Ganz große Kunst

75 Meisterwärke - Mit einem Vorwort von Denis Scheck - Unter Mitarbeit von Bernd Eilert
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Buchprofile - Rezension
75 herrlich verfremdete Kunstwerke begleitet von ebenso vielen parodistischen Texten des Allroundtalents Otto Waalkes.
Das Cover allein zaubert schon ein Lächeln aufs Gesicht. Das deutschlandweit verehrte Allroundtalent dieses äußerst amüsanten Werks liegt gemütlich im Bett und zeichnet einen Ottifanten. Das Motiv ist inspiriert von Carl Spitzwegs berühmtem Gemälde "Der arme Poet". Bei genauerer Betrachtung entdeckt man an der Wand ein ungerahmtes Bild, auf dem ein Ottifant einer Dame Linien auf die Beine malt, um sie schalkhaft dazu zu bringen, "auf den Strich zu gehen" (O-Ton Otto). Insgesamt 75 Kunstwerke, von Höhlenmalereien über präkolumbianische und niederländische Meisterwerke bis hin zur zeitgenössischen Kunst á la Banksy oder Jeff Koons, werden von Otto und seinem Ottifanten auf humorvolle Weise "leicht" verfremdet. Dies zeigt, dass der Autor nicht nur ein herausragender Künstler ist (er studierte immerhin acht Semester Kunst, bevor er sich der humorvollen Muse zuwandte), sondern auch ein meisterhafter Parodist. Dies wird ebenfalls in den begleitenden Texten deutlich, die höchst Unterhaltsames bieten. Er erzählt z.B. mit einem Augenzwinkern, wer das Modell für Rembrandts "Mann mit dem Goldhelm" war und welcher Zusammenhang zwischen Gänseblümchen und Monets Seerosenbildern besteht. Die Einleitung zu diesem einzigartigen Buch wurde vom Literaturkritiker Denis Scheck verfasst. Sie sprüht genauso vor Humor wie Ottos Texte. Dieses Werk wird bei Ottos Millionen Fans reißenden Absatz finden - daher unbedingt empfehlenswert!
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Artikelbeschreibung

Otto kennt jeder! Deutschlands beliebtester Komiker hat Generationen von Fans auf seine ganz eigene Art zum Lachen gebracht. Aber nicht nur auf der Bühne inszeniert das Multitalent seine Szenen perfekt, auch auf der Leinwand ist er ein Meister der pointierten Parodie. Dass er den Umgang mit Pinsel und Farbe in acht Semestern Kunststudium regelrecht gelernt hat, dürfte manchen seiner Anhänger neu sein. Egal ob in altmeisterlicher Technik, impressionistisch oder abstrakt, ob in Öl, Aquarell oder Acryl - Otto Waalkes bleibt dem Wahlspruch seines Vaters, des Malermeisters Karl Waalkes, treu: »Saubere Arbeit ist mein Prinzip.«
Anhand von 75 Meisterwärken - von der Höhlenmalerei über Renaissance und Romantik bis zu den Ikonen der Moderne - zeigt Otto die wahre Geschichte der bildenden Kunst. Und die ist ohne den einen oder anderen Ottifanten undenkbar! Begleitet werden die liebevollen Kabinettstücke von 75 sehr unterschiedlichen Begleittexten - da steht eine dramatische Szene aus der Sixtinischen Kapelle neben einem Rubens-Song oder der Rekonstruktion der Ur-Höhle von Transwaal...
Ein kleiner Parforceritt quer durch die Kunstgeschichte und ein großes Vergnügen - aber hallo!

  • Die Entdeckung des Jahres: Die wahre Geschichte der bildenden Kunst
  • Von der Höhlenmalerei über van Gogh bis zu Banksy - ein herrlich parodistischer Gang durch die Kunstgeschichte
  • Hochwertige Ausstattung, Großformat, durchgehend vierfarbig


Ausstattung: durchg. 4c

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Personeninformation

Otto Waalkes, geb. 1948 in Emden, Ostfriesland, lebt in Hamburg und ist einer der erfolgreichsten Komiker Deutschlands. Bereits während seines Studiums an der Hochschule für Bildende Künste (Malerei und Kunstpädagogik) trat er in kleinen Clubs auf. 1972 produzierte er seine erste LP, es folgten unzählige Tourneen, Tonträger, TV-Shows, Bücher und Kinofilme. Die Erfolge auf all diesen Gebieten waren rekordverdächtig. Nun hat sich Otto wieder seiner alten Liebe, der Malerei, zugewandt. Zur Abrundung fehlte nämlich nur noch eine Kunstgeschichte.

Pressestimmen

»Ottifantastisch«

Über die Lesung im Literaturhaus München Süddeutsche Zeitung, Michael Zirnstein
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