Der Sommer am Ende der Welt

Roman | Zeitgeschichte trifft auf eine große Liebe - die SPIEGEL-Bestseller-Autorin mit ihrem persönlichsten Roman
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Buchprofile - Rezension
Hanna recherchiert auf Borkum über ein ehemaliges Kinderheim, in dem vor Jahrzehnten Verschickungskinder Unsägliches erdulden mussten.
Hanna, eine renommierte Journalistin aus Frankfurt, sammelt Informationen über Verschickungskinder, die in den 1960er und 1970er-Jahren in einem Kinderkurheim auf Borkum untergebracht waren. Es ist auch eine persönlich motivierte Recherche, da ihre Mutter ebenfalls zu diesen Kindern gehörte, sich aber kaum daran erinnern kann. Stattdessen hat sich die fast 70-jährige Sabine gemeldet und sich zu Interviews bereit erklärt. Um vor Ort Eindrücke zu sammeln, reist Hanna mit ihrer jugendlichen Tochter Katie nach Borkum. Dort wohnen die beiden in einem Hotel, in dessen Mauern früher das Kinderkurheim untergebracht war. Kaum dort angekommen, lernt Hanna den Inselarzt Ole kennen, zu dem sie sich während ihres Aufenthalts immer mehr hingezogen fühlt. Doch auch in seiner Familie gibt es dunkle Geheimnisse, die untrennbar mit dem Kinderheim verbunden sind. Immer tiefer dringt Hanna in die Geschichte ein und gerät in Gefahr, nachdem sie zusammen mit Katie und deren Freund Bengt einem Verbrechen auf die Spur gekommen ist. – Eva Völler gelingt es wieder einmal, ein ernsthaftes Thema aus der Vergangenheit mit der Leichtigkeit einer Liebesgeschichte zu verbinden. Ein durchweg spannender Roman über die traumatisierenden Erfahrungen kleiner Kinder in den Kinderkurheimen, dem deshalb eine Triggerwarnung vorausgeht. Ansonsten absolute Leseempfehlung.
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Artikelbeschreibung

SPIEGEL-Bestsellerautorin Eva Völler mit ihrem persönlichsten Roman

Ein dunkles Familiengeheimnis auf Borkum, ein Trauma, das Familien über Generationen hinweg beeinflusst und eine große Liebe:

Bestseller-Autorin Eva Völler erzählt einen bewegenden Familiengeheimnis-Roman und verbindet Spannung mit einer großen Liebe, die dunklen Geheimnissen trotzt.

Es soll der persönlichste Artikel ihres Lebens werden - beharrlich verfolgt die Journalistin Hanna ihren Plan, über die traumatischen Erfahrungen früherer Verschickungskinder auf Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat dort bei einer solchen Kinderkur einst Schlimmes erlebt. Doch vor Ort erhebt sich Widerstand, als Hanna die damaligen Missstände aufdecken will. Nur der Inselarzt Ole steht ihr bei ihren Nachforschungen zur Seite, beide verlieben sich Hals über Kopf. Dann wird Hanna das alte Tagebuch einer ehemaligen Kinderbetreuerin zugespielt, aus dem sich Hinweise auf ein vertuschtes Verbrechen ergeben. Dabei gerät Hanna in ein verstörendes Dilemma, denn nach und nach zeichnet sich ab, dass in Oles Familie ein schreckliches Geheimnis gehütet wird ...

Eindringlich, erschütternd, hoffnungsvoll: Zeitgeschichte trifft auf eine wunderschöne Liebesgeschichte

Mit viel Empathie für ihre Figuren holt Eva Völler ein lange verdrängtes Kapitel der Geschichte der Nachkriegszeit ans Licht und zeigt, dass manchmal erst der Blick in die Vergangenheit hilft, das Leben zu leben, das man sich wünscht. Ihr Familienroman ist dabei ebenso sorgfältig recherchiert wie persönlich: Auch Familienmitglieder der Bestseller-Autorin waren von der Verschickung betroffen.

Entdecken Sie auch Eva Völlers andere SPIEGEL-Bestseller bei Droemer:

  • Helle Tage, dunkle Schuld
  • Alte Taten, neuer Zorn

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Personeninformation

Geboren und aufgewachsen am Rand des Ruhrgebiets, hat Eva Völler sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, ehe sie die Robe endgültig an den Nagel hängte und das Schreiben zum Hauptberuf machte. Nach ihren großen SPIEGEL-Bestsellererfolgen mit der Ruhrpottsaga und Die Dorfschullehrerin wendet die Autorin sich mit ihrer Dilogie Helle Tage, dunkle Schuld und Alte Taten, neuer Zorn einem Thema zu, das sie aus menschlicher wie juristischer Sicht schon lange fasziniert: Die Verstrickung der Polizei und Justiz in die verbrecherischen Machenschaften des Nazi-Regimes und die Aufarbeitung nach dem Krieg.

Pressestimmen

"[M]itreißend, aufschlussreich und einfühlsam erzählt." Preußische Allgemeine Zeitung 20251128
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