Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Roman | Der neue Nr.1-Bestseller von Alena Schröder
23,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Eine Familien- und Kunstgeschichte auf zwei Zeitebenen.
Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen ist Vollwaise und versteckt sich in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich befreien kann, stößt sie auf ein unscheinbares Porträt. Wilma, die Marlen geholfen hat, nimmt das Mädchen bei sich auf – und versucht als Malerin nach dem Krieg aus dem Schatten ihres (vermissten) Mannes herauszutreten, während ein Geheimnis an ihr nagt. Berlin, 2023: Hannah Borowski steckt in privaten Umbrüchen, als ihr Vater plötzlich wieder auftaucht. Gleichzeitig wird die Frage drängend, was aus der wertvollen Leinwand wurde, die einst der Familie gehörte. – Das Bild bildet das verbindende Element zwischen Vergangenheit und Gegenwart und steht sinnbildlich für Erinnerung, Verlust und das Weiterwirken von Lebensentscheidungen. Alena Schröder erzählt ruhig, klar und atmosphärisch und zeichnet ihre Figuren mit psychologischer Tiefe. Thematisch stehen Identität, Familie, Schuld und das Erbe früherer Generationen im Mittelpunkt. Alena Schröder hat einen klaren, szenischen Stil, mit Gespür für Dramaturgie und lebendige, nachvollziehbare Figuren. Das Buch liest sich flüssig, zugänglich, die Kapitelwechsel erzeugen einen Sog aus Erwartung und Erkenntnis. Thematisch geht es um Herkunft, Identität und das, was Familien weitergeben – Liebe, Brüche, Schuld und Schweigen. Kunst erscheint als Speicher von Erinnerung, Schmerz und Glück. – Ein Roman, der berührt, zum Weiterdenken anregt und lange nachhallt. Der Roman eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die literarische Generationenromane und historische Bezüge schätzen, und ist eine sehr empfehlenswerte Anschaffung für alle Büchereien.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Auf zwei Zeitebenen spielt der neue Roman von Alena Schröder, in dem ein Bild bzw. eine Leinwand das verbindende Element ist. Im Nachkriegs-Güstrow versucht Malerin Wilma aus dem Schatten ihres berühmten Mannes herauszutreten, während ihre Adoptivtochter sich nicht traut, ihren eigenen künstlerischen Ambitionen Raum zu geben und nur heimlich wieder und wieder dieselbe Leinwand übermalt. Im heutigen Berlin sieht sich Hannah (bekannt aus Schröders erstem Roman) mit der überraschenden Kontaktaufnahme ihres Vaters konfrontiert, während ihr gewohntes Leben aus der Bahn gerät. Alena Schröder erzählt die Geschichte mit viel Liebe für ihre Protagonistinnen und vereint auf mitreißende Weise die Genres Familien- und Künstlerroman mit gut recherchierter Zeitgeschichte. Die lose Weiterführung von „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ ist ein weiterer Beweis für Schröders beeindruckendes Erzähltalent.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?

Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Doch Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht.

Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist.

Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.


»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa

»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller 'Bei euch ist es immer so unheimlich still')


Von Alena Schröder sind außerdem erschienen:

'Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid'

'Bei euch ist es immer so unheimlich still'


Produktsicherheit

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Anschrift: Tumblingerstraße 21
DE-80337 München
Kontakt: produktsicherheit@dtv.de

Personeninformation

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der 'Brigitte'-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als 'Brigitte'-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben.

Pressestimmen

Ein bewegendes, stimmiges Ende einer Trilogie, aber auch für sich allein toll. Flow 20260413
Mehr von Schröder, Alena

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.
2 Bewertungen
Bewertung vom
Finale
Alena Schröder hat eine zweite Fortsetzung ihres Überraschungserfolgs „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ veröffentlicht. Leider konnte ich mir nicht die Zeit nehmen, die bisherigen Bücher wieder zu lesen. Seite für Seite erinnerte mich an die drei Generationen der Familie Borowski. Mit mehr Vorwissen hätte sich die Sogwirkung der Erzählung wohl nicht erst ab der Mitte des Buchs entwickelt. Auch geholfen hätte mir ein „was bisher geschah“ am Anfang des Buchs.
Nichts desto trotz hat mir das Buch, welches auf zwei Zeitebenen spielte gut gefallen. Hannah, welche in der Gegenwart (Berlin 2023) mit ihrem bis dato unbekannten Vater konfrontiert wird. Marlen, die in der frühen DDR als Waise von einer Malerin aufgenommen wird, und selbst zur Künstlerin wird. Beide Leben hängen selbstverständlich zusammen.
Das neuste Werk schließt die große Klammer der drei Romane.
Bewertung vom