Paris und das Kino

Die Seele einer Stadt in cineastischen Spaziergängen
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Buchprofile - Rezension
Eine ungewöhnliche cineastische Annäherung an eine bezaubernde Stadt, Paris.
Christine Siebert wählt den französischen Film, der zahlreiche Fans haben dürfte, als Anlass und Ausgangspunkt, Paris zu entdecken. Ob Thriller wie "Subway", Märchen wie "Die fabelhafte Welt der Amelie", Klassiker wie "Ein Amerikaner in Paris" oder die Netflix-Serie "Lupin", sie alle laden ein, an Drehorten und Schauplätzen Paris zu entdecken. Diese sehr spezielle Art ist kleinteilig und führt in Ecken und Nischen und lenkt den Blick mehr auf das Kleine; die große Sehenswürdigkeit dient eher der Orientierung. Dem Parisbesucher wird erzählt, wozu die Straßen, Parks, pittoresken Orte und dunklen Ecken animierten. Dabei begreift man Viertel für Viertel Paris, seine Menschen und bekommt das Panorama des französischen Films vorgestellt. Die Autorin schlägt einen Plauderton an, schildert kleine Sequenzen aus den Filmen, gibt Hintergrundinformationen, reiht die Kunstwerke in die Geschichte des Kinos ein. Die Lektüre des Reisebegleiters liest sich wie eine private Führung durch Paris von einem Kinoliebhaber. Wer beides mag, Paris und das Kino, der wird sich noch mehr in die Stadt verlieben! In der Umschlagklappe gibt ein Stadtplan Übersicht zu den nummerierten Kapiteln, die mit Schlagworten wie "Selbstmord und Liebe", "Rotlicht und Rummel" u.v.m. betitelt sind. Schwarz-Weiß-Fotos illustrieren häufig den Text, lassen aber den Glamour vermissen. Paris und das Kino als Lesebuch, das einem Film und Stadt näherbringen wird. Gute Idee!
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Artikelbeschreibung

EINE STADT IM SCHEINWERFERLICHTParis ist nicht nur die Stadt der Liebe, sondern auch eine Stadt des Kinos. Dieser Kulturreiseführer lädt dazu ein, Paris neu zu entdecken und sich auf einzigartigen Spaziergängen dem Mythos der Filmstadt zu nähern. Spielerisch lernt man sie die französische Metropole von einer besonderen Seite kennen. Man kann dem „Amerikaner in Paris" begegnen und den „Liebenden von Pont-Neuf", die Atmosphäre in Amélies Café nahe des Moulin Rouge genießen, über berühmte Schauspielerinnen und Dreharbeiten an der Seine lesen oder sich zwischendurch in alte Kinos mit rot-plüschigen Sesseln flüchten.Einmal wie Nino auf der Suche nach Amélie den Montmartrehügel hinaufsprinten? Die chaotischen Labyrinthe des Saint-Ouen-Flohmarktes und das Multi-Kulti-Viertel Barbès entdecken? Das Tempo der Stadt und ihre Geräusche wie in „Außer Atem" aufnehmen? Der Besuch berühmter Drehorte in der Stadt, die selbst wie eine einzige geheimnisvolle Kulisse wirkt, verbindet sich leichtfüßig und charmant mit biografischen Geschichten über Claude Chabrol und Yves Montand, Romy Schneider und Alain Delon, Jean-Paul Belmondo und Jean Seberg, Sophie Marceau und Audrey Tautou.- Auf den Spuren von Claude Chabrol, Romy Schneider, Vincent Cassel und Audrey Tautou- Ausgefallene Drehorte, berühmte Schauspieler:innen, nostalgische Kinos- mit Stadtplan und Register sowie Übersicht über alle Spaziergänge, die schönsten Filme und Kinos- von den Brüdern Lumière bis zur Filmstadt Paris im 21. Jahrhundert- Spaziergänge durch die Seine-Stadt: von den Katakomben bis „Unter den Dächern von Paris", von den „Liebenden von Pont Neuf" bis zu Amélies CaféPARIS ALS INSPIRATION FÜR VIELE REGISSEUREViele berühmte Regisseure wurden von Paris zu Filmen inspiriert, dessen cineastische Seele überall spürbar ist: in nostalgischen Bistros, in der Métro, in düsteren Katakomben oder Geisterbahnhöfen, im Louvre oder am Seine-Ufer. Woody Allen geht in „Midnight in Paris" auf Zeitreise ins Paris der 1920er Jahre, Jean Gabin befehligt als Kommissar Maigret seine „flics" und Billy Wilder dreht im Restaurant „L'Escargot" in der Rue Montorgueil.LICHT AUS, FILM ANDas Buch liefert einen abwechslungsreichen Paris-Guide, unterhaltsame und informative Kulturgeschichten und Pariser Sinnlichkeit. So entspannt sich von der Erfindung des Kinematographen durch die Brüder Lumière 1895 bis zur Filmstadt im 21. Jahrhundert ein Jahrhundert Kino- und Stadtgeschichte, die vom ersten Stummfilm bis zum Überraschungserfolg „Die fabelhafte Welt der Amélie" reicht. Ob in Sepia getauchte Happy Ends auf dem Montmartre oder mörderische Verfolgungsjagden über die Dächer von Paris: In dieser Stadt schlummert wahrhaft fabelhafte Welt, in die man sich neu verlieben kann. Licht aus, Film an!

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