Petersburg

Das Laboratorium der Moderne 1909-1921. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2025
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Artikelbeschreibung

Karl Schlögel ist Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025Paris, Wien, Berlin: Diese drei Städte stehen gewöhnlich für die Geburt der Moderne in Europa. Doch es fehlt eine vierte Stadt: St. Petersburg. Auch dort war zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts alles in Bewegung: Utopisten entwarfen ein neues Russland, Künstler suchten nach einem neuen Ausdruck für die Zeit; Bankiers und Industrielle verknüpften Sankt Petersburg mit der europäischen Ökonomie. Doch Krieg und Revolution setzten dem Aufbruch ein jähes Ende. Karl Schlögels Darstellung dieser Epoche gilt schon jetzt als Klassiker der Kulturgeschichte.

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Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
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Personeninformation

Karl Schlögel, Jahrgang 1948, studierte Philosophie, Soziologie, Osteuropäische Geschichte und Slawistik an der Freien Universität Berlin. Er arbeitete zunächst als freiberuflicher Übersetzer, Publizist und Autor, bevor er 1990 auf den Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Konstanz berufen wurde. 1995 wechselte er an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, wo er bis 2013 lehrte. Karl Schlögel ist Mitglied des Ordens Pour le mérite und wurde mit zahllreichen Preisen geehrt, u.a.: Sigmund-Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (2004), Preis des Historischen Kollegs (2016), Preis der Leipziger Buchmesse (2018), Gerda Henkel Preis (2024) und Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2025). Bei Hanser erschienen zuletzt: "Entscheidung in Kiew. Ukrainische Lektionen" (2015, NA 2022), "Der Duft der Imperien. 'Chanel No. 5' und 'Rotes Moskau'" (2020), "American Matrix. Besichtigung einer Epoche" (2023) und "Auf der Sandbank der Zeit. Der Historiker als Chronist der Gegenwart" (2025). Karl Schlögel lebt in Berlin.

Pressestimmen

"Eines der besten Bücher über Petersburg. ... Dass Schlögel das Rad der Geschichte im Moment seiner höchsten Beschleunigung anhält, dass er kein Ergebnis, sondern Wandlungen und Fantasien beschreibt, entspricht dem quecksilbrigen Charakter der Stadt perfekt." Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung, 18.12.02 "Ein meisterhaftes Buch ... Der Text, dessen intellektuelle und sprachliche Brillanz manchen Fachvertreter vor 15 Jahren irritierte, blieb unverändert und wirkt so frisch und eigenwillig wie ehedem. Schlögels "Petersburg" gehört zu den Edelsteinen der deutschen Russlandliteratur." Dietrich Geyer, Die Zeit, 15.05.03
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