Das rote Kanu

26,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Im Norden des US-Bundesstaates Minnesota spielt sich eine düstere, spannende Geschichte mit indigenen Hauptakteuren ab.
Buck ist konsterniert, als seine Frau Naomi verlangt, dass er die Scheidungspapiere unterschreibt. Sie habe es satt, dass durch Bucks Helfersyndrom immer wieder auch für sie gefährliche Situationen entstehen. Buck ist des Lebens überdrüssig. Als die 15-jährige Lucy bei ihm in der Bootsbauerwerkstatt auftaucht, wird ihm sofort klar, dass hier ein Opfer vor ihm steht, verletzt, traumatisiert, scheu, aber auch zornig. Die Polizisten-Kollegen ihres Vaters missbrauchen sie wiederholt und drohen, ihr Dad werde sterben, wenn sie etwas sagt. Als Lucys beste Freundin, auch Opfer der Pädophilen, ermordet wird, erfährt Buck allmählich, was dem Mädchen widerfährt. Durch die Kontakte zwischen Buck und Lucy sind die Missetäter, zu denen auch der örtliche Polizeichef gehört, misstrauisch geworden; er soll beseitigt werden. Buck überlebt einen ersten Mordanschlag nur knapp. Aber Buck verfügt über Kampferfahrung und wappnet sich gegen weitere Angriffe. Das Geschehen verlagert sich in den winterlichen Norden des Staates, an die Ufer des großen Sees. Und es sind große Gefahren zu bestehen, bis die Pädophilen in der Eiswüste umkommen. - Der Autor hat sich eines Themas angenommen, das in den USA viel zu wenig beachtet wird. Indigene Mädchen und Frauen werden viel häufiger Opfer von Missbrauch und Gewalt als Weiße. Aufgeklärt werden derlei Delikte kaum; auch der Klerus verhält sich reserviert. In dieser Geschichte ist bezeichnenderweise auch ein Pfarrer im Zentrum des Bösen angesiedelt. Das rote Kanu, das Buck und Lucy während ihrer Annäherungsphase bauen, ist im finalen Geschehen auf dem See ein wesentlicher Bestandteil. Allerdings sind einige Details nicht so recht auserzählt. Aber insgesamt ist es ein guter Krimi, v.a. in der zweiten Hälfte unerhört spannend, der ganz sicher einer großen Leserschaft gefallen dürfte.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Buck besuchte vor vierzig Jahre ein katholisches Internat außerhalb des Reservats. Dort wurde er Michael Fineday genannt. Sein Ojibwe-Name jedoch lautet Miskwa'doden (Roter Hirsch). Er verdient seinen Lebensunterhalt als Schreiner und Bootsbauer in der Nähe der Shakopee Mdewakanton Sioux Community in Minnesota und hat gerade die Scheidungspapiere von seiner Frau Naomi erhalten, die genug von seinem Retterkomplex und den Gefahren hat, die er heraufbeschwört.Er verbringt seine Tage allein, bis ein fünfzehnjähriges Mädchen auftaucht, das von einem Kanu angezogen wird, das Buck baut. Lucy's Ojibwe-Name lautet Gage' bineh (Ewiger Vogel). Sie lebt allein in einem Wohnwagen mit ihrem Vater, einem örtlichen Polizisten, der aufgrund des Irakkriegs mit einer posttraumatischen Belastungsstörung zu kämpfen hat. Seit dem Tod ihrer Mutter wird sie von den Polizeikollegen ihres Vaters systematisch belästigt und vergewaltigt. Ihr wurde gedroht,dass ihr Vater die Konsequenzen tragen müsse, sollte sie jemals etwas sagen. Buck spürt, dass Lucy in Schwierigkeiten steckt, und zögert nicht, ihr anzubieten, zusammen mit ihm ein Kanu zu bauen. Als Lucys beste Freundin ermordet wird, fürchtet sie um ihr eigenes Leben und wendet sich hilfesuchend an Buck.

Produktsicherheit

Hersteller: Polar Verlag e.K
Kontakt: j.ruckh@polar-verlag.de
Mehr von Johnson, Wayne

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.