Der deutsche Tycoon

Band 5
Hollywood 1932: Ein Fall für Hardy Engel
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Buchprofile - Rezension
Der Tod eines Film-Produzenten in Hollywood.
Der deutschstämmige Film-Produzent Paul Bern (alias Paul Levy aus Wandsbek) heiratet recht überraschend den blonden Star seines Studios, Jean Harlow, und kurz darauf liegt er tot in seiner Villa. Die Studiobosse von Metro-Goldwyn-Mayer verkünden in der Öffentlichkeit seinen Selbstmord. Aber Hardy Engel lässt das nicht ruhen, schließlich kennt er Paul seit seiner Überfahrt nach New York im Jahre 1920. Er recherchiert zunächst auf eigene Faust und dann für einen unbekannten Auftraggeber. Er schaut dabei hinter die Pappkulissen der Filmmetropole und erblickt hinter der glitzernden Fassade menschliche Abgründe. Mehrfach gerät er in Lebensgefahr, aber seine Menschenkenntnis und sein Instinkt retten ihn mal wieder. – Es ist der fünfte und – leider – letzte Band der Serie mit Privatdetektiv Reinhard "Hardy" Engel auf der Spur mysteriöser Todesfälle in Hollywoods frühen Jahren (vgl. BP/mp 18/102, 19/669, 21/110, 24/118) und ein weiteres Mal schafft es Christof Weigold, einen realen Kriminalfall passgenau zu fiktionalisieren: So könnte es tatsächlich gewesen sein! Ein echtes Lesevergnügen und ein Beitrag zur Sittengeschichte des frühen Hollywoods, wie die vorhergehenden Bände auch.
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Artikelbeschreibung

Privatdetektiv Hardy Engel würde für seine Freunde alles tun. Als einer von ihnen stirbt, verbeißt er sich in einen Mordfall, der bald schon legendär wird.

Als Hardy Engel 1920 nach Amerika einwanderte, bekam er dabei entscheidende Hilfe von seinem Landsmann Paul Levy, den er danach aus den Augen verlor. 1932 trifft Engel, inzwischen Privatdetektiv, ihn wieder. Levy ist unter dem Namen Paul Bern zu einem mächtigen Filmproduzenten von Metro-Goldwyn-Mayer geworden - und Ehemann von Hollywood-Superstar Jean Harlow. Mitten in der Weltwirtschaftskrise scheint es, als sei das Wiedersehen ein Glücksfall für den arbeitslosen Detektiv, der von Paul einen lukrativen Auftrag bekommt. Und auch für seinen Freund, den Barbesitzer Buck, der massive Schulden bei der Mafia hat. Doch dann liegt Paul ermordet in seiner Villa, und Hardy wird in einen Fall hineingezogen, der ihn fordert wie noch keiner zuvor und der alte Freundschaften infrage stellt ...

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Personeninformation

Christof Weigold, 1966 in Mannheim geboren, schrieb Theaterstücke, war fester Autor der Harald-Schmidt-Show und arbeitet heute als freier Drehbuchautor für Film und Fernsehen. 2018 erschien der erste Band der Reihe um den deutschen Privatermittler Hardy Engel, Der Mann, der nicht mitspielt. Weigold gewann damit den Preis des Mordsharz-Festivals für das beste deutschsprachige Debüt und war für den Glauser-Preis nominiert. Es folgten drei weitere Teile: Der blutrote Teppich, Die letzte Geliebte und Der böse Vater. In Das brennende Gewissen ermittelt zum ersten Mal der Fallanalytiker Felix Petry, der wie Christof Weigold in München lebt.

Pressestimmen

»Den historischen Rahmen hat Christof Weigold bestens recherchiert und webt ihn elegant in die Fälle ein.« David Steinitz / Süddeutsche Zeitung

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