
Artikelbeschreibung
Die Haltung der Gleichgültigkeit beschäftigt als Thema die Literatur und die Philosophie quer durch die Jahrhunderte, von Dante Alighieri bis zu Jean- Paul Sartre oder Albert Camus, wo sie sich zum Ekel vor dem Sein steigert. Wie manifestiert sich Gleichgültigkeit nun in Zeiten, die von Kriegen, Verteilungskämpfen, Armut und Migration gekennzeichnet sind? Sind die Gleichgültigen zu verdammen oder ist diese Haltung womöglich eine Art Selbstschutz? Gibt es gar existenzielle Situationen, in denen die Gleichgültigkeit Halt bieten kann? Mit Marica Bodrozic, Tanja Raich, Monique Schwitter, Clemens J. Setz und Daniel Wisser setzen sich fünf äußerst spannende Schriftstellerinnen und Schriftsteller mit der Gleichgültigkeit als zweitem "Zeitwort" auseinander. Dabei ist ein Panorama unserer Gegenwart und ihrer Literatur entstanden, das von der leidenschaftlichen Anklage und Anrufung über die zynische Abbildung der Realität bis zum Nachzeichnen psychologischer Prozesse reicht.
Mehr von Setz, Clemens J.; Raich, Tanja; Bodrozic, Marica; Schwitter, Monique; Wisser, Daniel
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