Im Wind der Freiheit

Roman | »Was wir brauchen, sind große demokratische Erzählungen, und genau so eine schafft Tanja Kinkel mit ihrem Roman 'Im Wind der Freiheit.« Jörg Bong
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Buchprofile - Rezension
Historischer Roman über Frauenschicksale in den Revolutionsjahren 1848/1849.
Louise Otto (1819-1895) ist eine Tochter aus gutem Hause, aber sie hat ihren eigenen Kopf. Abgesichert durch ihre Erbschaft möchte sie sich als Schriftstellerin etablieren. Frauenrechte und die soziale Lage der Arbeiterklasse sind ihre Themen. Sie lernt Susanne Grabasch, eine sächsische Textilarbeiterin, kennen und nimmt sie unter ihre Fittiche. Immer wieder im Laufe des Romans kreuzen sich ihre Wege. In Leipzig trifft Louise auf den Journalisten und Politiker Robert Blum (1807-1848) und begeistert sich für seine demokratischen Ideen. Die Überwachung und Unterdrückung durch geheime Informanten, das Paulskirchen-Parlament und die Wirren der Revolution begleiten das Schicksal der Protagonisten. – Als versierte Autorin historischer Romane hat Tanja Kinkel natürlich ausführlich recherchiert. Aber was fehlt, ist ein erläuterndes Nachwort, das Fakten und Fiktion abgrenzt. Außerdem gibt es viele theoretische Debatten um die politischen Positionen der Akteure, die ohne entsprechendes Hintergrundwissen etwas unklar bleiben. Wer süffige historische Schmöker mag, wird vielleicht eher enttäuscht sein. Bei Nachfrage jedenfalls möglich.
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Artikelbeschreibung

»Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, eine demokratische Republik - wir müssen diese Werte wieder mit unmittelbarem, lebendigem Sinn füllen. Was wir brauchen, sind große demokratische Erzählungen und genau so eine schafft Tanja Kinkel mit ihrem Roman Im Wind der Freiheit. Auf brillante Weise gelingt es ihr, uns das erste große deutsche demokratische Aufbegehren gegen die Despotie miterleben zu lassen, als wären wir dabei, dies aus der Perspektive revolutionärer Frauen, die skandalöserweise völlig in Vergessenheit geraten sind. Tanja Kinkel zeigt uns, was die Revolution von 1848 auch war: die erste große deutsche Frauenbewegung.« Jörg Bong




1848: Die Menschen im Deutschen Bund erheben sich gegen die Macht der Fürsten und der Zensur. Während Deutschland die Morgendämmerung der Demokratie erlebt, finden in den Wirren der Zeit zwei ungleiche Frauen zueinander: Die arbeits- und mittellose Susanne, die sich auf einen gefährlichen Auftrag eingelassen hat - und die mutige Schriftstellerin und unbeirrbare Demokratin Louise Otto. Seite an Seite kämpfen sie für Freiheit und Selbstbestimmung in einer Revolution, die trotz ihres Scheiterns das Land für immer verändern wird.

Ein großer, ergreifender Roman, der mitreißend und unvergesslich erstmals davon erzählt, wie eines unserer wertvollsten Güter - die Demokratie - maßgeblich von Frauen erkämpft wurde.

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Personeninformation

Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, studierte Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und erhielt diverse Literaturpreise und Stipendien. Sie ist u. a. Mitglied im Deutschen PEN, Präsidentin der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft L. A. und wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Tanja Kinkel ist eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen.

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