The Internet of Animals: Was wir von der Schwarmintelligenz des Lebens lernen können

Faszinierende Forschungsergebnisse: Einer der führenden deutschen Wissenschaftler, Gründer und Leiter des Projekts ICARUS und 'Erfinder des Internets der Tiere' (Süddeutsche Zeitung), berichtet
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Buchprofile - Rezension
Wenn der Mensch lernt, den Tieren besser zuzuhören, kann dies sein gesamtes Denken grundlegend verändern.
Der Autor ist Biologe, Leiter der Abteilung für Tierwanderungen eines Max-Planck-Instituts und Gründer des ICARUS-Projekts (International Cooperation for Animal Research Using Space), in dem Tiere mit kleinen Sendern ausgestattet werden, die Daten über ihre Wanderungen per Satellit übermitteln. So geling es viel besser, das Verhalten der Tiere bei den weiten Tierwanderungen in Verbindung mit der Schwarmintelligenz zu untersuchen. Wikelski hat rund um den Globus das Verhalten u.a. von Libellen und Füchsen, Seelöwen, Meerechsen, Walhaien, Nashörnern, Reisratten untersucht und war vor allem von den ausgefeilten Kommunikationssystemen zwischen den Tieren überrascht, die erworben werden und nicht schon genetisch vorhanden sind. Interessant seine Schlussfolgerung, "dass die Tiere uns Menschen nach wie vor als Kolonialisten betrachten, die ihr Territorium übernehmen wollen". Von den Tieren können wir lernen, wie man mit Klimaänderungen besser umgehen, wie man sich vor Naturkatastrophen besser schützen und die Ausbreitung von Krankheiten eindämmen kann. So zeigt das Werk, wie nützlich es sein kann, das Leben der Tiere besser zu verstehen und zu erkennen, dass alles Leben zutiefst miteinander verbunden ist. Tierfreunden wegen der aktuellen Forschungsergebnisse nachdrücklich zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

250 Millionen Flugmeilen - 375.000 Tiere - über 1000 untersuchte TierartenGlobale Tierwanderungen sind Martin Wikelskis Leidenschaft. Mit ICARUS, der Observation Tausender von Tieren aus dem Weltraum, eröffnete er eine neue Dimension: Tierbeobachtung als Instrument für den Naturschutz. Packend berichtet er von seiner Vision, dem jahrzehntelangen Engagement und dem endgültigen wissenschaftlichen Durchbruch. Er erklärt, wie Landvögel über Hunderte von Kilometern Ozeane überwinden, ohne Fress- oder Ruhepausen einzulegen. Er folgt Libellen und Füchsen, schildert faszinierende Einblicke und bewegende Erlebnisse mit Bienen, Drosseln und Störchen, Fledermäusen, Seelöwen, Meeresschildkröten, Walhaien und Nashörnern. Und zeigt so, wie wir Menschen von Tieren lernen können, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.'Der Erfinder des Internets der Tiere' Süddeutsche ZeitungDas Potenzial, das in der natürlichen Intelligenz der Tiere schlummert, ist mindestens so groß wie das der Künstlichen Intelligenz von Maschinen. Dank ICARUS können wir mit dem sechsten Sinn der Tiere-Artenschutz stärken-Den Handel mit Wildtieren eindämmen-Tierwanderungen begreifen-Naturereignisse besser vorhersagen-Klimaveränderungen prognostizieren-Die Verbreitung von Krankheiten kontrollieren-Das Leben auf der Erde verbessern

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Pressestimmen

»Auf 318 Seiten gibt er faszinierende Einblicke in die sensorischen Fähigkeiten und das Gruppenverhalten von Wildvögeln, Seelöwen, Füchsen und Giraffen - und in die Arbeit an seinem Lebenswerk, dem Tierbeobachtungsprojekt Icarus.« saldo 20240306
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