Wilder Wald

Europas Pionier für die Wälder der Zukunft
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Bayern im Buch-Rezension
Porträt eines wilden, wunderbaren, sich selbst überlassenen Lebensraumes.
Wald "ist in" und ein Waldgebiet heuer ganz besonders, denn es feiert 50. Geburtstag: die Rede ist vom Nationalpark Bayerischer Wald, einer Waldlandschaft, die als Großschutzgebiet wegweisend war. Ihm ist dieser fantastische Bildband gewidmet, als Hommage an die Initiatoren und ihre Naturschutz-Pionierleistung, die für Generationen bedeutsame Idee der Renaturierung, sowie an dieses Ökosystem selbst und seine einzigartige Flora und Fauna. Viele Gratulanten, darunter jene, die die Herausgeberin Alexandra v. Poschinger vor Ort begleiten durfte kommen hier, unterstützt von aussagekräftigem Bildmaterial, mit ihrer Einschätzung und Begeisterung für die Sache in lebhaften Beiträgen zu Wort. Der Umweltaspekt, der Klimawandel und die Koexistenz von Natur und Wirtschaft als große Herausforderungen kennzeichnen auch die zahlreichen Interviews, die sie mit prominenten Personen aus ganz unterschiedlichen Bereichen dazu führte. Neues, innovatives Denken ist gefragt und wird mir diesem gelungenen, informativen und der Sache würdigen Band auch beim Leser angestoßen. Nachdrücklich empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Der Nationalpark Bayerischer Wald - ein Vorbild für gelungenen Naturschutz

Der Nationalpark Bayerischer Wald steht weltweit wegweisend für einen gelungenen Naturschutz und als Modell für die Erneuerung von Ökosystemen. Ohne den Einfluss des Menschen durfte sich hier eine außerordentliche Artenvielfalt entwickeln, der Wald wurde zum Rückzugsraum für zahlreiche, vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen. Viele Erkenntnisse aus den jahrzehntelangen Beobachtungen und Forschungen, wie beispielsweise der Umgang mit dem Borkenkäfer, die Effekte von Windwurfflächen, die Totholzforschung oder das Besuchermanagement, werden heute in Nationalparks weltweit berücksichtigt. In internationalen Projekten werden zudem auch Ranger und Waldführer ausgebildet. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Nationalparks zeigt dieser Band in spektakulären Fotos die ganze Schönheit des naturbelassenen Waldes.

Eine spannende Dokumentation des aktuellen Wissenstands zu Naturschutz- und Klimaforschung

Reportagen, Porträts und Essays gewähren Einblick in den aktuellen Stand des Wissens um die Umwelt-, Naturschutz- und Klimaforschung und demonstrieren die Wichtigkeit von Großschutzgebieten für den dauerhaften Erhalt der biologischen Vielfalt. Überdies kommen zahlreiche Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Bereichen in Interviews und Gastbeiträgen zu Wort, die sich alle mit dem Nationalpark verbunden fühlen, darunter Dirk Steffens, Katty Salié, Tony Cragg, Severin Freund oder Heinrich Bedford-Strohm. UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall hat das Vorwort zum Buch geschrieben und steht für die internationale Bedeutung dieses herausragenden Projekts.

Produktsicherheit

Hersteller: Knesebeck
Anschrift: Holzstr. 26
DE-80469 München
Kontakt: vertrieb@knesebeck-verlag.de

Personeninformation

Alexandra von Poschinger lebt im Bayerischen Wald und in München. Nach ihrem Studium der Germanistik und Geographie arbeitete sie zehn Jahre lang für die Passauer Neue Presse und den Bayerischen Rundfunk sowie im Anschluss als PR-Redakteurin und Projektmanagerin in einer Agentur für Kommunikation und Design. 2012 machte sich die Journalistin, Buchautorin und Kulturmanagerin selbststandig. Alexandra von Poschinger schreibt für Tageszeitungen und Magazine im deutschsprachigen Raum sowie als Buchautorin für renommierte Verlage, darunter den Berliner DISTANZ Verlag und DIE ZEIT Verlagsgruppe. Sie konzipiert Print- und Audiotexte für Museen und Ausstellungen und verantwortet Magazine im Corporate Publishing. Neben ihrer Leidenschaft für die Natur engagiert sich Alexandra von Poschinger aktiv in der Kultur, organisiert Bühnenprogramme und Ausstellungen, moderiert Literaturveranstaltungen und spielt Cello in diversen Ensembles. Rainer Simonis kennt den Nationalpark Bayerischer Wald fast besser als sein Wohnzimmer. Aufgewachsen in der Bayerwaldstadt Waldkirchen, verschlug es ihn nach seinem Studium der Forstwirtschaft an der Fachhochschule Weihenstephan zurück in die Heimat, wo er 1993 den Dienst im altesten Großschutzgebiet Deutschlands antrat. Seit 1996 leitet Rainer Simonis die Nationalpark-Dienststelle Finsterau. Bei seinen taglichen Streifzügen durch die Walder nimmt er Flora und Fauna mit scharfem Blick ins Visier - wobei er das Jagdgewehr langst gegen die Kamera eingetauscht hat.

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