Enkel ohne Gott?

Wenn der Glaube in Familien verloren geht
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Buchprofile - Rezension
Ermutigungen für Großeltern, die veränderte Lebenswirklichkeit ihrer Enkel nicht nur negativ zu deuten.
„Enkel ohne Gott?“ Nein, natürlich gibt es keine Enkel ohne Gott, weil Gottes Liebe niemanden ausschließt. So einfach lässt sich die titelgebende Leitfrage des Autors, langjähriger Theologe und Psychotherapeut, aber nicht auflösen. Viele Großeltern, wie Wunibald Müller selbst, sind mit einer kirchen- und glaubensfernen Lebenswirklichkeit ihrer Kinder und Enkel konfrontiert. Und möchten hier im Rahmen ihrer Möglichkeiten instinktiv gegensteuern. Doch von der Vermittlung volkskirchlich geprägter Rituale und Traditionen der Vergangenheit rät der Autor ab. Es gelte, die „Verbuntung“ auf dem Gebiet der Spiritualität zu akzeptieren und besser mit dem Vorleben eigener Glaubensgewissheiten Impulse bei den Enkeln zu setzen. Müller überrascht seine Leser, wenn er die Fragestellung umkehrt und den besorgten Großeltern rät, die Irritationen, die sie familiär erleben als Chance für eine Überholung der eigenen Gottesbeziehung anzunehmen, vielleicht gar eine Befreiung zu erleben. Mit anderen Worten, können sie selbst glauben, dass Gottes Gnade ihrem Tun zuvorkommt? Spätestens ab hier wird klar, man hält kein Selbsthilfebuch mit Lösungsschablonen in der Hand, sondern zuallererst ein Trostbuch zur Selbstreflexion, aufrüttelnd, dabei alltagstauglich, im Ton ebenso liebevoll wie nachdrücklich. Es finden sich griffige Formulierungen, häufig eingebettet in eine Spiritualität, die an Theresa von Avila oder auch Karl Rahner erinnern. Für alle Bestände sehr geeignet.
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Artikelbeschreibung

Viele Großeltern müssen miterleben, wie der Glaube, der ihnen wichtig ist, in der Familie verloren geht. Das schmerzt sie und lässt sie oft hilflos zurück. Sie fragen sich: Haben wir etwas falsch gemacht? Wie sollen wir uns richtig verhalten im Umgang mit unseren Kindern und Enkeln? Was wird unseren Enkeln fehlen, wenn Gott in ihrem Leben nicht vorkommt? Wunibald Müller zeigt, wie Großeltern diese Trauer zulassen können. Die schwierige Situation lädt Großeltern, ihre Kinder und Enkel dazu ein, offen miteinander zu reden und sich zu verstehen zu versuchen. Dabei wird sich zeigen, was wirklich zählt und sie weiterhin verbindet: ihre Liebe zueinander. Auch werden Großeltern entdecken, dass viele Werte, für die Glauben und Kirche stehen, für ihre Kinder und Enkel ebenfalls wichtig sind. Die Auseinandersetzung lädt sie auch dazu ein, sich zu fragen, wo sie in ihrem Glauben ggf. nachjustieren und Neues zulassen müssen. Und bei allem gilt: Es gibt keine Enkel ohne Gott. Darauf können Großeltern vertrauen. 

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Personeninformation

Wunibald Müller, geb. 1950, studierte Theologie und Psychologie. Langjähriger Leiter des Recollectiohauses der Abtei Münsterschwarzach. Bekannt wurde er als Autor zahlreicher Bücher und Beiträge zu Themen der Spiritualität und Psychotherapie. Wunibald Müller ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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