Ein schönes Kind

Band 1285
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Buchprofile - Rezension
Die Suche nach einem Haus für den Dreh einer Vorabendserie wird für eine junge Frau zur gefährlichen Reise in die eigene Vergangenheit.
Marlie Eichhorn soll für eine TV-Serie eine entsprechende Location suchen. Dabei stößt sie auf ein verwunschen gelegenes Haus. In der Gegend ist es etwas verschrien, weil es dort angeblich spukt. Wahr ist, dass vor einigen Jahren hier an ein und demselben Tag zwei Kinder zu Tode gekommen sind. Lilly ist im Pool ertrunken und Freddie in den Schacht eines Aufzugs gestürzt. Marlie ist von der Atmosphäre der Villa dennoch begeistert. Für einige Tage bewohnt sie, um sich ein genaueres Bild vom Umfeld zu machen, einen der Räume in dem verlassenen Gebäude. Da befallen sie seltsame Träume. In Flashbacks sieht sie sich als Kind in genau jenem Haus. Viele der nun auftauchenden Bilder erschrecken sie, haben mit den toten Kindern zu tun und sie sieht sich in ihre Kindheit zurückversetzt. Und tatsächlich: Marlie wohnte früher hier mit ihrer Mutter für einige Monate in einer Art Kommune, genau zu der Zeit, als die beiden Kinder ums Leben kamen. Mehr noch, sie fühlt sich nun schuld an deren Tod, vielleicht hat sie sie sogar getötet. Dem möchte die junge Frau jetzt auf den Grund gehen und gerät dabei immer mehr in einen Strudel aus Vermutungen, Halbwahrheiten und Verdächtigungen. Je mehr Marlie Eichhorn in ihre eigene und die Vergangenheit der übrigen Beteiligten vordringt, desto undurchsichtiger wird alles. In einem furiosen Finale, in dem nicht nur die alte Villa in Flammen aufgeht, sondern auch Marlie Eichhorn nur mit Glück dem Tod entrinnt, wird der Täter enttarnt. - Ein spannender Krimi, einem Psychothriller nicht unähnlich und für alle Büchereien empfohlen!
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Artikelbeschreibung

Marlie, Szenenbildnerin beim Privatfernsehen, ist von ihrer Chefin beauftragt, das ideale Setting für die neue TV-Serie aufzuspüren. Passend, stimmungsvoll und nicht zu weit von Mainz. Ein Job, der bereits mehr Ellbogeneinsatz erfordert als angenommen, denn der Kameramann versucht sie prompt zu überrumpeln.Jetzt bloß keine Selbstzeifel! Marlie setzt sich durch und wird belohnt, so scheint es: Nur ein Tal weiter entdeckt sie die ideale Location für den Dreh. Und die steht sogar zum Verkauf. Aber die alte Villa hat eine schauerliche Vorgeschichte ...Die gefeierte Kriminalkommissarin Boll tritt hier in einer Nebenrolle auf und überlässt der jüngeren Marlie die Erzählperpektive. Monika Geier ist Meisterin im Jonglieren mit schrägen Facetten der Wirklichkeit. Ihre Romane sind witzig, spannend, bunt und lebensprall, mit genialen Plots, umwerfenden Figuren und feinen Überraschungen.

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Personeninformation

Monika Geier, 1970 in Ludwigshafen geboren, studierte Bauzeichnen und Architektur und wurde gleich für ihr Debüt »Wie könnt ihr schlafen« mit dem »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet. Vielen gilt sie als eine der besten deutschsprachigen Autorinnen. Für »Alles so hell da vorn« und für »Antoniusfeuer« erhielt sie den Deutschen Krimipreis. Sie lebt als freie Künstlerin und Schriftstellerin in der Pfalz, wo ihre Hörspiele und raffinierten Kriminalromane angesiedelt sind.

Pressestimmen

»Jedes Mal, wenn Monika Geier einen neuen Roman vorlegt, schlägt mein Leserherz höher: Was hat sie diesmal wieder Tolles ausgebrütet?« Tobias Gohlis, Jurysprecher der Krimibestenliste »Das Unheimliche im Alltäglichen, literarisch haushoch überlegen: Frau Geier baut Erzähl-Labyrinthe, in denen das Gruselige verborgen ist und die eine ganz eigene Art von Spannung erzeugen.« Jochen Vogt, WAZ »Monika Geier schreibt so, dass wir uns mittendrin fühlen, in einer knackigen Alltagssprache, die nie platt oder tümelnd oder trashig daherkommt. Alles geht auf, alle Fäden sind am Ende entwirrt, voller Witz, Ironie, Subtilität, Schärfe und Klarheit. Und voller Zuneigung für ihre Figuren - auch wenn oder vielleicht weil sie (fast) alle einen Hau haben.« Jutta Günther, krimifrauen.de
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