Ein Haus für mich

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Susanne Steufmehl empfiehlt:

Wünschte sich Virginia Woolf „ein Zimmer für sich allein“, so ist Christine Koschmieder auf der Suche nach einem Haus, in dem sie nach 21 Umzügen in 20 Jahren endlich sesshaft werden kann. In ihrem Memoir schreibt sie über ihre Sehnsucht nach einem Zuhause, aber auch über ihr Leben, in dem sie drei Kinder bekam, in die Alkoholabhängigkeit rutschte und sich daraus wieder befreien konnte. Nach ihrem Aufenthalt in der Suchtklinik stand ihr Entschluss fest und sie erwarb ein renovierungsbedürftiges Haus auf dem Land. Dabei reflektiert sie auch über ihre bisherigen Wohnorte und ausgehend davon über Besitz, Vermögen und Wohnen an sich, also über Klassismus. Die Umbauphase ist also nicht nur ein einfacher Wohnortwechsel, sondern dient als Metapher für die Neujustierung ihres Lebens, an der sie die Lesenden mit ihrer intimen, selbstkritischen und klaren Sprache teilhaben lässt. Diese autofiktionale Lebensabschnittsgeschichte liest sich wie ein Roman und fasziniert mit einer fließenden Verbindung von Gedanken und Alltagsbeschreibungen.

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Kein Haus steht im Nirgendwo

Produktsicherheit

Hersteller: Kampa Verlag AG
Anschrift: Hegibachstrasse 2
CH-8032 Zürich
Kontakt: info@kampaverlag.ch

Personeninformation

Christine Koschmieder kam 1993 zum Studium nach Leipzig und machte zehn Jahre lang Off-Theater, bevor sie die Literaturagentur Partner + Propaganda gründete. Ihr Debüt »Schweinesystem« war 2014 für den Aspekte Literaturpreis nominiert. Ihr autofiktionaler Roman »Dry« wurde im Literarischen Quartett einhellig gelobt. Zuletzt erschien ihr Roman »Frühjahrskollektion«. Seit 2023 lebt sie in Sachsen-Anhalt.

Pressestimmen

»Ein Buch über 'Rebellinnenträume' und Desillusionierung.« Janina Fleischer, LVZ

»Kein Buch über das Sesshaftwerden, sondern eines über die Eroberung eines Ortes und damit die Schaffung einer ganz persönlichen Freiheit.« Ralf Julke, Leipziger Zeitung

»Auch die Bauhaus-Geschichte gerät in den Blick, überhaupt die sachsenanhaltische Situation.« Mitteldeutsche Zeitung

»Ein Haus für mich, das meint die Hoffnung auf Ankunft und Sicherheit, auf eine Sesshaftigkeit, die nicht einsam machen, sondern den Ankerpunkt für eine neue Form von Geselligkeit und Wirksamkeit schaffen soll.« Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung

»Es geht um Buntlack, Schaltkreise und Nachbarn. Und es geht um das Bild, das wir von Häusern, Eigentum und dem Leben auf dem Land haben.« MDR

»Die Suche nach einem persönlichen Zuhause im Innen und im Außen und auch um ein Zuhause in unserer Gesellschaft.« Michaela Frankenberger

»Das Buch rührt an eine ganz elementare Frage, nämlich unser aller Geborgenheitsgefühl.« radioeins

»Über den Zusammenhang von hohen Wohnkosten und leeren Kühlschränken. Und den möglicherweise daraus resultierenden steigenden Zuwachsraten der rechtsgedrehten Partei.« Chilli

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