Manege frei!

Die Geschichte des Circus Krone 1870 bis heute
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Bayern im Buch-Rezension
Eine ebenso fundierte wie mit vielen Anekdoten angereicherte Chronik der 150-jährigen Geschichte des Circus Krone.
Mit zwei Bären und Wölfen zogen Carl Krone sen. und seine Frau Friederike im Jahre 1870 von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. "Menagerie Continental" hieß dieses kleine Familienunternehmen damals, das schließlich im Laufe der nächsten 150 Jahre zum größten Zirkus Europas aufsteigen sollte. Eine Erfolgsgeschichte, die in diesem Jubiläumsbändchen ebenso faktenreich wie spannend geschildert wird. Mit Tierdressuren, vor allem jedoch mit Furcht einflößenden Raubtier-Präsentationen und den tollkühnen Kunstreitern waren in den folgenden Jahren die Programme bestückt, exotische Völkerschauen mit heutzutage kaum mehr vermittelbarer Zurschaustellung der Menschen aus den afrikanischen und asiatischen Kolonien folgten. Doch den größten Publikumserfolg erreichte "Mr. Charles", wie sich Karl Krone nun nannte, mit seinen sanften Löwendressuren, den majestätischen Paraden der Pferde und der Elefanten, die schließlich auch die Wappentiere des Circus Krone wurden. 1919 ist der erste Festbau als Stammsitz auf dem Münchner Marsfeld vollendet worden, der nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wiederaufgebaut und erweitert wurde. Auch auf die Zwischennutzung der Gebäude geht die Autorin hier ein, wenn der Zirkus jeweils vom Frühjahr bis zum Herbst auf Tournee in ganz Europa unterwegs war: Adolf Hitler beispielsweise hielt von 1922 bis 1924 hier seine Parteiveranstaltungen ab, aber auch die Beatles, die Rolling Stones und viele andere Bands gastierten seit den 1960er-Jahren im Krone-Bau. Schade nur, dass der Verlag diese Dokumentation mit Schwarzweiß- und nicht mit Farbfotos ausgestattet hat, wo die bunten Zirkusplakate, die grell geschmückten Clowns und die glitzernden Attraktionen unter der Kuppel doch wesentliche Bestandteile des Manegenzaubers sind. Und trotzdem: Für Zirkusfreunde und Nostalgiker ist diese Chronik eine hübsche Reminiszenz an all die faszinierenden "Menschen, Tiere, Sensationen"-Shows.
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Artikelbeschreibung

»Circus Krone - schööööön«, hauchte Charlie Rivel ins Mikrofon, als der weltberühmte Clown 1971 in München ein Gastspiel gab. Ganz schööön viel Ruhm und ganz schööön viel Historie ziert den Circus Krone. Mit zwei Bären und Wölfen beginnt das Unternehmen vor fast 150 Jahren, wenige Jahrzehnte später wird und bleibt es Europas größter Zirkus. Die Anfänge klingen märchenhaft: Von Jahrmarkt zu Jahrmarkt zieht die kleine Menagerie, die Tierhandlung, durch ganz Deutschland, bis sie sich 1905 erstmals »Circus« nennt. Der Aufstieg ist rasant. Tourneen in großen Zirkuszelten führen durch ganz Europa. 1919 baut Krone auf dem Münchner Marsfeld seinen ersten Festbau und ist seitdem mit der bayerischen Landeshauptstadt aufs Engste verbunden. Millionen Zuschauer feiern den Zirkus und seinen Zoo mit bis zu 800 Tieren. Bei den Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs wird das Münchner Zirkusgebäude im Jahr 1944 zerstört, der Bau in den Nachkriegsjahren wieder errichtet und 1962 erweitert. Die Manege ist frei: für Pferde, Elefanten, Raubtiere, Akrobaten, Clowns - und 1966 auch für die legendären Gastspiele der »Rolling Stones« und der »Beatles«. Die längst fällige Monografie einer legendären Zirkus-Institution!

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