Der erste Schritt

Ein Bilderbuch über Freiheit und Gerechtigkeit | Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpeis 2024 | Ab 4 Jahren
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Buchprofile - Rezension
Es braucht den ersten Schritt, um etwas zu ändern.
Eine Gruppe von Kindern lebt gemeinsam auf einem schönen Stück Land, abgegrenzt durch eine Linie, hinter der Schlimmes lauert - so sagt es zumindest die "Schäfin" (auf den Bildern als Hund dargestellt), die auf die Kinder aufpasst. Man darf fast alles, solange man sich an die wenigen strengen Regeln der Schäfin hält. "Es ist fast wie in der Kita, aber man wird nicht abgeholt", sagt das Kind, das die Geschichte erzählt. Nur fällt ihm eines Tages auf, dass es lediglich einem Teil der Kinder richtig gut geht: Die Ringelblumen dürfen alles Mögliche, die Primeln müssen Kartoffeln schälen, Steine schleppen und Wäsche waschen. Das schöne Leben fühlt sich auf einmal nicht mehr ganz so schön an, und langsam beginnen die Kinder, sich ein bisschen weniger an die Regeln der Schäfin zu halten und die vorgegebene Ordnung durch einen Rollentausch durcheinanderzubringen. Erstaunlich schnell verliert die Schäfin an Einfluss, und am Schluss trauen sich ein paar besonders Mutige sogar, über die Linie zu treten und ihren eigenen Weg in die Welt zu finden. - Kindgerecht wird in dieser Parabel gezeigt, dass man Bestehendes hinterfragen und bei Bedarf auch ändern kann. Besonders die Gerechtigkeit ist ja ein Thema, das Kindern im Alltag sehr wichtig ist, weswegen dieses ansprechende Bilderbuch wirklich empfehlenswert ist.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Extrablatt empfiehlt:

Ein Bilderbuch, das sensibel von Gerechtigkeit und Freiheit erzählt: Im Mittelpunkt stehen zwei Kindergruppen – die Primeln und die Ringelblumen –, die in unterschiedlichen Häusern leben, verschiedene Aufgaben erfüllen und von der »Schäfin« bewacht werden. Aber ist es gerecht, dass eine Gruppe Steine schleppt, die andere dagegen spielt? Ein Kind hinterfragt das System und fordert Gerechtigkeit.

Artikelbeschreibung

Ich bin in der Ringelblumengruppe, wir wohnen in dem Haus mit den roten Fensterläden. Die Primeln wohnen gegenüber. Und hinten im Baum wohnt die Schäfin. Es ist fast wie in der Kita, nur dass man nicht abgeholt wird. Hier macht alles Spaß. Wir springen Trampolin, wir machen Purzelbäume, wir malen tolle Bilder. Die Schäfin hat immer gute Ideen für uns. Die Primeln schälen solange Kartoffeln oder waschen unsere Socken. Das muss ja auch gemacht werden.Eine packende Parabel über Gerechtigkeit  Preise & Auszeichnungen: - Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2024- Beste 7 im April 2023- Beste 7 im März 2023- Auf der Empfehlungsliste für den Katholischen Kinder-und Jugendbuchpreis 2024- White Ravens 2022- Esel des Monats im April 2023- LUCHS des Monats im Juni 2023- Auf der Longlist für den HUCKEPACK-Bilderbuchpreis 2024

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Pressestimmen

»... eine aufregend poetische Parabel über die Frage nach sozialer Gereichtigkeit« DIE ZEIT, Peter Neumann, 01.06.2023
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