Der Gesang des Vogels

10,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Aus tiefster Verzweiflung findet Annie wieder zurück zur Musik und zum Leben.
Aus der Reihe „super lesbar“ der Verlagsgruppe Beltz & Gelberg ist diese Geschichte für Kinder ab 11 Jahren lesend leicht zu bewältigen. Aber es geht dabei nicht nur um das lockere Layout oder die kurzen Sätze ohne Fremdwörter, sondern um eine stimmige Geschichte vom Verlust und dem Entdecken der eigenen Stärke. Für Annie bricht die Welt zusammen. Ein Unfall macht es ihr unmöglich, Flöte zu spielen und sich an der Musikschule für das Programm der Begabtenförderung zu bewerben. Sie spürt die Farben der Musik nicht mehr. Zeitgleich trennen sich ihre Eltern und sie zieht mit ihrer Mutter in eine kleine Wohnung. Für Annie macht nichts mehr Sinn. Sie vergräbt sich, weigert sich, den kranken Arm zu trainieren, und schottet sich von allem ab. Der verzweifelten Stille in ihr kann sie nichts entgegensetzen und will es auch nicht. Doch dann entdeckt sie Noah in der Wohnsiedlung. Sehr beschützend füttert er die Amseln in einem Busch und zieht nach und nach Annie mit hinein. Beide kümmern sich jetzt um die Amselfamilie. Irgendwann wird ihr bewusst, dass sie, ohne auf ihren kranken Arm zu achten, auf allen Vieren im Busch herumkriecht, die Würmer verfüttert und Limoflaschen aufgedreht hat. Überrascht stellt sie fest, dass ihr Arm stärker geworden ist und sie holt zaghaft die Flöte wieder hervor. Annie spielt für die Amseln und spürt ihre innere Verbindung mit der Musik. Für die Lieder der Amseln findet sie die Töne auf der Flöte und wird beim Vorspiel an der Musikschule genau dieses Lied spielen. Ganz zart und berührend findet die Autorin in der Sprache die richtigen Töne, um diese Geschichte von der Kraft der Musik zu erzählen. – Sehr gerne empfohlen!
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Musik bedeutet für Annie alles! Doch als bei einem Autounfall ihr Arm verletzt wird, glaubt Annie, nie wieder Flöte spielen zu können. Sie gibt ihrer Mutter die Schuld daran und zieht sich zurück in eine Welt aus Stille und Wut. Bis sie eines Tages Noah trifft, der ihr ein Amselnest zeigt, verborgen im Gebüsch ihrer Wohnsiedlung. Während sich Annie gemeinsam mit Noah um die Amselfamilie kümmert, findet sie durch die Lieder der Vögel den Weg zurück zu ihrem eigenen Flötenspiel.

Poetischer Kinderroman über die Kraft der Musik - leicht zu lesen und gefühlvoll erzählt. Einfach super lesbar! Mehr zu den super lesbaren Büchern unter www.superlesbar.de

Produktsicherheit

Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Anschrift: Werderstr. 10
DE-69469 Weinheim
Kontakt: service@beltz.de

Personeninformation

Katya Balen gilt auf dem Kinderbuchmarkt in England als »Rising Star«. Ihr Debüt, »The Space We're In«, landete auf der Longlist der Carnegie Medal und auf der Shortlist für den Branford Boase Award. Ihr von der Times gelobtes Kinderbuch »October, October« hat 2022 die Carnegie Medal gewonnen und ist neben »Der Gesang des Vogels« ebenfalls auf dem deutschen Markt erschienen. Julia Süßbrich, 1976 geboren, studierte Romanistin und Germanistin und lebt in Köln. Sie übersetzte bereits viele Kinder- und Jugendbücher aus dem Französischen und Italienischen, darunter die Bilderbücher von Catharina Valckx um den Hamster Billy sowie Guten Tag, liebe Welt. Von Marianne Dubuc übersetzte sie auch das Bilderbuch Gute Nacht, ihr Lieben.

Pressestimmen

»Ein Buch, das 'super lesbar' und interessant ist für jede Lesestärke [...]. Dies zeigt sich an der einfach gehaltenen und zugleich präzisen Sprache. Kurze Sätze, auflockernde Illustrationen und kleine Kapitel machen die Geschichte und damit das Buch zu einer Lektüre, die lesefern aufwachsende Kinder ab 11 Jahren gut meistern und damit Selbstvertrauen im Lesen gewinnen können.« Iris Birger, AJuM GEW Bayern, 3.3.2024

»Ganz zart und berührend findet die Autorin in der Sprache die richtigen Töne, um diese Geschichte von der Kraft der Musik zu erzählen.« Manuela Hantschel, Borromäusverein
Mehr von Balen, Katya

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.