Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm

Ausgezeichnet mit dem Illustrationspreis für Kinder- und Jugendbücher 2004
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Buchprofile - Rezension
Mit Hilfe seiner kleinen Tochter verliert ein Vater seine Vorurteile gegen Fremde.
Das kleine Mädchen kann gar nicht verstehen, dass ihr großer und starker Papa so viele Vorurteile gegenüber Fremden hat. Sie ist ganz sicher, dass der Vater einfach Angst hat, und sie weiß auch schon einen Weg, wie sie ihn davon heilen kann. Er soll auf der Geburtstagsfeier ihrer Freundin als Zauberkünstler auftreten. Natürlich sagt sie ihm vorher nicht, dass Banja aus Tansania kommt. - Was sich wie ein pädagogisierendes Plädoyer gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit anhört, ist in Wahrheit der Glücksfall eines Bilderbuchs, in dem einfach alles zusammenpasst. Völlig unverkrampft und mit freundlicher Ironie macht das Buch gerade in seinen witzigen Übertreibungen deutlich, wie irrational Vorurteile gegen andere Menschen sind. Der knappe Text, ganz aus der Sicht des pfiffigen Mädchens geschrieben, trägt dazu genauso bei wie Ole Könneckes Kunst, den Betrachter mit seinen hintersinnigen Bildern zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken zu bringen. - Ein kluges Buch über Toleranz, das ganz ohne Pathos auskommt und in jede Bücherei gehört.
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Personeninformation

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren und lebt seit 1971 in Deutschland. Sein umfangreiches Werk wurde in 35 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, so u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Preis »Gegen Vergessen - Für Demokratie«, dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis, der Carl-Zuckmayer-Medaille und zuletzt der Grimm-Bürgerdozentur. Im Hanser Kinder- und Jugendbuch erschien u.a. »Das ist kein Papagei« (illustriert von Wolf Erlbruch, 1994), »Die Sehnsucht der Schwalbe« (2000), »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (2003, illustriert von Ole Könnecke), »Der Kameltreiber von Heidelberg« (2006, illustriert von Henrike Wilson), »Das Herz der Puppe« (2012, illustriert von Kathrin Schärer), »Meister Marios Geschichte« (2013, illustriert von Anja Maria Eisen), »Elisa oder Die Nacht der Wünsche« (2019, illustriert von Gerda Raidt); im Erwachsenenprogramm des Verlages »Die dunkle Seite der Liebe« (Roman, 2004), »Das Geheimnis des Kalligraphen« (Roman, 2008), »Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte« (2011), »Sophia oder Der Anfang aller Geschichten« (Roman, 2015), »Die geheime Mission des Kardinals« (Roman, 2019), »Mein Sternzeichen ist der Regenbogen« (Erzählungen, 2021) und »Wenn du erzählst, erblüht die Wüste« (Roman, 2023). Ole Könnecke, 1961 geboren, wuchs in Schweden auf und lebt in Hamburg. Seit 1990 hat er über 30 Bücher gestaltet, für die er mehrfach mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Bei Hanser erschienen u.a. das erfolgreiche Bilderbuch »Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm« (Text: Rafik Schami), die »Anton«-Bücher, »Das große Buch der Bilder und Wörter« (2010), »Das große Bilderbuch der ganzen Welt« (2014), »Elvis und der Mann mit dem roten Mantel« (2016), »Sport ist herrlich!« (2017), »Desperado« (2019), »Dulcinea im Zauberwald« (2021), »Hört sich gut an! - 50 Musikinstrumente und wie sie klingen« (2022, mit Tonbeispielen von Hans Könnecke), »Max - Memoiren eines Schulanfängers« (2022, Text: Jan Weiler), »Buddeln, baggern, bauen - Kleine Geschichten von großen Maschinen« (2023) sowie sein Bilderbuch »Gutenachtgeschichten für Celeste« (2024), das er zusammen mit Nikolaus Heidelbach entwickelt hat. 2025 folgte »Hämmern, sägen, schrauben - Frau Schaf baut ein Haus und alle helfen mit«.

Pressestimmen

"Rafik Schami zeigt einmal mehr, dass er mit Worten zaubern kann. ... Ole Könneckes kleine, an Comics erinnernde Illustrationen erhöhen den Witz der Geschichte noch. Seine Einfälle überraschen ebenso wie die von Schami." Andrea Huber, Die Welt, 25.10.03 "Wirklich mitreißend und getragen von wunderbar leiser Ironie." Andreas Obst, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2003 "Die eigentlich einfache Geschichte einer Begegnung zweier Kulturen wurde eigenwillig illustriert. Köstlich das doppelseitige Bild, auf dem der weiße Papa vom Vater der farbigen Familie willkommen geheißen wird. Dieses Buch ist eine Einladung, die Gastfreundschaft der ausländischen Mitbürger anzunehmen und auf Fremde zuzugehen. Ein tolles Bilderbuch." Christian Meyn-Schwarze, Papa-Liste, Oktober 2014

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