Die 150 Tage des Markus Morgart

Roman
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Buchprofile - Rezension
Roman über die Suche nach der Identität eines Mannes, der versucht hat, Selbstmord zu begehen und danach an teilweiser Amnesie leidet.
Eines Abends trifft Lukas Gsell beim Gassi gehen auf einen Mann, der auf einer Bank sitzt. Der Hund bellt ihn an, Lukas entschuldigt sich für die Störung und geht weiter. Am nächsten Tag erfährt er, dass der Mann Markus Morgart heißt und versucht hat, Selbstmord zu begehen. Lukas begibt sich auf Spurensuche. Von alten Freunden Morgarts erfährt er, dass dieser als rücksichtsloser Finanzinvestor zu Reichtum gekommen ist. Schließlich nimmt Lukas Kontakt zu Morgart auf und es stellt sich heraus, dass dieser kaum noch Erinnerungen an seine Vergangenheit hat. Je mehr Lukas und Claudia, eine ehemalige Schulfreundin Morgarts, in dessen Vergangenheit eintauchen, desto düsterer wird das Bild, das von Morgart entsteht. - Ritzel erzählt seine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, sodass sich Morgarts Leben nach und nach wie bei einem Puzzle zusammensetzt. Durch diese perspektivische Erzählweise bekommt der/die Leser/-in Einblicke in die Gedankenwelt der realistisch gezeichneten Figuren. In der Handlung verknüpft Ritzel die Geschichte eines Finanzhais mit dem Klimawandel und greift somit ein aktuelles Thema auf, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt.
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Artikelbeschreibung

Es ist ein regnerischer Abend, an dem Lukas Gsell - ein gescheiterter Schriftsteller - den Hund seines kranken Nachbarn auf der Promenade hoch über der Stadt ausführt. Von der Leine gelassen, verbellt der Hund einen allein auf einer Bank sitzenden Mann. Gsell eilt hinzu, leint den Hund an und entschuldigt sich. Doch der Mann winkt nur ab. Am nächsten Morgen erfährt Gsell, dass sich der wortkarge Mann noch in derselben Nacht eine Kugel in den Kopf geschossen hat. Es handelt sich um einen gewissen Markus Morgart, einen international agierenden Investor. Er hat den Selbstmordversuch überlebt, aber eine partielle Amnesie davongetragen. Gsell, der sich in einer ihm selbst unklaren Weise für das Geschehen mitverantwortlich fühlt, besucht ihn in der Rehabilitation und wird nach einigem Zögern als Begleiter auf einer Reise akzeptiert, mit der Morgart in sein Leben zurückfinden will...

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