Paris im Aufruhr

Liebe, Krieg und die Geburt des Impressionismus | Ein großes historisch-kunsthistorisches Panorama vom Pulitzer-Preisträger
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Artikelbeschreibung

1870/71 ist Paris im Aufruhr. Während auf den Straßen der Hauptstadt die Monarchie ihren Geist aushaucht, die Kommune blutig niedergeschlagen wird und sich eine bürgerliche Regierung etabliert, sitzt die junge Berthe Morisot dem Maler Édouard Manet Modell und findet nach und nach zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Malstil. Zusammen mit ihren Familien sind die beiden einige der wenigen impressionistischen Künstler, die während des Schreckensjahres in Paris bleiben. Inmitten von Chaos und Ruin suchen sie nach einer neuen Art der malerischen Wahrnehmung in Opposition zu traditionellen Techniken und Themen. Verband beide eine Liebesbeziehung? Immerhin war Manet verheiratet. Hat Morisot versucht, die unkonventionelle Freundschaft zu retten, indem sie (später) Manets Bruder Eugène heiratete?Brillant recherchiert, mit scharfem Blick fürs Detail und literarischem Gefühl für Charaktere und Situationen schreibt Sebastian Smee über Künstler, die sich dem Neuen verpflichtet hatten: neuen politischen Kräfteverhältnissen; einer neuen Art zu leben und zu fühlen; und einer neuen Art zu sehen - und zu malen.

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Pressestimmen

»'L'Année terrible' nannte Victor Hugo die Zeit zwischen Spätsommer 1870 und Frühsommer 1871 ... Manet und Morisot waren in diesen Monaten sogar in der belagerten Stadt, in der Hunger, Kälte und deutsche Bombardements den Pariserinnen und Parisern das Leben zur Hölle machten. Was war geschehen? Anschaulich und detailliert erzählt Sebastian Smee ... von diesen entscheidenden Monaten der französischen Geschichte ...« Clemens Klünemann Neue Zürcher Zeitung 20260421
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