Wenn Blumen dennoch blühen

Ein zärtlich poetischer Briefroman. China und Deutschland vom Herzen aus betrachtet.
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Artikelbeschreibung

Der chinesische Schriftsteller Wang Bo und die deutsche Schriftstellerin Simone Harre sind viele Jahre auf Interviewreisen in China unterwegs gewesen. Simone Harre schrieb für den Reisedepeschen Verlag das Buch "China, wer bist du?" Dann kam Corona und schuf eine jahrelange Mauer, in der ein weiteres Unterwegssein unmöglich wurde. Also reisten beide Autoren in ihren Worten und schufen die Brücke über ihren Geist. In zarter Poesie, tiefen Gesprächen und der Offenlegung eines Alltages von Ost nach West. Vor allem für chinesische Verhältnisse ist diese Privatheit ungewöhnlich. Der Austausch offenbart viel Verletzlichkeit. In einem Land des Gesichtsverlustes eine Seltenheit. Dieses Buch erzählt von einem China, das der Leser nirgendwo sonst findet. Ein nachdenklicher chinesischer Geist, der sich zeigt und verzweifelt liebt. Und eine deutsche Glücksforscherin und Biografin, welche den chinesischen Gesprächspartner liebevoll in Fragen und Erinnerungen einhüllt.

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Personeninformation

Simone Harre studierte Geisteswissenschaften und ist Mutter zweier erwachsener Töchter. Sie interviewt seit 15 Jahren Menschen und porträtiert literarisch sowohl deren Lebenszusammenhänge als auch das jeweilige Glücksverständnis. Ihre Bücher erschienen im Emons-Verlag (Glücksporträtbücher), sowie im Reisedepeschen Verlag ("China, wer bist du?"), das auf der Basis fünfjähriger Interviewarbeit in China gründet. Ihre Bücher erhielten Buchpreise und internationale Anerkennung. Außerdem leitet Simone Harre Glückskurse, hält Vorträge und ist vermutlich die einzige, die so viele Menschen je so intensiv auf so einem langen Zeitraum nach dem Glück befragte ... und so ist es geradezu magisch oder folgerichtig, dass der Name ihres letzten Romanhelden nicht weniger als Felix ist. "Felix", das Glück. Wow. Doch auch das "Fräulein Sonnabend" ist traumhaft vollkommen und von ganz besonderer Transformation... ein Werk, das sie 16 Jahre nicht aus der Hand gab und es jetzt doch tat. In den letzten Monaten entstand vor allem in großem Umfang Poesie, allen voran der opulente "Planetenzyklus", der flüsternd sphärisch tosend mit einem sinnlich dichten Wortteppich an den Geist der Menschen und die Verantwortung gegenüber der Natur mahnen möchte. Im nächsten Jahr wird im Drachenhaus Verlag ein gemeinsam mit einem chinesischen Dichter geschriebener Briefroman erscheinen. Wie schön!Denn Worte sind Glück! Und wer schreibt, sollte die Menschen kennen. Für die Autorin heißt das: "Ich liebe mit den Händen. Ich bin die Zuhörerin und die Fließende". Und meint damit:Liegen die Hände auf den Tasten, erschaffen sie die Wirklichkeit jenseits der ihrigen. Es ist ein "energetisches Schreiben". Und freilich ist es toll, wenn Namen wie Rilke oder Heine fallen, an die sich manche Menschen in ihrer Poesie erinnert fühlen. Schon seit frühester Jugend harkt Simone Harre wie ein versierter Gärtner die Buchstaben froh in Texte unter, dass sie zu größtmöglichem Sinn gedeihen. Aber seit 15 Jahren interviewt und porträtiert sie vor allem Menschen. Deren Geschichten, die Seelentiefe und verschlungenen Lebenspfade, die Mathematik der Heldenreisen sind ihr bestens vertraut, so wie die Wirklichkeit dahinter. So what? So listen and write!
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