Die verzauberte Stunde

Warum Vorlesen glücklich macht
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Buchprofile - Rezension
Überzeugendes Plädoyer für das Vorlesen.
Vor Kurzem titelte eine Zeitung: Ein Drittel der Eltern sind Vorlesemuffel. Da kommt ein Buch mit dem Untertitel "Warum Vorlesen glücklich macht" gerade recht. In neun Kapiteln stellt die Autorin, die u.a. als Rezensentin von Kinderbüchern hervorgetreten ist, das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten vor, nämlich die kognitive Förderung des Kindes, die verstärkte emotionale Bindung, die Wortschatzerweiterung und Entwicklung der Fantasie, aber auch die Bedeutung, die das Vorlesen für Senioren hat. Ein historischer Überblick über das Vorlesen seit dem Altertum rundet dieses Plädoyer ab. Wie in vielen amerikanischen Büchern besteht der Inhalt meist aus der Vorstellung verschiedener Fälle und Einzelstudien. Diese sind anschaulich und lehrreich. Insgesamt bringt dieses Buch allerdings keine neuen Erkenntnisse. Im Anhang findet sich eine Zusammenstellung der in diesem Buch angesprochenen, großenteils amerikanischen Bücher. Daran schließt sich eine 15-seitige Empfehlung von Geschichten zum Vorlesen, die nach thematischen Schwerpunkten geordnet ist. Allen Büchereien zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Wir wussten es schon immer: Lesen macht glücklich und schlau. Und in Zeiten ständiger Berieselung und Ablenkung ist ein Buch eine sichere Bastion, in die man sich retten kann, wenn die Welt zu laut wird. Doch es gibt etwas, was noch schöner ist als Lesen: Vorlesen. Was sich in uns alles abspielt, wenn wir uns gemeinsam auf dem Sofa über ein Buch beugen, einer Geschichte lauschen und Bilder gucken, beschreibt die Journalistin und fünffache Mutter Meghan Cox Gurdon. Sie beleuchtet soziale, psychologische und neurologische Aspekte des Vorlesens und zeigt, wie dabei unter anderem die Bindung gestärkt, die Sprachentwicklung gefördert und das Vorstellungsvermögen bereichert wird - und dass es deshalb besonders für Kinder elementar ist.
Meghan Cox Gurdon erklärt, warum Vorlesen die Synapsen feuern lässt, wie es das Fernsehen niemals kann. Warum es nicht nur Kinder glücklich macht. Und warum es einfach viel schöner ist, als alleine zu lesen.

Produktsicherheit

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Kontakt: info@insel-verlag.de

Personeninformation

Meghan Cox Gurdon ist Autorin, Kritikerin und ehemalige Auslandskorrespondentin und rezensiert seit 2005 Kinderbücher für das Wall Street Journal. Darüber hinaus schrieb sie u. a. für The Washington Examiner, The Daily Telegraph, The Washington Post, The San Francisco Chronicle und National Review. Sie lebt in Bethesda, Maryland, mit ihrem Mann Hugo Gurdon und ihren fünf Kindern.

Frank Sievers, Jahrgang 1974, lebt als Übersetzer und Autor in Berlin. Regelmäßige Arbeit für die Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz sowie Übersetzungen von Romanen und Sachbüchern über Fußball, Gastrophysik oder Kunst. Zuletzt erschienen: der Roman Detransition, Baby von Torrey Peters (mit Nicole Seifert). 2017 erhielt er mit Andreas Jandl den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für Der Wanderfalke von J.A. Baker.

Pressestimmen

» ... ein gleichermaßen fundiertes wie kurzweiliges und inspirierendes Sachbuch ... « DIE ZEIT 20191114
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