Die geheime Mission

Band 1
Roman
17,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Eine Zeitungsvolontärin gerät 1948 zwischen die Fronten der Geheimdienste.
Berlin 1948: Nelas Eltern flohen als Kommunisten vor den Nationalsozialisten nach Mexiko, wo ihre Tochter glückliche Jugendjahre erlebte. Bei Kriegsende kehren sie nach Berlin zurück, wo die Mutter sofort in den Führungskader der neugegründeten SED aufsteigt, während der Vater sich, enttäuscht vom moskauhörigen Kurs seiner Genossen, vom Kommunismus abwendet und wegen seiner Russischkenntnisse von der CIA angeworben wird. Den Kontakt zu Nela hat er verloren, seine Exfrau hasst ihn abgrundtief. Nela ist noch voller Enthusiasmus für die sozialistischen Bestrebungen und Ziele der zukünftigen DDR und engagiert sich mit Verve in ihrem Volontariat bei der „Jungen Welt“. Das ändert sich, als ein Kollege, in den sie verliebt ist, wegen systemkritischer Artikel verhaftet und auch ihre Arbeit zunehmend zensiert wird. Frustriert sucht sie den Kontakt zum Vater im Westen, und ehe sie sich versieht, bindet er sie in seine Spionagetätigkeiten ein. Bald schwebt sie in Lebensgefahr. – Mit Präzision und Anteilnahme beschreibt Titus Müller die brandgefährliche Situation im geteilten Berlin, die in der monatelangen Blockade des Westteils durch die Russen gipfelte und die leicht in einem neuen Krieg hätte enden können. Bei ihm werden sorgsam recherchierte Fakten zu einer lebendigen Geschichtslektion, die Zusammenhänge auch für Lesende verständlich macht, die sich mit den Anfängen von DDR und BRD bisher nur wenig beschäftigt haben. Die Geschichte von Nela, ihrer ideologisch verbohrten Mutter und dem Agentenvater darf gerne fortgesetzt werden. Allen Büchereien unbedingt empfohlen.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Berlin 1948: Nelas Eltern flohen als Kommunisten vor den Nationalsozialisten nach Mexiko, wo ihre Tochter glückliche Jugendjahre erlebte. Bei Kriegsende kehren sie nach Berlin zurück, wo die Mutter sofort in den Führungskader der neugegründeten SED aufsteigt, während der Vater sich, enttäuscht vom moskauhörigen Kurs seiner Genossen, vom Kommunismus abwendet und wegen seiner Russischkenntnisse von der CIA angeworben wird. Den Kontakt zu Nela hat er verloren, seine Exfrau hasst ihn abgrundtief. Nela ist noch voller Enthusiasmus für die sozialistischen Bestrebungen und Ziele der zukünftigen DDR und engagiert sich mit Verve in ihrem Volontariat bei der „Jungen Welt“. Das ändert sich, als ein Kollege, in den sie verliebt ist, wegen systemkritischer Artikel verhaftet und auch ihre Arbeit zunehmend zensiert wird. Frustriert sucht sie den Kontakt zum Vater im Westen und ehe sie sich versieht, bindet er sie in seine Spionagetätigkeiten ein. Bald schwebt sie in Lebensgefahr. Nela setzt sich in den Westteil der Stadt ab, in dem die Menschen hungern und frieren, weil die Lieferwege von Nahrung und Kohle abgeschnitten sind. Nur durch Zufall und mit selbstloser Hilfe von gutherzigen Menschen kann sie überleben.

Mit Präzision und Anteilnahme beschreibt Titus Müller die brandgefährliche Situation im geteilten Berlin, die in der monatelangen Blockade des Westteils durch die Russen gipfelte und die leicht in einem neuen Krieg hätte enden können. Bei ihm werden sorgsam recherchierte Fakten zu einer lebendigen Geschichtslektion, die Zusammenhänge auch für die Lesenden verständlich macht, die sich mit den Anfängen von DDR und BRD bisher nur wenig beschäftigt haben. Die Geschichte von Nela, ihrer ideologisch verbohrten Mutter und dem Agentenvater darf gerne fortgesetzt werden.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Die erste Schlacht des Kalten Krieges

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis. Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie. Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen. Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West. Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht, wo er war. Wem kann Nela noch vertrauen?

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
DE-81673 München
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Titus Müller, geboren 1977, studierte Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift »Federwelt« und veröffentlichte seither mehr als ein Dutzend Romane. Er lebt mit seiner Familie in Landshut, ist Mitglied des PEN-Clubs und wurde u.a. mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Homer-Preis ausgezeichnet. Seine Trilogie um »Die fremde Spionin« brachte ihn auf die SPIEGEL-Bestsellerliste und wird auch von Geheimdienstinsidern gelobt.
Mehr von Müller, Titus

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.
1 Bewertung
Bewertung vom
Die geheime Mission von Titus Müller ist der Auftakt der Dilogie „Die Kurierin“.
Nela lebt mit ihrer Mutter in der sowjetischen Zone und unterstützt dort den Aufbau. Beide sind Anhänger des Kommunismus. Von Nelas Vater wird entweder gar nicht oder nur verächtlich gesprochen. Doch Nela ist neugierig auf ihren Vater und trifft sich heimlich mit ihm in Westberlin. So erfährt sie mehr über ihn und die Vergangenheit der Familie. Durch den Austausch mit ihrem Vater beginnt sie ihre Ideologie zu hinterfragen. Als sich die Lage in den westlichen Zonen Berlins zuspitzt, gesteht der Vater ihr, dass er für den CIA arbeitet. Er bittet sie für ihn Kurierdienste zwischen Ost und West zu übernehmen. Nela gerät zwischen die Fronten und muss sich entscheiden, wem sie noch glauben kann. Erik, ein befreundeter Kollege aus der Redaktion der Jungen Welt, wirft ihr Fragen auf. Erst stellt er kritische Fragen, dann verschwindet er wochenlang und taucht dann ohne Erklärung wieder auf. Wem kann Nela eigentlich noch trauen?
In seinem neuen Buch „Die geheime Mission“ erfahren wir unter anderem die Hintergründe für die Luftbrücke nach Berlin. Was passierte im Verborgenen und welche Schachzüge überlegten sich die Siegermächte, insbesondere die Sowjetunion, nach dem 2. Weltkrieg, um möglichst viel Einfluss zu gewinnen. Das fand ich mega interessant!
Einiges war mir schon bekannt, aber ich habe viel Neues erfahren. Das Buch ist unglaublich spannend und super geschrieben. Ich habe mit Nela richtig mitgefiebert und sie und auch ihr Vater wurden mir sehr sympathisch. Nela ist eine kluge, junge Frau, die ihren eigenen Kopf hat und sehr mutig ist.
Ein großartiges Buch, für alle die sich für die deutsche Geschichte interessieren! Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es im zweiten und finalen Band der Dilogie weitergeht, der im Juni 2027 erscheint.