Eine Fingerkuppe Freiheit

Historischer Roman | Aus dem Leben des Louis Braille | Über den Erfinder der Blindenschrift
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Buchprofile - Rezension
Historischer Roman über eine bahnbrechende Erfindung für Blinde.
Der kleine Louis Braille wächst Anfang des 19. Jh. in einem behüteten Elternhaus in Frankreich auf. Er ist blind, aber nichtsdestotrotz ein sehr aufgeweckter und aufmerksamer Junge. Dank wohlwollender Menschen in seiner Umgebung wie Abbé Palluy, der sich beim Dorfschullehrer Bécheret für die Aufnahme des intelligenten Jungen in die Dorfschule einsetzt, wird der kleine Louis schon früh gefördert. Darum wird beschlossen, den Jungen nach Paris ins Internat für Blinde zu schicken, wo er sich besser entwickeln kann. Freilich sind dort die Verhältnisse und Methoden auch noch nicht sehr fortgeschritten. Doch Louis besitzt für sein Alter eine außergewöhnliche Begabung und eine beispiellose Ausdauer beim Lernen. Außergewöhnlich ist auch sein absolutes Gehör, das ihn schon bald zu einem begabten Musiker am Cello und am Klavier werden lässt. Ständig auf der Suche nach Herausforderungen, möchte er die Blindenschrift verändern. So, wie es den Schülern am Internat gelehrt wird, ist sie für Louis nicht blindenfreundlich. Da kommt ihm die Erfindung einer Schrift von Charles Barbier de la Serre, ursprünglich als Geheimschrift für das Militär erfunden, gerade recht ... - Thomas Zwerina hat ein außergewöhnliches Porträt über einen besonderen Menschen geschaffen, mit dessen Ausdauer, Fleiß, Beharrlichkeit und Intelligenz blinden Menschen ein Instrument an die Hand gegeben wurde, sich auszudrücken und ihrerseits die Welt zu verstehen. Seine Sprache berührt und ist wunderbar zu lesen. Dieses Buch sollte unbedingt in jeder Bücherei zur Verfügung stehen!
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Artikelbeschreibung

"... der Junge wird Euch mit seinen sieben Jahren die Fantasie lehren wie ein Michelangelo die Farbe..."Paris 1821, am Institut National des Jeunes Aveugles, Frankreichs nationaler Blindenanstalt: Es ist die "Nachtschrift" eines gewissen Charles Barbier, die den blinden Louis Braille in tiefes Grübeln versetzt. Fasziniert streicht der Junge mit den Fingerkuppen über die erhabenen Zeichen und stellt sich die eine Frage: Ist diese Schrift, die ursprünglich als Geheimschrift für das Militär ersonnen war, etwa das Vehikel in die Freiheit? Und siehe da - nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangt er zu sechs einfachen erhabenen Punkten. Sie sind - so wird ihm bewusst - der Schlüssel zu all dem Wissen, das in den Büchern der Sehenden schlummert und nach dem er unendlich dürstet.Ein atmosphärischer Roman über das Leben eines beeindruckenden Mannes, dessen Erfindung so vielen die Welt eröffnet: Louis Braille.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Anschrift: Valentinskamp 24
Hamburg
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Kontakt: info@harpercollins.de

Pressestimmen

Dass Zwerina ein begnadeter, vielschichtiger und sprachbegeisterter Erzähler ist, wird bei der Lektüre von "'Eine Fingerkuppe Freiheit' schnell deutlich. Jonas Wissner Gießener Allgemeine Zeitung 20240222
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