Das Parfum

Die Geschichte eines Mörders
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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Wenige Monate vor meinem Start beim Michaelsbund erschien bei Diogenes der Debütroman eines deutschen Schriftstellers, den ich als Vorbereitung auf meine zukünftige Arbeit las – nicht wissend einen Weltbesteller in den Händen zu halten. Es war Patrick Süskinds „Das Parfum“, und ich war gleichermaßen verstört und fasziniert von der facettenreichen Geschichte des genialen Parfümeurs und „Scheusals“ Jean-Baptiste Grenouille, den seine Besessenheit zum Mörder werden lässt. Insofern markiert dieser historische Kriminalroman mit seinen philosophischen und parabelhaften Elementen bis heute meine ersten Schritte als Buchberaterin, auch wenn damals viele Büchereien vor dem „grausamen“ Inhalt zurückschreckten. Gemeinsam feierten „Das Parfum“ und ich das 40-Jährige, zu dem der Verlag eine Sonderausgabe herausbrachte.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Die spannende Geschichte - märchenhaft, witzig und zugleich fürchterlich angsteinflößend - vom finsteren Helden Grenouille.

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Personeninformation

Patrick Süskind, geboren 1949 in Ambach am Starnberger See, studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück 'Der Kontrabaß', 1985 sein Roman 'Das Parfum', der 2005 von Tom Tykwer verfilmt wurde. 1987 folgte die Erzählung 'Die Taube' und 1991 'Die Geschichte von Herrn Sommer', mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé. Patrick Süskinds Werk ist in über fünfzig Sprachen übersetzt.

Pressestimmen

»Im Winter 1984 betrat ein Mann die literarische Szene, der seitdem zu den raffiniertesten und verblüffendsten Gestalten dieser an raffinierten und verblüffenden Gestalten nicht armen Epoche gehört.« Der Spiegel Der Spiegel
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