Medea

Roman | Der Sunday-Times-Bestseller endlich auf Deutsch | Feministisch, kraftvoll, laut - griechische Mythologie neu interpretiert
24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
"Medea wählte den Weg des Hasses, weil ihr niemand je einen anderen Weg gezeigt hat" – eine andere Interpretation des Medea-Mythos.
Die englische Autorin hat ein Faible für griechische Literatur und legt den Fokus in ihren Romanen auf starke weibliche Personen. In ihrem Debüt blättert sie die Jugendjahre aus der Perspektive der Medea am Hof ihres Vaters Aietes in Kolchis auf. Aufgrund ihrer magischen Fähigkeiten im Verbund mit der mächtigen Göttin Hekate wird sie von ihrer Familie gedemütigt, misshandelt, verachtet und als Waffe missbraucht. Nur ihre Tante Circe steht ihr bei und von ihr erlernt sie die Zauberei, bis diese verbannt wird. Um den Palast ihres Vaters verlassen zu können, schließt sie einen Pakt mit dem Helden Jason über ihr Entkommen und um das begehrte goldene Vlies. In Jason findet sie einen rettenden Ehemann, mit dem sie zwei Söhne hat. Gemeinsam meistern sie viele Widerstände, doch ihr Ruf als Hexe, das Misstrauen der Stadtgesellschaft, ihre grausamen Taten aus der Vergangenheit, der Verrat an ihrer Familie und ihre Wunden aus der Kindheit quälen sie und ihren Ehemann und führen schließlich zur bekannten Tragödie, als Jason seine Familie verlässt, um die junge Königstochter Glauke zu heiraten. Da greift Medea zur dunklen Magie. Was bleibt ist Gewalt, Hass, Tod und Zerstörung. – In Anlehnung an Christa Wolfs Roman „Medea“ liegt der Schwerpunkt der Annäherung und Interpretation einer der bekanntesten Frauenfiguren der Weltliteratur auf der strukturellen patriarchalischen Gewalt, der Medea als Kind und junge Frau ausgeliefert war. Medea als starke Zauberin, missverstanden und ungeliebt, damit kommt ihre dunkle Seite zum Tragen. Für eine Leserschaft mit Interesse an griechischer Mythologie eine lohnenswerte feministische Neuinterpretation. Für alle Büchereien gut einstellbar.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Lebendig und kraftvoll - über die wohl umstrittenste Figur der Griechischen Mythologie

Gemieden. Verfolgt. Gequält.

Medea sehnt sich nach einem anderen Leben. Seit ihrer Kindheit ist sie von ihrer Schwester getrennt, von ihrer Mutter gemieden und von ihrem Bruder und Vater verfolgt und gequält worden. Und das alles wegen eines einzigartigen und gefährlichen Talents: der Hexerei.

Unerbittlich. Mächtig. Magisch.

Doch als ein tollkühner junger Held, Jason, auftaucht, um das berühmte Goldene Vlies einzufordern, das ihr Vater so vehement beschützt, sieht Medea ihre Chance zur Flucht. Ihr Angebot, Jason bei der Überwindung der von ihrem Vater auferlegten Prüfungen zu helfen, setzt eine Reise in Gang, die jedes Quäntchen ihrer Stärke, Magie und Loyalität auf die Probe stellen wird; eine Reise, auf der sie gegen Monster kämpfen, Könige entthronen und sich verlieben wird.

Aber als sie mit dem ultimativen Verrat konfrontiert wird, wird Medea zu einer Verzweiflungstat getrieben, die so brutal ist, dass sie das Leben aller Beteiligten zerreißt...

Produktsicherheit

Hersteller: Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Anschrift: Valentinskamp 24
DE-20354 Hamburg
Kontakt: info@harpercollins.de

Personeninformation

Rosie Hewlett, die an der Universität Birmingham einen First-Class Honours-Abschluss in klassischer Literatur und Zivilisation erworben hat, hat sich eingehend mit der griechischen Mythologie befasst und setzt sich leidenschaftlich für die Entdeckung starker weiblicher Stimmen in der klassischen Welt ein. Ihr im Selbstverlag veröffentlichter Debütroman Medusa wurde 2021 mit dem Rubery Book of the Year Award ausgezeichnet.

Simone Jakob hat Literaturübersetzen in Düsseldorf studiert und übersetzt Bücher aus dem Englischen, unter anderem von Philip Kerr, Jennifer Saint, Abi Daré und Novuyo Rosa Tshuma. Sie lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr.

Mehr von Hewlett, Rosie

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.