komplexen Verstrickungen von Schmerz, Hoffnung und unausgesprochenen Geheimnissen einfängt.« Point de Vue
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