Mordsache Caesar

Die letzten Tage des Diktators
26,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Das Buch zeichnet den Aufstieg Cäsars im Rahmen der politischen und gesellschaftlichen Bedingungen des Römischen Reiches nach und analysiert die Entwicklungen, die zu seiner Ermordung im Jahr 44 v. Chr. führten.
Am 10. Januar 49 v. Chr. überschritt Caesar mit seinen Legionen den Rubikon, einen Fluss, der die Grenze des Römischen Reiches mit Gallien markierte. Was folgte, war ein Sieg des Prokonsuls über die römischen Optimaten unter Führung von Caesars ehemaligem Verbündeten Pompeius und der Beginn einer mehrjährigen Diktatur. Caesars Herrschaft endete mit seiner Ermordung durch sechzig Senatoren, darunter der Abkömmling einer einflussreichen Familie: Marcus Junius Brutus. Anders als der Untertitel suggeriert, geht es in Sommers Buch nicht in erster Linie um die letzten Tage Caesars. Sommer geht vielmehr auf die historische Entwicklung Roms hin zur Republik ein und skizziert anschließend den Lebensweg des Imperators. Sein Weg zur Alleinherrschaft wird herausgearbeitet, die Bildung des Triumvirats mit Pompeius und Crassus rekonstruiert. Der Autor wirft aber auch einen Blick auf die Gegner Caesars. Cicero etwa, oder Cassius. Sommer ordnet ihre Stellung in der römischen Gesellschaft ein und zeichnet ihre Rolle beim Aufstieg und Fall Caesars nach. – Ein spannend geschriebenes Buch über eine für die römische Geschichte prägende historische Epoche.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

True Crime in Dark Rome: Die letzten Tage des Gaius Julius Caesar

Rom hält den Atem an: Während der Senatssitzung am 15. März 44 v. Chr. ist Gaius Julius Caeser unter den Dolchen der Verschwörer tödlich verwundet worden - durch mindestens 23 Stiche. Wie konnte es so weit kommen? Wer waren die Täter? Welche Motive trieben sie an? Als historischer Ermittler untersucht Michael Sommer den berühmtesten Mordfall der Weltgeschichte und präsentiert seine Ergebnisse – eine packende Geschichte, die sich wie ein Kriminalroman auf den unvermeidlichen Höhepunkt hin zuspitzt.

Das Attentat mag Caesar unerwartet getroffen haben, doch aus heiterem Himmel kam es nicht. Im Stillen hatte sich seit längerer Zeit eine Gruppe aus alten Gegnern und enttäuschten Anhängern formiert, die ihm nach dem Leben trachteten. Nach seiner Ausrufung zum Diktator auf Lebenszeit am 15. Februar 44 v. Chr. begann sich das Netz einer Verschwörung zu spinnen, die sich auf den unvermeidlichen blutigen Höhepunkt an den Iden des März hin zuspitzen sollte. Auf Grundlage der reichen antiken Quellen schildert Michael Sommer die Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven einer Vielzahl beteiligter Akteure. Mit detektivischer Genauigkeit legt er dabei die teils sehr unterschiedlichen Motive der Caesarmörder offen. Die sogartige Darstellung dieses Tyrannenmordes wird so zugleich zum Spiegel einer ganzen Epoche im Umbruch.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG
Anschrift: Wilhelmstraße 9
DE-80801 München
Kontakt: produktsicherheit@beck.de

Personeninformation

MICHAEL SOMMER ist Professor für Alte Geschichte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Pressestimmen

„Michael Sommer kann gute Gründe ins Feld führen, warum er mit ‚Mordsache Caesar‘ die letzten Tage des Diktators erneut einer Analyse unterzieht. ... Der Leser ist eingeladen, Verschwörung, Attentat und Folgen aus Tatsachen, die fiktive Ermittler in Akten zusammengetragen haben, zu rekonstruieren.“
Welt am Sonntag, Berthold Seewald

„Michael Sommer zeigt, wie Octavians Aufstieg zum Augustus die Mordsache Caesar zum Abschluss bringt. Gleichzeitig macht er deutlich, wie der Historiker als Ermittler zu Schlüssen kommen kann, die bekannte Tatsachen in ganz neuem Licht erscheinen lassen…“
Neue Züricher Zeitung, Clemens Klünemann

„Macht, Geld, gekränkte Eitelkeit: Michael Sommers spannendes Buch über die ‚Mordsache Cäsar‘ macht nebenbei klar, dass sich in den vergangenen 2000 Jahren gar nicht so viel geändert hat. … Geschichte als Lesevergnügen.“
Frankfurter Rundschau Literaturbeilage, Wilhelm von Sternburg

„Glänzend formuliert, detailreich, leicht lesbar, spannend.“
Münchner Merkur

„Michael Sommer hat die „Mordsache Caesar. Die letzten Tage des Diktators“ neu aufgerollt und zeigt, wie aktuell die Antike ist.“
Salzburger Nachrichten, Ursula Kastler

„Hier wird die Spannung von Geschichte greifbar, die die Historiker regelrecht zu Forensikern macht. Die dann – wie Michael Sommer – einen über 2.000 Jahre zurückliegenden Mordfall untersuchen, als wäre er gerade eben passiert.“
Leipziger Zeitung, Ralf Julke

„Besticht durch seine lockere und manchmal humorvolle Ausdrucksweise, durch die es dem Autor gelingt, selbst die komplizierten gesellschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit des Umbruchs dem Leser verständlich nahezubringen.“
Archäologie verstehen, Angela Zimmermann

„Ein echtes, spannend geschriebenes Lesebuch.“
damals, Prof. Dr. Ernst Baltrusch
Mehr von Sommer, Michael

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.