Katabasis

Roman. Der internationale Bestseller - limitierte Erstauflage mit hochwertigem Goldschnitt
28,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Fantasy-Epos über eine magische Welt, in der die Universität und die Hölle sich kaum unterscheiden.
Seit ihrem Weltbestseller "Babel" (BP/mp 23/1008) gehört die chinesischstämmige Philologin und Soziologin R. F. Kuang zu den strahlenden Sternen der fantastischen Literatur. Nach dem kontroversen "Yellowface" liegt mit Katabasis nun ihr sechster Roman vor. Die Handlung ist oberflächlich rasch erzählt. In einer alternativen Welt, in der Magie existiert und an Universitäten gelehrt wird, stirbt bei einem Forschungsunfall Jacob Grimes, angesehener, exzentrischer, zu einem guten Teil unausstehlicher Professor für analytische Magie. Dumm für Alice Law, denn nur Grimes war in der Lage, ihre Doktorarbeit verstehen und bewerten zu können. Kurz entschlossen schnappt sie sich einen Haufen Kreide für die Beschwörungskreise und macht sich auf, um in der Unterwelt nach ihrem verstorbenen Doktorvater zu suchen. Doch im Schlepptau kommt auch der andere Starschüler von Grimes mit, Peter Murdoch, Erzrivale von Alice. Angesichts der Höllenkreise, die sie erwarten, müssen sich die beiden ungleichen Magier zusammenraufen … – Katabasis, die Fahrt in die Unterwelt, ist ein gängiges Thema antiker und moderner Literatur. Kuang hat einiges davon gelesen und rezipiert genüsslich vor allem Dante und T.S. Eliot, aber auch chinesische Vorstellungen wie die vom Unterweltskönig Yama. Kuang ist eine Meisterin des Weltenbaus, was den Roman vor allem in der ersten Hälfte sehr gut trägt, und garniert ihre magische Welt mit etlichen bitterbösen Seitenhieben auf den akademischen Betrieb. Auch die bissigen Dialoge, vor allem zwischen Alice und Peter, lesen sich anfangs mit großem Genuss. Allerdings hat Kuang große Schwierigkeiten, eigene Stimmen für ihre Charaktere zu finden – alle reden dasselbe scharfzüngige akademische Idiom. Auch zeigen sich in der zweiten Hälfte des Romans zu viele Überschneidungen und Wiederholungen bei den Beschreibungen der verschiedenen Unterweltsörtlichkeiten. Trotz dieser Schwächen ist Katabasis nach Babel der bisher beste Roman von Kuang geworden. Gerne empfohlen.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Katabasis, Substantiv, Altgriechisch: Die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt hinabsteigt.Alice Law hat ihr ganzes Leben lang nur ein Ziel verfolgt: die Beste auf dem Feld der Analytischen Magie zu werden. In Cambridge, als Doktorandin des weltberühmten Professors Jacob Grimes, scheint ihr Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Zumindest, bis Grimes bei einem Unfall stirbt, an dem Alice möglicherweise nicht ganz unschuldig ist. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Professor in die Hölle zu folgen. Dumm nur, dass ihr Erzrivale Peter Murdoch dieselbe Idee hat. Mit den Berichten von Orpheus, Dante und T. S. Eliot im Gepäck brechen die beiden auf, um die Seele ihres Mentors zu retten - welchen Preis sie dafür auch zahlen mögen. Doch die Hölle ist nicht so, wie erwartet, und Magie nicht die Antwort auf alles. Denn Alice und Peter verbindet etwas, das sie entweder zu perfekten Verbündeten macht oder für ihren Untergang verantwortlich sein wird. »Kuang schafft, was sonst wenigen gelingt: Philosophie und Humor, politische Theorie und Fantasy zu verbinden.« Der Spiegel

Produktsicherheit

Hersteller: Bastei Lübbe AG
Anschrift: Schanzenstr. 6-20
DE-51063 Köln
Kontakt: produktsicherheit@bastei-luebbe.de

Personeninformation

Rebecca F. Kuang ist NEW-YORK-TIMES-Bestsellerautorin und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet. Ihre Romane BABEL und YELLOWFACE waren weltweite Erfolge und beide gewannen unter anderem den British Book Award. Kuang ist Marshall-Stipendiatin, Übersetzerin und hat einen Philologie-Master in Chinastudien der Universität Cambridge und einen Soziologie-Master in zeitgenössischen Chinastudien der Universität Oxford. Zurzeit promoviert Rebecca Kuang in Yale in ostasiatischen Sprachen und Literatur. Alexandra Jordan lebt in Münster und übersetzt Literatur (Ernest Cline, Olivie Blake) und Videospiele. Heide Franck übersetzt seit 2010 aus dem Englischen und Schwedischen, darunter Werke von Joe R. Lansdale, Anna Jansson und Olivie Blake.

Pressestimmen

»Kuang schafft, was sonst wenigen gelingt: Philosophie und Humor, politische Theorie und Fantasy zu verbinden.« DER SPIEGEL »Rebecca F. Kuang beweist erneut ihr Talent für innovative Fantasy-Literatur.« BR 2 »Ein kluges, erfrischendes und unterhaltsames Fantasy-Abenteuer, das die Unterweltliteratur neu interpretiert.« SWR KULTUR »Kuang erzählt eine fesselnde Höllenfahrt, die zugleich schonungslos die Schatten der akademischen Welt beleuchtet.« WOMAN »Ein wendungsreiches Fantasyabenteuer« KÖLNISCHE RUNDSCHAU »Rebecca F. Kuang hat's drauf. Ein Trip in die Hölle, den ich gern mitgemacht habe.« Brigitte »Ein bewundernswert kluges, frisches und originelles Lesevergnügen.« Passauer Neue Presse »Wenn eine der sexyesten Autorinnen der Gegenwart einen neuen Roman vorlegt, fragt man nicht nach, worum es geht: Kuang kann alles, hier sogar einen Mix aus Dark Academia und Fantasy.« Welt am Sonntag / Literarische Welt »Ein unglaublich geistreicher Roman. Äußerst vergnüglich, intelligent und humorvoll.« Gerhard Pfister, SRF LITERATURCLUB
Mehr von Kuang, R. F.

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.