Mr. Wilder und ich

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Buchprofile - Rezension
Die Begegnung mit dem berühmten Regisseur wird für eine junge Frau zu einem Wendepunkt in ihrem Leben.
Im Sommer 1976 reist Calista, gerade 21 Jahre alt, mit ihrer besten Freundin Gill drei Wochen durch die USA. Gills Eltern arrangieren aus der Ferne ein Abendessen mit einem Bekannten in einem schicken Restaurant in Beverly Hills - und der Bekannte ist kein Geringerer als der Regisseur Billy Wilder. Die Mädchen haben keine Ahnung, dass der inzwischen siebzigjährige Wilder schon jetzt eine Legende ist. Gleichzeitig ringt er verzweifelt mit seinem neuen Filmprojekt und muss erkennen, dass die Filmbranche glaubt, auf ihn verzichten zu können, weil das Publikum lieber "Der weiße Hai" sehen möchte ... Calista hinterlässt bei Wilder einen nachhaltigen Eindruck und ist überglücklich, als sie nach einer Weile als Dolmetscherin zu den Dreharbeiten seines Films "Fedora" eingeladen wird. Die Drehorte dieses Films sind verbunden mit den Erinnerungen von Wilder, und so wird auch seine Flucht vor dem Nationalsozialismus in die USA Thema im Roman. Für Calista stellen die Dreharbeiten die Weichen für ihr eigenes Leben, und so verbinden sich hier Roman, Film und Leben auf wunderbare Weise. Eingebettet ist diese Handlung in die Perspektive der mittlerweile 57-jährigen Calista, die sich in London im Jahr 2013 von einer ihrer beiden Töchter am Flughafen verabschiedet, sich an ihre Jugend erinnert und an einem Punkt ihres Lebens wiederfindet, an dem sie sich neu definieren muss. - Ein großartiger, witziger und zugleich berührender Roman, der die Herzen aller Cineast:innen höher schlagen lässt, unbedingt zu empfehlen!
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Artikelbeschreibung

In seinem neuen Roman zeichnet Bestseller-Autor Jonathan Coe ein faszinierendes Porträt der Hollywood-Legende Billy Wilder.Los Angeles, Sommer 1976: Durch einen verrückten Zufall lernt die junge Athenerin Calista einen witzigen Herrn mit österreichischem Akzent kennen, ohne zu ahnen, dass es das Kino-Genie Billy Wilder ist, Schöpfer von unsterblichen Filmen wie Manche mögen's heiß. Die Begegnung wird ihr Leben verändern. Als Dolmetscherin begleitet sie den Regisseur und seine glamouröse Filmcrew auf die verschlafene griechische Insel Madouri, wo er seinen vorletzten Film Fedora dreht, dann weiter nach München und Paris. Während es für sie eine traumwandlerische Reise ist, sieht sich der jüdische Exilant Wilder mit seiner Geschichte konfrontiert. Mit grandiosem Witz und feiner Ironie zeichnet Coe ein schillerndes Bild des Meisters der Komödie.

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